Nach 20 Tagen geplantem Produktionsunterbruch für Unterhaltsarbeiten und Brennelementwechsel hat das Kernkraftwerk Gösgen (KKG) am Freitag, 22. Juni 2012, die Stromproduktion wieder aufgenommen.
 
Die Jahresrevision 2012 dauerte vom 2. bis zum 22. Juni 2012. Während der Abstellung wurden der Brennelementwechsel, die wiederkehrenden Prüf- und Instandhaltungsarbeiten sowie die Anlagenerneuerungen planmässig ausgeführt.  
 
Zu den Schwerpunkten der Revision gehörten Wirbelstromprüfungen an rund 11‘000 Dampferzeuger-Heizrohren, die Modernisierung der Frischdampfumleitregelung und der Ersatz des Kugelmesssystems, das der Berechnung der Leistungsverteilung im Reaktor dient.
 
Aufgrund der Überprüfungen nach den Ereignissen in Fukushima wurden im Rahmen der Revisionsarbeiten die bestehenden Dämpfer der Notstandsdiesel vorsorglich erneuert. Die neuen Feder-Dämpfer-Elemente beherrschen höhere Erdbebenlasten.  
 
Im neuen Betriebszyklus enthält der Reaktorkern ausschliesslich Brennelemente aus wiederaufgearbeitetem Uran (WAU). Somit wurde alles Plutonium, welches bei der Wiederaufarbeitung abgebrannter Brennelemente zurückgewonnen wurde, im KKG zur Energieerzeugung verwendet. Im letzten Zyklus kamen zum letzten Mal 16 plutoniumhaltige Mischoxid-(Mox) Brennelemente zum Einsatz.  
 
Nachdem das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat Ensi das Wiederanfahren genehmigt hatte, wurde die Stromproduktion am Freitag, um 17:44 Uhr aufgenommen. In den nächsten Tagen wird die Reaktorleistung schrittweise bis zur Volllast erhöht.
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