Überprüfung der Qualität von Schmiedeteilen der Dampferzeuger

14. Dezember 2016 14:09

Das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat ENSI fordert von den Kernkraftwerken Beznau und Gösgen, dass sie die Qualität und die Ausführung der Schmiedeteile für die Dampferzeuger hinsichtlich der Einhaltung der Materialspezifikationen überprüfen. Betroffen sind gemäss den Informationen der Französischen Aufsichtsbehörde insbesondere Bauteile für Dampferzeuger, die in den Schmiedewerken Le Creusot Forge und Japan Casting & Forging Corporation JCFC hergestellt wurden.


Das KKG wurde schon vor Monaten auf mögliche Qualitätsprobleme bei Dampferzeugern aufmerksam und hat deshalb umgehend Abklärungen bezüglich der in unserem Werk verwendeten Schmiedeteile getroffen. Dabei zeigte sich:

- Im Kernkraftwerk Gösgen sind keine Schmiedeteile der Hersteller Le Creusot Forge und JCFC vorhanden. Unabhängig von unseren eigenen Abklärungen wurde dies auch von AREVA, dem ursprünglichen Lieferanten des Kraftwerks,  bestätigt.
- Zudem wurden bei den Kalotten der Dampferzeuger  keine Schmiedeteile verwendet. Im KKG sind diese aus gepresstem Blech gefertigt.
- Mit Schreiben vom 27. Juni 2016 hat KKG die Ergebnisse dieser Abklärungen dem ENSI mitgeteilt.

Das KKG wird dem ENSI den Bericht zur Überprüfung der Herstellungsdokumentation bis 30. April 2017 fristgerecht einreichen.

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