Risiko und Chance

Jede Energietechnologie birgt Risiken, auch die Kernenergie. Hundertprozentige Sicherheit gibt es nirgends. Die grösste Stärke und zugleich Schwäche der Kernenergie ist die hohe Energiedichte des Brennstoffs. Sie erlaubt zwar die Produktion gewaltiger Mengen von Strom aus sehr wenig Rohstoff, erfordert aber auch spezielle Sicherheitsmassnahmen. Dem Restrisiko steht ein grosser Nutzen für den Wirtschaftsstandort Schweiz gegenüber: hinsichtlich der Versorgungssicherheit und Netzstabilität, der Arbeitsplätze sowie des Klimaschutzes und der Luftreinhaltung. … mehr

Störfall oder Unfall? Die INES-Skala

Wo Menschen in technischen Anlagen arbeiten, können trotz aller Sorgfalt Betriebsstörungen oder gar Unfälle passieren. Das ist in kerntechnischen Anlagen nicht anderes. Damit bei Störfällen in Kernanlagen oder beim Umgang mit radioaktivem Material in Medizin, Industrie und Forschung die Öffentlichkeit schnell und verständlich informiert werden kann, wurde die Internationale Störfallbewertungsskala INES (International Nuclear and Radiological Event Scale) geschaffen. ...  mehr

Unbegrenzte Haftpflicht der Betreiber

Bei der Haftung im Bereich der Kernenergie kennt die Schweiz eine der weltweit strengsten Gesetzgebungen. Die Inhaber einer Kernanlage haften grundsätzlich unbegrenzt und mit ihrem ganzen Firmenvermögen – unabhängig davon, ob sie selbst, ein
Zulieferunternehmen oder andere externe Faktoren einen Schaden verursacht haben. Die Haftpflicht ist im schweizerischen Kernenergiehaftpflichtgesetz und in der Kernenergiehaftpflichtverordnung geregelt. … mehr

Three Mile Island, Tschernobyl und Fukushima

Im Kernkraftwerk Three Mile Island in den USA schmolz im Jahr 1979 ein Teil des Kernbrennstoffs. Die Schmelze blieb jedoch im Reaktordruckbehälter eingeschlossen. Weder Menschen noch Umwelt kamen zu Schaden. Die Sicherheitsbarrieren westlicher Atomkraftwerke bewährten sich. … mehr

Beim Unfall im Kernkraftwerk Tschernobyl im Jahr 1986 wurden grosse Mengen radioaktiver Stoffe in die Umwelt freigesetzt. Der Unglücksreaktor sowjetischer Bauart wies schwerwiegende Konstruktionsmängel auf und die bei westlichen Kernkraftwerken üblichen Sicherheitsbarrieren fehlten. … mehr

Beim Unfall von 2011 im japanischen Fukushima entwichen erstmals erhebliche Mengen an Radioaktivität aus einem westlichen Kernkraftwerk. Nach dem schweren Erdbeben führte ein Tsunami zum kompletten Versagen der Stromversorgung und der Kühlsysteme. ... mehr
Medienmitteilung

Betriebsverlauf

12.12.2017 17:34

Die Anlage produzierte im November 2017 nach Plan und ohne Unterbruch.


Die Zahlen für den

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