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KKG Generalversammlung genehmigt Geschäftsbericht und Nachhaltigkeitsbericht 2025

8. Juni 2026 18:30

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Ad hoc-Mitteilung gemäss Art. 53 KR

An der 53. ordentlichen Generalversammlung der Kernkraftwerk Gösgen-Däniken AG (KKG) vom 8. Juni 2026 in Olten wurde mit Emil Bieri ein neues Mitglied in den Verwaltungsrat gewählt. Die Aktionäre haben zudem den Geschäftsbericht und den Nachhaltigkeitsbericht 2025 verabschiedet, sowie die Mitglieder des Verwaltungsrats entlastet. Auf die Auszahlung einer Dividende wurde erneut verzichtet.

Das Kernkraftwerk Gösgen (KKG) blickt bekanntlich auf ein aussergewöhnliches Jahr 2025 zurück. Im 46. Betriebsjahr produzierte das KKG 3428 Millionen Kilowattstunden Strom und somit deutlich weniger als in den letzten Jahren. Grund für diese tiefere Produktion war der ausserordentlich lange Stillstand der Anlage. Wegen eines Befunds zu möglichen Überlastungen im Speisewasser-Rohrleitungssystem blieb das Werk im Anschluss an die Jahresrevision 2025 in einem sicheren abgeschalteten Zustand. Amédée Murisier, Präsident des Verwaltungsrats, dankte an der Generalversammlung den Aktionären dafür, dass sie dem Kraftwerk auch in dieser aussergewöhnlichen Situation den Rücken gestärkt und ihre Expertise zur Verfügung gestellt hatten. Einen grossen Dank sprach er auch der Belegschaft im KKG aus, die ausserordentliche Arbeit geleistet und mit grossem Engagement dafür gesorgt hatte, dass das Werk am 23. März 2026 wieder ans Netz ging und bis zum Start der Jahresrevision 2026 während 68 Tagen ohne Unterbruch oder sicherheitstechnische Probleme Strom produzierte.

Darüber hinaus verabschiedeten die Aktionäre an der 53. Generalversammlung des KKG den Geschäfts- und den Nachhaltigkeitsbericht 2025 und entlasteten die Mitglieder des Verwaltungsrats. Sie wählten zudem Emil Bieri, Leiter Produktion bei CKW AG, neu in den Verwaltungsrat. Er tritt die Nachfolge des zurückgetretenen Hans Peter Maeder an. Die Generalversammlung folgte dem Antrag des Verwaltungsrats, erneut auf die Auszahlung einer Dividende zu verzichten und damit liquide Mittel von rund 27 Mio. CHF im Werk zu behalten.


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