23. SEPTEMBER 2003: STELLUNGNAHME DES KERNKRAFTWERK GÖSGEN ZUR EINSPRACHE GEGEN DAS GEPLANTE BRENNELEMENT-NASSLAGER

Die Haltung von Greenpeace, SES und WWF ist wenig glaubwürdig. Vor den Atomabstimmungen vom 18. Mai 2003 schreibt der WWF, das Kernenergie-Gesetz (KEG) entspreche in keiner Weise 'einer vernünftigen und sicheren Energiepolitik'. Kernenergiegegner bezeichneten das neue KEG gar als 'Atomförderungsgesetz'. Heute fordern diese Organisationen über alle rechtsstaatlichen Verfahren hinweg dessen vorgezogene Einführung.

Das KKG-Gesuch zur Erweiterung der bestehenden Nasslagerkapazität verlangt nach geltendem Recht eine bundesrätliche Bau- und Betriebsbewilligung.
 
Die Einsprechenden verlangen nun, dass das neue KEG anzuwenden sei. Dieses Gesetz tritt aber frühestens 2005 in Kraft und die entsprechenden Verordnungen liegen noch nicht vor. Diese Forderung ist auch deshalb inkonsequent, weil das Nasslager unter anderem gebaut werden muss, weil im neuen KEG die Wiederaufarbeitung ab 2006 für 10 Jahre verboten wird.

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Tel. 062 288 2000

Dr. Bruno Elmiger
 
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6. JUNI 2003: JAHRESREVISION IM KERNKRAFTWERK GÖSGEN BRINGT WIRKUNGSGRADVERBESSERUNG

Am Sonntag, dem 8. Juni 2003, wird das Kernkraftwerk Gösgen (KKG) für umfangreiche Unterhalts- und Inspektionsarbeiten sowie für den alljährlichen Brennelementwechsel planmässig abgestellt. Der 24. Betriebszyklus geht damit nach 340 Tagen zu Ende. Im 24. Zyklus produzierte das KKG 7850 Millionen Kilowattstunden Strom. Infolge der Sanierung der Wasserverteilung im Kühlturm erhöht sich die Produktion künftig um 70 Millionen Kilowattstunden pro Jahr. Der Betrieb der Anlage erfolgte wiederum ohne sicherheitstechnische Probleme.
 
Im Verlauf der diesjährigen Revision werden 44 der insgesamt 177 Brennelemente ersetzt. Neben 24 plutoniumhaltigen Mischoxid-Brennelementen werden 20 Brennelemente mit wiederaufgearbeitetem Uran eingesetzt. Letztere sind im Reaktor schon während dreier Betriebszyklen eingesetzt und zeigen ein sehr gutes Betriebsverhalten. Zu den Schwerpunkten der Jahresrevision zählen umfangreiche Unterhaltsarbeiten an zwei der drei Hauptkühlmittelpumpen.

Mehr Strom aus dem KKG

Während der Jahresrevision werden 70 Prozent der Wasserverteilung im Kühlturm saniert. Dies erlaubt eine gleichmässigere Verteilung des Kühlwassers. Die Arbeiten sind Teil eines Projektes zum kompletten Ersatz der Kühlturmeinbauten, der in drei Schritten während den jährlichen Kraftwerksrevisionen 2003 bis 2005 erfolgt. Er bewirkt eine Senkung der Kühlwassertemperatur um 4° C. Durch die tiefere Kondensatortemperatur beträgt die Leistungsverbesserung nach Abschluss des Projekts 9 Megawatt. Damit können im KKG pro Jahr rund 70 Millionen Kilowattstunden (kWh) CO2–freier Strom mehr produziert werden. Zum Vergleich: Sämtliche Photovoltaikanlagen der Schweiz speisen pro Jahr rund 10 Millionen kWh ins Netz ein. Die Kosten für diese Sanierung belaufen sich auf rund 12 Millionen Franken. Sie werden innert vier Jahren amortisiert.
 
Im Jahr 2005 werden weitere wirkungsgradverbessernde Massnahmen an den Turbinen und an den Wasserabscheider-Zwischenüberhitzern vorgenommen, was den Ersatz des Generatorschalters erforderlich macht. Der Austausch des Generatorschalters, der ab 2005 höheren Anforderungen entsprechen muss, erfolgt bereits während der Jahresrevision 2003.

