Im Rahmen der Reaktorunfallanalyse von Fukushima-Daiichi hat eine Delegation des japanischen Institute of Nuclear Safety System Inc. (INSS) das Kernkraftwerk Gösgen besucht.
 
Der Erfahrungsaustausch zwischen dem INSS – eine unabhängige Einrichtung der Kansai Electric Power Co. – und dem Kernkraftwerk Gösgen zum Thema «Entwicklung und Implementierung von Notfallmassnahmen bei schweren Unfällen» fand am 16. und 17. November 2011 statt.
 
Die japanische Fachleute zeigten sich von den umfangreichen Sicherheitsvorkehrungen im Kernkraftwerk Gösgen beeindruckt. Sie nahmen insbesondere Kenntnis von den sechs Notstromdieselgeneratoren in Gösgen. In Japan sind derzeit zwei pro Block vorhanden und zukünftig sind deren drei geplant. Weiter zeigten sie grosses Interesse für das Notstandssystem, die gefilterte Druckentlastung des Containments des Kernkraftwerks sowie die umfangreichen Notfallvorschriften der Schweiz.
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