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Stellungnahme zu Greenpeace-Vorwürfen

11. Dezember 1998 00:00

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Das Kernkraftwerk Gösgen weist die von Greenpeace erhobenen Vorwürfe als haltlos zurück. Die zuständigen englischen Behörden sehen keinen kausalen Zusammenhang zwischen dem Gesundheitszustand der Bevölkerung und dem Betrieb der Wiederaufarbeitungsanlage in Sellafield. Im Zusammenhang mit der von Greenpeace auf morgen Samstag, den 12. Dezember angekündigten Veranstaltung vor dem Kraftwerksgelände hält das Kernkraftwerk Gösgen fest: Der Tod von Menschen, die an Leukämie sterben, ist in jedem Fall schmerzlich für Angehörige, Verwandte und Bekannte. Mit Entschiedenheit weist das Kernkraftwerk Gösgen jedoch die von Greenpeace erhobenen Vorwürfe als haltlos zurück. Die zuständigen englischen Behörden haben keine Gesundheitsgefährdung der Umgebungsbevölkerung durch den Betrieb der Wiederaufarbeitungsanlage Thorp in Sellafield festgestellt. Der letzte Bericht des Committee on Medical Aspects of Radiation in the Environment (COMARE) aus dem Jahr 1996 hält fest, dass die Strahlendosis aufgrund der bewilligten radioaktiven Abgaben aus der Wiederaufarbeitungsanlage von Sellafield zu gering ist, um Ursache für die beobachteten Erkrankungen zu sein. Das Kernkraftwerk Gösgen hat keinen Grund das Verantwortungsbewusstsein, die fachliche Kompetenz und das gesetzeskonforme Verhalten der Behörden Englands anzuzweifeln. Seit Mitte der 80ger Jahre haben die englischen Behörden umfangreiche medizinische Studien zu Leukämieerkrankungen bei Kindern und anderen Krebserkrankungen in der Umgebung von Sellafield durchgeführt. Über radioaktive Emissionen der Wiederaufarbeitungsanlagen, deren Ausbreitung und den daraus resultierenden Strahlendosen für die Bevölkerung liegt verlässliches wissenschaftlich erhärtetes Datenmaterial vor.