Am Samstag, 22. Mai 2021, wird das Kernkraftwerk Gösgen (KKG) planmässig zur Jahresrevision abgeschaltet. Der Betriebsunterbruch für den Brennelementwechsel und für die Instandhaltungsarbeiten dauert rund 5 Wochen.

Der vergangene 42. Betriebszyklus dauerte 331 Tage. In dieser Zeit produzierte das KKG rund 7'910 Millionen Kilowattstunden Strom und deckte damit gut 13 Prozent des schweizerischen Strombedarfs. Die Anlage wurde ohne sicherheitstechnische Probleme betrieben. Die Mitarbeitenden des KKG werden während dem Verlauf der Revision von insgesamt rund 1000 externen Fachkräften aus über 100 in- und ausländischen Unternehmen unterstützt.

In der Jahresrevision werden 36 der insgesamt 177 Brennelemente ersetzt. Die Brennelemente bestehen aus frischem Uran. Zusätzlich zum Brennelementwechsel werden umfangreiche wiederkehrende Prüfungen und Instandhaltungsarbeiten an bau-, maschinen-, elektro- und leittechnischen Systemen und Komponenten durchgeführt. Zu den Schwerpunkten dieser Jahresrevision gehören im nuklearen Teil der Anschluss des Deionatbeckens zur Erweiterung der Wasserreserven an das Notstandsystem. Im konventionellen Teil wird dieses Jahr eine Grossrevision des Generators durchgeführt und der Kondensatkühler ausgetauscht. Zudem werden die Arbeiten an der Reaktorkuppel weitergeführt und 320 Stützfüsse in der Kühlturmtasse saniert. Während der Jahresrevision werden die eingeführten Massnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus beibehalten, um das Personal zu schützen.

Am Samstagmorgen, 22. Mai, führt das KKG, wie jedes Jahr zu Revisionsbeginn, eine Funktionsprüfung an einem Frischdampfsicherheitsventil durch. Beim Öffnen des Ventils wird Dampf aus dem nichtnuklearen Teil der Anlage sichtbar abgeblasen. In der näheren Umgebung des Kraftwerks ist dabei ein Rauschen hörbar. Auch die Sanierungsarbeiten am Reaktorgebäude und an den Stützfüssen des Kühlturms werden ab Revisionsbeginn ausserhalb des KKG wahrnehmbar sein.

 

Auskunft: Tel. 062 288 20 00, Barbara Kreyenbühl, www.kkg.ch

 

An der Kernkraftwerk Gösgen-Däniken AG sind beteiligt:

  • Alpiq AG, Olten (40%)
  • Axpo Power AG, Baden (25%)
  • Centralschweizerische Kraftwerke (CKW), Luzern (12,5%)
  • Energie Wasser Bern (ewb), Bern (7,5%)
  • Stadt Zürich (15%)

 

Reaktortyp: Druckwasserreaktor

Elektrische Bruttonennleistung: 1060 MW

Inbetriebnahme: 1979



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