Nach einer ungeplanten Reaktorschnellabschaltung wurde vorübergehend inaktiver Frischdampf deutlich hörbar an die Umgebung abgegeben.

Am 13.7.2015 erfolgte um 21.15 Uhr eine auslegungsgemässe Reaktorschnellabschaltung, nachdem ein von drei Frischdampfisolationsventilen fehlerhaft schloss. Zum Zeitpunkt der Reaktorschnellabschaltung befand sich die Anlage im Wiederanfahrprozess nach einer ungeplanten Handabschaltung der Turbine. Bis zur Wiederherstellung der Wärmeabfuhr über den Kühlturm musste die Nachzerfallswärme über die dafür vorgesehenen Frischdampfabblaseventile abgegeben werden. Die dabei entstehenden Abblasegeräusche waren in der Umgebung des Kernkraftwerks Gösgen deutlich hörbar. Ausser der Abgabe von inaktivem Wasserdampf hatte das Ereignis keine Auswirkungen auf die Umwelt, die Anlage befindet sich in einem sicheren Zustand. Die Aufsichtsbehörde ENSI wurde umgehend über das Ereignis informiert.

 

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