18. NOVEMBER 1997: BRENNELEMENT-TRANSPORT IN FRANKREICH EINGETROFFEN

Am Montag morgen haben mehrere Aktivisten von Greenpeace ausserhalb des Areals des Kernkraftwerks Gösgen die Geleise der Bahnzufahrt besetzt, um den Abtransport von 12 abgebrannten Brennelementen zur Wiederaufarbeitungsanlage in La Hague, Frankreich, zu verhindern.

Montag kurz vor Mitternacht beendeten die Greenpeace Aktivisten Ihre Blockade. Der Bahnwagen mit dem Transportbehälter war seit Dienstag morgen 05.20 Uhr auf der vorgesehenen Transportstrecke unterwegs Richtung Schweizer Grenze. Um die Mittagszeit ist er in Frankreich eingetroffen.
 
Mit freundlichen Grüssen
KERNKRAFTWERK GÖSGEN-DÄNIKEN AG


Anmerkung: Für allfällige Rückfragen steht Ihnen die Pressestelle des
Kernkraftwerks Gösgen (Tel. 062/288.20.00) zur Verfügung
 
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17. NOVEMBER 1997: GLEISBLOCKADE VOR DEM KERNKRAFTWERK GÖSGEN

Am Montagmorgen haben mehrere Aktivisten von Greenpeace ausserhalb des Areals des Kernkraftwerks Gösgen die Geleise der Bahnzufahrt besetzt und den Abtransport abgebrannter Brennelement verhindert.

Der Transport von 12 Brennelementen ist für die Wiederaufarbeitungsanlage La Hague in Frankreich bestimmt. Transport und Wiederaufarbeitung dieser Brennelemente finden im Rahmen bestehender Verträge mit der Firma Compagnie Générale des Matières Nucléaires COGEMA statt. Für den Transport vom Kernkraftwerk Gösgen nach La Hague hat COGEMA die Firma Transnucléaire mit Sitz in Paris beauftragt.

Beim Transportbehälter handelt es sich um einen Behältertyp TN12/1. Gemäss Transportvertrag sind die SBB in der Schweiz für den plangemässen Transport des Transportbehälters zuständig.

Der Transportbehälter, der etwa 5 Tonnen abgebrannten Kernbrennstoff enthält, befindet sich gegenwärtig auf einem Bahnwagen ausserhalb des Werkgeländes. Auf Begehren der COGEMA haben die SBB die Bewachung des Bahnwagens übernommen.

Vom Transportbehälter geht keine Gefährdung der Umwelt aus. Auch für die Aktivisten von Greenpeace besteht kein Strahlenrisiko.


Mit freundlichen Grüssen
KERNKRAFTWERK GÖSGEN-DÄNIKEN AG
 
 
Anmerkung: Für allfällige Rückfragen steht Ihnen bis 21.00 Uhr die Pressestelle des Kernkraftwerks Gösgen (Tel. 062/288.20.00) zur Verfügung
 
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6. JUNI 1997: PLANMÄSSIGE REVISION IM KERNKRAFTWERK GÖSGEN

Am Samstag, den 7. Juni 1997 wird das Kernkraftwerk Gösgen für Revisionsarbeiten und den alljährlichen Brennelementwechsel planmässig abgestellt werden.

Der 18. Betriebszyklus geht damit nach 340 Tagen zu Ende. Während der Jahresrevision werden 40 der insgesamt 177 Brennelemente ersetzt sowie umfangreiche Kontroll- und Unterhaltsarbeiten vorgenommen. Neben 32 neuen Uran-Brennelementen werden im Kernkraftwerk Gösgen dieses Jahr erstmals 8 plutoniumhaltige Mischoxid Brennelemente eingesetzt werden. Damit schliesst sich auch in Gösgen der Brennstoffkreislauf nach dem international bewährten Recycling Prinzip. Bei der Wiederaufarbeitung von abgebrannten Brennelementen wurde Plutonium zurückgewonnen das nun erneut für die Energiegewinnung genutzt werden kann. Die von aussen sichtbaren Unterhaltsarbeiten am Reaktorgebäude sind schon seit einigen Wochen im Gange.

Im 18. Zyklus wurden im Kernkraftwerk Gösgen einmal mehr unterbruchslos 7865 Mio kWh oder rund 16 Prozent des schweizerischen Strombedarfs produziert.

Das Kernkraftwerk Gösgen wird die Stromproduktion voraussichtlich Ende Monat wieder aufnehmen.


Mit freundlichen Grüssen
KERNKRAFTWERK GÖSGEN-DÄNIKEN AG
 
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13. MÄRZ 1997: NOTFALLÜBUNG DER KERNKRAFTWERKE MÜHLEBERG UND GÖSGEN

Die diesjährige Notfallübung der Kernkraftwerke Mühleberg und Gösgen in Zusammenarbeit mit der Polizei der Kantone Bern und Solothurn fand gestern Mittwoch, den 12. März 1997, im Rahmen eines Seminars statt. In Anwesenheit der Aufsichtsbehörde des Bundes wurde das Thema "Geiselnahme" behandelt.

Die Übung bestätigte die Einsatzbereitschaft und die Zusammenarbeit der Notfallorganisation sowohl der Kernkraftwerke als auch der kantonalen Organisationen. Notfalleiter und Notfallstab haben die notwendigen und zweckmässigen Massnahmen rechtzeitig veranlasst und die Zusammenarbeit funktionierte entsprechend den Erwartungen.


Mit freundlichen Grüssen
KERNKRAFTWERK GÖSGEN-DÄNIKEN AG
 
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8. MÄRZ 1997: OBERFLÄCHENSCHUTZ FÜR DIE REAKTORKUPPEL

In diesen Tagen erstellen Gerüstmonteure ein von weither sichtbares Baugerüst am Reaktorgebäude. Die Reaktorkuppel wird ab Ende März gereinigt und anschliessend mit einem Oberflächenschutz versehen.

Während der letzten periodischen Überwachung des Reaktorgebäudes wurde die Oberfläche der 1976 erbauten Reaktorkuppel ausführlich inspiziert. Dabei wurden die nach zwanzig Jahren üblichen umweltbedingten Alterungserscheinungen festgestellt. Mit einer Oberflächenbehandlung wird das Erscheinungsbild der Anlage verbessert und die Bausubstanz gegen Umwelteinflüsse vorbeugend geschützt. In den kommenden Monaten wird die Betonaussenfläche der Reaktorkuppel vollständig gereinigt und versiegelt. Die natürliche Fähigkeit des Betons zur Wasseraufnahme wird dadurch verringert. Die Oberflächenbehandlung der Reaktorkuppel setzt im April ein und dauert voraussichtlich bis November 1997.


Mit freundlichen Grüssen
KERNKRAFTWERK GÖSGEN-DÄNIKEN AG
 
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Medienmitteilung

Geschäftsbericht 2016

19.4.2017 06:54

Kernkraftwerk Gösgen-Däniken AG publiziert Geschäftsbericht 2016.
Stephan Döhler tritt nicht zur

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