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Kernkraftwerk Gösgen beginnt Jahresrevision

28. Mai 2026 16:00

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Am Samstag, 30. Mai 2026, wird das Kernkraftwerk Gösgen (KKG) planmässig zur Jahresrevision abgeschaltet. Der Betriebsunterbruch für Unterhaltsarbeiten dauert rund 4 Wochen.

Die Anlage ist nach langem Stillstand am 23. März 2026 wieder in Betrieb genommen worden (siehe MM vom 23. März 2026: KKG hat Stromproduktion wieder aufgenommen). Sie produzierte im aktuellen 47. Betriebszyklus in 68 Tagen ohne Unterbruch und ohne sicherheitstechnische Probleme 1'500 Millionen Kilowattstunden Strom.

Weil das KKG den Betrieb erst am 23. März 2026 wieder aufnahm, müssen in der Jahresrevision keine Brennelemente ersetzt werden. Auch dieses Jahr finden umfangreiche wiederkehrende Prüfungen und Instandhaltungsarbeiten an bau-, maschinen-, elektro- und leittechnischen Systemen und Komponenten statt. Zu den Schwerpunkten dieser Jahresrevision gehören im nuklearen Teil die Druckprüfung des Reaktorkreislaufes. Im konventionellen Teil der Anlage wird das KKG an einer der drei Niederdruckturbinen eine umfassende Prüfung durchführen. Im Verlauf der Revision unterstützen rund 1000 externe Fachkräfte aus über 180 in- und ausländischen Unternehmen die Mitarbeitenden des KKG.

Am Samstagmorgen, 30. Mai, führt das KKG, wie jedes Jahr zu Revisionsbeginn, eine Funktionsprüfung an einem Frischdampfsicherheitsventil durch. Beim Öffnen des Ventils wird Dampf aus dem nichtnuklearen Teil der Anlage sicht- und hörbar abgeblasen. Das dabei entstehende Rauschen ist in der näheren Umgebung des Kraftwerks wahrnehmbar.


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