Für die Realisierung der benötigten geologischen Tiefenlager für radioaktive Abfälle liegen nach über 40 Jahren Untersuchungen und Forschung umfassende Kenntnisse und Entscheidungsgrundlagen vor. Ende Juni 2006 genehmigte der Bundesrat den Entsorgungsnachweis für hochaktive Abfälle der Nationalen Genossenschaft für die Lagerung radioaktiver Abfälle (Nagra). Die grundsätzliche Machbarkeit einer dauernden und sicheren Entsorgung aller nuklearen Abfälle in der Schweiz wurde damit schlüssig aufgezeigt. Im April 2008 verabschiedete der Bundesrat den Sachplan Geologische Tiefenlager, ein raumplanerisches Instrument des Bundes, welches das Standortauswahlverfahren für geologische Tiefenlager festschreibt. Mit der Vorstellung sechs möglicher Standortgebiete konkretisierte sich Ende 2011 die Standortsuche weiter. Aufgrund der Untersuchungen und Analysen kam die Nagra zum Schluss, dass alle sechs Standortgebiete die hohen geologischen und sicherheitstechnischen Anforderungen erfüllen, die Standortgebiete Jura Ost und Zürich Nordost jedoch günstigere Bedingungen als die anderen vier Standorte vorweisen. Sie schlug deshalb Ende 2014 diese beiden Gebiete für vertiefte Untersuchungen vor.

Die Standortwahl wird nach einem transparenten, demokratisch abgestützten Prozess erfolgen und voraussichtlich 2027 mit der Erteilung der Rahmenbewilligung abgeschlossen sein. Danach beginnt die Realisierung der geologischen Tiefenlagerung.

Medienmitteilung

Jahresabschluss KKG

21.3.2017 17:40

Der Verwaltungsrat der Kernkraftwerk Gösgen-Däniken AG genehmigte am 21. März 2017 zuhanden der

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