Am Samstag, 6. Juni 2009, wird das Kernkraftwerk Gösgen (KKG) planmässig zur Jahresrevision abgeschaltet. Der Betriebsunterbruch für den Brennelementwechsel und für die Unterhaltsarbeiten dauert voraussichtlich drei Wochen.
 
Das Kraftwerk wird am Samstag, 6. Juni 2009, zur jährlichen Revision abgestellt. Im 30. Betriebszyklus, der 345 Tage dauerte, produzierte das KKG 8095 Millionen Kilowattstunden Strom. Die Anlage wurde ohne sicherheitstechnische Probleme betrieben.
 
In der Jahresrevision werden 36 der insgesamt 177 Brennelemente durch neue Elemente aus wiederaufgearbeitetem Uran ersetzt. Die Jahresrevision umfasst zahlreiche wiederkehrende Prüfungen und Instandhaltungsarbeiten an bau-, maschinen-, elektro- und leittechnischen Systemen und Komponenten. Zu den Schwerpunkten der Revision gehören Zustandsprüfungen am Reaktorkühlkreislauf und am konventionellen Wasser-Dampf-Kreislauf, insbesondere am Druckhalter und an einem Dampferzeuger. Dieses Jahr wird eine Dichtheitsprüfung des Sicherheitsbehälters vorgenommen, die letztmals 2005 durchgeführt wurde. Zur Sicherstellung des langfristigen, sicheren Kraftwerksbetriebs werden verschiedene Komponenten ersetzt; unter anderem ein Niederdruckvorwärmer im Maschinenhaus und Teile der Einbauten im Kühlturm.
 
Zusätzlich zum Werkspersonal sind während der Revision im KKG über 700 auswärtige Fachkräfte von rund 140 in- und ausländischen Unternehmen tätig.
 
Auskunft: Tel. 062 288 20 00
 
Dr. Bruno Elmiger
Konstantin Bachmann
 
  

Austausch des Niederdruckvorwärmers während der Jahresrevision 2009
 
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