Zusätzlich zum Werkspersonal sind während der Revision rund 600 auswärtige Fachkräfte von gegen hundert in- und ausländischen Unternehmen im KKG tätig. Der Produktionsunterbruch dauert voraussichtlich drei Wochen.
 
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Dr. Bruno Elmiger
 
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19. MAI 2003: KLARER ENTSCHEID FÜR EINE SICHERE, KLIMASCHONENDE UND KOSTENGÜNSTIGE STROMVERSORGUNG

Das Kernkraftwerk Gösgen nimmt mit Befriedigung Kenntnis von der deutlichen Ablehnung der beiden Ausstiegsinitiativen "Strom ohne Atom' und "Moratorium Plus'. Die im kantonalen Vergleich hohe Stimmbeteiligung der umliegenden Gemeinden und die wuchtige Ablehnung der beiden Initiativen im Niederamt und im Kanton Solothurn bedeuten einen Vertrauensbeweis für das Kernkraftwerk Gösgen.

Das deutliche Nein des Souveräns zu den Initiativen ist ein Bekenntnis zu einer sicheren, klimaschonenden und kostengünstigen Stromversorgung. Die jetzt geklärten politischen Rahmenbedingungen bieten Gewähr, dass die Sicherheit der oberste Grundsatz für den Betrieb der Schweizer Kernkraftwerke bleibt. Das Kernkraftwerk Gösgen wird der Sicherheit der Anlage weiterhin höchste Priorität beimessen. Das ausgesprochene Vertrauen unterstützt unsere Anstrengungen, Fortschritte bei der Realisierung von Tiefenlagern für radioaktive Abfälle zu erzielen. Das neue Kernenergiegesetz, das nun im Bundesblatt publiziert wird, schafft dafür die notwendigen Voraussetzungen.
 
Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kernkraftwerks Gösgen bedeutet dieses Abstimmungsresultat eine grosse Erleichterung. Mit der Volksabstimmung vom 18. Mai geht eine Phase der Unsicherheit zu Ende. Die für den langfristigen und wirtschaftlichen Betrieb der Anlage geplanten Projekte können nun zielstrebig weiterbearbeitet werden.

Das Kernkraftwerk Gösgen dankt der Bevölkerung für das Vertrauen.

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Bruno Elmiger, Konstantin Bachmann
 
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12. APRIL 2003: GIGAPOSTER AM KÜHLTURM GEGEN DIE AUSSTIEGSINITIATIVEN/
AKTIONSTAG ATOMINITIATIVEN 2 x NEIN

Mit einem Gigaposter am Kühlturm unterstützt das Kernkraftwerk Gösgen (KKG) die heutige Kundgebung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der schweizerischen Elektrizitätsbranche vor dem KKG. Das Poster und die Veranstaltung richten sich gegen die Ausstiegsinitiativen "Strom ohne Atom" und "Moratorium Plus".

Das 64 mal 44 Meter grosse Poster mit der Aufschrift "Für Sicherheit, Klimaschutz und Arbeitsplätze: Atominitiativen 2 x Nein" wurde rechtzeitig zum Aktionstag des Verbandes der Personalvertretungen der Schweizerischen Elektrizitätswirtschaft (VPE) montiert. Der Höhepunkt des Aktionstages findet mit einer Kundgebung gegen die Ausstiegsinitiativen "Strom ohne Atom" und "Moratorium Plus" vor dem KKG statt.

Das KKG unterstützt die Initiative und das Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Elektrizitätsbranche mit dem weit herum sichtbaren Poster am 150 Meter hohen Kühlturm. Die Dimensionen des Posters sollen die Bedeutung der Kernenergie für die schweizerische Stromversorgung spiegeln. Mit dem Gigaposter setzen das KKG zusammen mit den Teilnehmenden aus der Elektrizitätsbranche und aus der Region ein klares Zeichen für die sichere, wirtschaftliche und umweltfreundliche Stromproduktion aus Kernenergie und gegen die beiden Ausstiegsinitiativen. Die Arbeitsplätze in den Kernkraftwerken werden auch durch die Initiative "Moratorium Plus" gefährdet, welche zum Ersatz von Schweizer Kernenergiestrom den Import fossil oder nuklear erzeugter Energie aus ausländischen Kraftwerken zulässt.

