Das Reaktorschutzsystem dient der Beherrschung von Auslegungsstörfällen (Sicherheitsebene 3) und überwacht den Zustand der Reaktoranlage anhand wesentlicher Prozessgrössen wie Druck, Temperatur, Neutronenfluss und Aktivität. Wenn sicherheitstechnisch relevante Grenzwerte über- oder unterschritten werden, schaltet es den Reaktor ab, bevor die Auslegungsgrenzen erreicht werden. Es erfasst Störungen und gibt, falls erforderlich, Anregesignale für das aktive Eingreifen der Sicherheitssysteme, beispielsweise für das Schliessen der Gebäudeabschlussarmaturen oder für den Start der Notkühlsysteme. Das Reaktorschutzsystem umfasst alle Geräte und Einrichtungen von der Instrumentierung über den Logikteil bis zur Steuerebene, die zur Auslösung von Reaktorschutzfunktionen notwendig sind. Zur Auslösung einer Reaktorschutzfunktion werden in der Regel mindestens zwei Messungen herangezogen. Diese werden von den Messstellen über Messleitungen den Transmittern zugeführt und dort in elektrische Signale umgesetzt, die dann den Grenzwerteinheiten aufgeschaltet werden. In diesen werden die Messwerte mit den eingestellten Grenzwerten verglichen, in die Binärsignale «zulässig» oder «unzulässig» transformiert und an den Logikteil weitergegeben. Dort werden sie so miteinander verknüpft, dass für jede Reaktorschutzfunktion aus den dafür vorgesehenen Signalen die erforderlichen Befehle erzeugt werden.

Medienmitteilung

Jahresrückblick

9.2.2017 17:34

Betriebsverlauf

Das Kernkraftwerk Gösgen (KKG) produzierte 2016 netto 8,23 Milliarden kWh

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