Versorgungssicherheit basiert auf zuverlässigen, leistungsfähigen und effizienten Versorgungssystemen. Sie sollen möglichst wenige Risiken bergen, welche die Produktion gefährden könnten, und möglichst störungsfrei funktionieren. Wasserkraft und Kernenergie tun dies seit rund 40 Jahren. Wasserkraft ist dabei die effizienteste Stromtechnologie überhaupt. Die Kernenergie wiederum punktet dank der enormen Energiedichte von Uran, das die Technologie insgesamt effizient macht.
Mehr Informationen zum Thema Effizienz finden Sie hier.

Eine verlässliche Stromversorgung aus Anlagen mit hoher Verfügbarkeit ist für die Wirtschaft essentiell.

Grosse Uranvorkommen

Das Potenzial für einen bedeutenden Ausbau der Wasserkraft in der kleinräumigen Schweiz ist limitiert. Schon heute gibt es Konflikte mit dem Landschafts- und Naturschutz. Die Kernenergie hingegen stösst nicht so schnell an Grenzen. Dank kleinen Platzbedarfs und grosser Uranvorkommen auf der ganzen Welt kann sie noch weit ausgebaut werden. Der Bund hält im Rahmen der Energiestrategie 2050 fest, dass Uranvorkommen breiter verteilt sind als die Vorkommen von Erdöl und Erdgas. Insbesondere haben auch OECD-Staaten grosse Reserven von Uran. Die Versorgungssicherheit ist mit Kernenergie auch langfristig gegeben.
Mehr zu den globalen Uranreserven finden Sie hier

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Hohe Verfügbarkeit

Dank langjähriger Betriebserfahrung liefern die Schweizer Kernkraftwerke im Jahresverlauf während rund 90 Prozent der Zeit Strom für Wirtschaft und Haushalte. Einzig im Sommer, wenn viel Strom aus Wasserkraft zur Verfügung steht, werden sie für Wartungsarbeiten und Brennstoffwechsel während weniger Wochen abgeschaltet. Nur Anlagen, welche die Schweiz im Inland selber betreibt, wartet und kontrolliert, bieten eine so hohe Versorgungsqualität.
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Langfristige Autonomie mit Uran

Uran kommt auf der ganzen Welt und in geopolitisch stabilen Regionen wie Australien oder Nordamerika vor. Das bietet Lieferantenfreiheit. Da Uran enorm energiedicht ist, sind für die Stromerzeugung nur geringe Importmengen nötig, was weitgehende Unabhängigkeit vom Ausland schafft. So würde beispielsweise der Stauraum eines Mittelklassekombis das angereicherte Uran für den Jahresbetrieb des grössten Schweizer Kernkraftwerks fassen. Dies erlaubt eine einfache Vorratshaltung für mehrere Jahre auf kleinstem Raum. Die Kernenergie gewährleistet so einen hohen Grad an Autonomie und Versorgungssicherheit, den Erdöl oder Erdgas nie erreichen können. Die Erdölpflichtlager beispielsweise reichen maximal zwei bis drei Monate.
Mehr Informationen zum Rohstoff Uran finden Sie hier.

Uran: enorm energiedicht, ausreichend vorhanden und kostengünstig. (Bild: Cameco)
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Die Versorgungssicherheit kommt ins Wanken

Die Schweizer Stromverbundunternehmen befürchten, dass der Schweiz in absehbarer Zeit im Winter Versorgungsengpässe drohen. Denn die Kernkraftwerke, die das Ende ihrer Betriebszeit erreichen, sollen gemäss der neuen Energiestrategie 2050 des Bundes nicht durch neue ersetzt werden. Bis 2035 könnte unser Strommix ganz anders aussehen – wie genau, ist jedoch mit vielen Unsicherheiten behaftet.

Absehbar ist nur, dass die dienstältesten Kernkraftwerke Beznau-1 und -2 sowie Mühleberg, die gemeinsam neun Milliarden Kilowattstunden (kWh) Strom erzeugen, gegen 2035 stillgelegt sein werden. Rund ein Siebtel des Schweizer Strombedarfs fällt weg. Auch wird die Schweiz sich nicht mehr auf die heutigen Importverträge mit Frankreich abstützen können, da die neuen Wettbewerbsregeln in der EU das Erneuern dieser Verträge verhindern. Damit fallen weitere vier Milliarden kWh Strom weg. Gleichzeitig ist zu erwarten, dass der Stromverbrauch weiter zunehmen wird. Je nach Quelle liegen die Prognosen zu dieser Entwicklung weit auseinander. Der Bund geht davon aus, dass der Stromverbrauch zuerst weiter wachsen, sich jedoch ab 2020 dank verstärkten Effizienz- und Sparmassnahmen stabilisieren und dann wieder sinken wird, sodass er im Jahr 2035 in etwa wieder bei den heute rund 58 000 GWh sein könnte.
Hier finden Sie mehr zur Versorgungssicherheit der Zukunft und zur aktuellen Energiepolitik des Bundes.


Medienmitteilung

Jahresrückblick

9.2.2017 17:34

Betriebsverlauf

Das Kernkraftwerk Gösgen (KKG) produzierte 2016 netto 8,23 Milliarden kWh

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