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Betriebsjahr 2025: Modernisierung des Speisewasser-Systems

26. Februar 2026 12:25

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Das Kernkraftwerk Gösgen (KKG) hat 2025 netto 3428 Millionen Kilowattstunden (2024: 7994 Millionen Kilowattstunden) produziert. Die Anlage lieferte bis zur Jahresrevision während 143 Tagen sicher und zuverlässig Strom ins Schweizer Netz. Die Stromproduktion wurde nach Abschluss der Revisionsarbeiten nicht wieder aufgenommen. Die Anlage blieb für den Einbau neuer Rückschlagventile bis zum Jahresende in einem sicheren, abgestellten Zustand.

Das KKG wurde 2025 bis zur geplanten Jahresrevision am 24. Mai 2025 ohne Unterbruch betrieben. Am 21. Mai 2025 wurde aufgrund einer Netzstörung die Reaktorleistung für rund eine Stunde reduziert. Anschliessend produzierte die Anlage bis zur geplanten Abschaltung für die Jahresrevision am 24. Mai 2025 im Streckbetrieb Strom.

Das KKG legt Wert darauf, mit kontinuierlichen Modernisierungsprojekten jederzeit höchste Sicherheitsstandards zu gewährleisten. Im Rahmen einer geplanten, technischen Modernisierung identifizierte das KKG mögliche Überlastungen im Speisewasser-Rohrleitungssystem, die bei einem Rohrbruch im nicht-nuklearen Bereich der Anlage auftreten könnten. Das KKG meldete diesen Befund im März 2025 unverzüglich dem Eidgenössischen Nuklearsicherheitsinspektorat (Ensi). Im Nachgang zur planmässigen Jahresrevision wurde entschieden, die gewünschten Sicherheitsmargen durch die Umsetzung des bereits gestarteten Projekts zum Austausch der Rückschlagklappen im Speisewassersystem zu realisieren. Die Stromproduktion des KKG wurde nach Abschluss der Jahresrevision im Juni 2025 nicht wieder aufgenommen und die Anlage wurde in einen sicheren, abgestellten Zustand überführt. Das KKG blieb bis zum Jahresende 2025 abgeschaltet. (siehe auch Medienmitteilungen vom 22. August 2025 – Das Wiederanfahren verzögert sich um weitere 6 Monate)

Die Jahresrevision dauerte 2025 vom 24. Mai bis zum 30. Juni. Während dieser Zeit wurden umfangreiche Inspektions- und Prüfarbeiten vorgenommen und knapp 5400 Instandhaltungsarbeiten durchgeführt. Ebenso fand ein Brennelementwechsel statt und 36 neue Uran-Brennelemente wurden in den Reaktorkern eingesetzt. Zu den Revisionsschwerpunkten gehörten unter anderem der Einbau der restlichen 27 Leckstoppventile in Messleitungen. Damit können mögliche Leckagen an Messleitungen ausserhalb des Sicherheitsbehälters passiv abgesperrt werden. Zudem bestätigte der turnusgemäss durchgeführte integrale Leckratentest die Dichtheit des Sicherheitsbehälters. Im konventionellen Teil der Anlage wurde der zweite Wasserabscheider-Zwischenüberhitzer umfassend erneuert. Ausserdem wurde in der Speisewasser- und Frischdampfstation ein Gebäudeabsperrschieber ausgetauscht.

Ende 2025 beschäftigte das KKG 647 Personen, davon 11 Lernende.


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