Mit der Montage des Posters wurde am 6. April begonnen. Die Montagearbeiten erfolgten von einer für die Kühlturmsanierung gebauten Kühlturmbefahranlage aus. Starker Wind und Regen erschwerten das Anbringen der insgesamt 16 vier Meter breiten und 44 Meter langen luftdurchlässigen Kunststoffbahnen, die mittels Spezialnägeln am Kühlturm befestigt wurden. Das Gigaposter wurde von der Firma Giga+Print AG in Renens produziert.

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Bruno Elmiger

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Immense visuel contre les initiatives d'abandon du nucléaire sur la tour de refroidissement de Gösgen
La tour de refroidissement de la centrale nucléaire de Gösgen arbore depuis peu un gigaposter prônant le refus des initiatives populaires d'abandon du nucléaire «Moratoire-plus» et «Sortir du nucléaire». Le visuel a été fabriqué à Renens par la société Giga+Print SA. Une équipe spécialisée dans les travaux d'installation difficiles a fixé le gigaposter sur la tour de refroidissement.

C'est par giganti publicitaire bien visible fixé sur sa tour de refroidissement de 150 m que la centrale nucléaire de Gösgen a choisi de manifester son soutien au personnel de la branche électrique suisse qui, aujourd'hui, déclare publiquement son refus des deux initiatives populaires d'abandon du nucléaire «Moratoire-plus» et «Sortir du nucléaire». Ce visuel de 64 m sur 44 m sur lequel figure, en allemand, l'inscription «Pour la sûreté, la protection du climat et l'emploi: 2 X NON aux initiatives sur l'atome» a été monté en prévision de la Journée d'action nationale de la Fédération suisse des représentations du personnel de l'économie électrique (FPE). Le point fort de la Journée d'action sera la déclaration de refus des deux initiatives qui aura lieu devant la centrale.

Les dimensions du visuel sont censées refléter l'importance de l'énergie nucléaire pour l'approvisionnement électrique suisse. En affichant ce gigaposter, le personnel de la centrale nucléaire, les organisateurs de la Journée d'action, les salariés du secteur de l'électricité et les participants issus de la région se prononcent clairement en faveur d'une production d'électricité nucléaire sûre, économique et respectueuse de l'environnement. L'initiative «Moratoire-plus» menace les emplois dans les centrales nucléaires puisqu'elle autorise l'importation d'énergie fossile ou nucléaire de centrales étrangères pour remplacer l'électricité des centrales nucléaires suisses.

Le visuel a été produit par la société Giga+Print SA à Renens, qui est spécialisée dans les impressions grand format. Les travaux de montage des 16 bâches perméables à l'air de 4 m de largeur et 44 m de longueur ont commencé le 6 avril. L'équipe de montage a utilisé pour ce faire une installation mobile de maintenance de la tour de refroidissement. Le vent et les fortes pluies de la semaine dernière avaient rendu plus difficile le montage des bâches qui ont dû être fixées à la tour avec des clous spéciaux.

Avec nos meilleures salutations,
KERNKRAFTWERK GÖSGEN-DÄNIKEN AG

Information:

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Konstantin Bachmann
 
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27. MÄRZ 2003: NEUES ATEMSCHUTZFAHRZEUG FÜR BETRIEBSFEUERWEHR

Im Anschluss an die Feuerwehrübung der Betriebsfeuerwehr des Kernkraftwerks Gösgen wurde am 27. März 2003 das neue Atemschutzfahrzeug eingeweiht. Der Mercedes Sprinter 416, der von der Toni Brändle AG in Will (SG) am 20. März geliefert wurde, ersetzt das Atemschutzfahrzeug Dodge aus dem Jahre 1975. Im neuen Fahrzeug finden insgesamt 12 Atemschutzgeräte mit den dazugehörigen Reserveflaschen sowie weitere für den Einsatztrupp benötigte Ausrüstungs-gegenstände Platz. Das geräumige Fahrzeug ist mit einem einrichtbaren Schreibtisch für den Einsatzleiter versehen und bietet Platz für die Bereitstellung der Atemschutzgeräte bereits auf der Anfahrt zum Schadensplatz.
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Bruno Elmiger
 
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Medienmitteilung

Betriebsverlauf

7.9.2017 17:24

Die Anlage produzierte im August 2017 nach Plan und ohne Unterbruch.

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