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Medienmitteilungen 2011

15. Dezember 2011: Betriebsverlauf im November

Die Anlage produzierte im November 2011 nach Plan und ohne Unterbruch.  

Im Berichtsmonat bestanden 25 Mitarbeiter die Requalifikation.

Im November 2011 wurden 44 neue Brennelemente aus wiederaufbereitetem Uran (WAU) angeliefert und in das Trockenlager eingelagert.

Die Zahlen für den November 2011: Bruttoerzeugung 753'641 MWh, Nettoerzeugung 715'571 MWh, Minderstromproduktion infolge Abgabe von Dampf an benachbarte Kartonfabriken 5'601 MWh.
 

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22. November 2011: Japanischer Besuch in Gösgen
 
Im Rahmen der Reaktorunfallanalyse von Fukushima-Daiichi hat eine Delegation des japanischen Institute of Nuclear Safety System Inc. (INSS) das Kernkraftwerk Gösgen besucht.
 
Der Erfahrungsaustausch zwischen dem INSS – eine unabhängige Einrichtung der Kansai Electric Power Co. – und dem Kernkraftwerk Gösgen zum Thema «Entwicklung und Implementierung von Notfallmassnahmen bei schweren Unfällen» fand am 16. und 17. November 2011 statt.
 
Die japanische Fachleute zeigten sich von den umfangreichen Sicherheitsvorkehrungen im Kernkraftwerk Gösgen beeindruckt. Sie nahmen insbesondere Kenntnis von den sechs Notstromdieselgeneratoren in Gösgen. In Japan sind derzeit zwei pro Block vorhanden und zukünftig sind deren drei geplant. Weiter zeigten sie grosses Interesse für das Notstandssystem, die gefilterte Druckentlastung des Containments des Kernkraftwerks sowie die umfangreichen Notfallvorschriften der Schweiz.

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14. November 2011: Betriebsverlauf im Oktober

Die Anlage produzierte im Oktober 2011 nach Plan und ohne Unterbruch.  
 
Die Zahlen für den Oktober 2011: Bruttoerzeugung 774'847 MWh, Nettoerzeugung 735'514 MWh, Minderstromproduktion infolge Abgabe von Dampf an benachbarte Kartonfabriken 5'087 MWh.
 
 
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12. Oktober 2011: Betriebsverlauf im September

Die Anlage produzierte im September 2011 nach Plan und ohne Unterbruch.  

Im Berichtsmonat bestanden vier Mitarbeiter die Zulassungsprüfung zum B-Operateur.

Die Zahlen für den September 2011: Bruttoerzeugung 741'957 MWh, Nettoerzeugung 703'686 MWh, Minderstromproduktion infolge Abgabe von Dampf an benachbarte Kartonfabriken 4'517 MWh.
 
 
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14. September 2011: Betriebsverlauf im August

Die Anlage produzierte im August 2011 nach Plan und ohne Unterbruch.

Die Zahlen für den August 2011: Bruttoerzeugung 763'693 MWh, Nettoerzeugung 724'342 MWh, Minderstromproduktion infolge Abgabe von Dampf an benachbarte Kartonfabriken 4'523 MWh.
 
 
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12. August 2011: Betriebsverlauf im Juli

Die Anlage produzierte im Juli 2011 nach Plan und ohne Unterbruch.

Die Zahlen für den Juli 2011: Bruttoerzeugung 718'838 MWh, Nettoerzeugung 679'983 MWh, Minderstromproduktion infolge Abgabe von Dampf an benachbarte Kartonfabriken 3'258 MWh.
 
 
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14. Juli 2011: Betriebsverlauf im Juni

Die Anlage produzierte im  Juni 2011 ohne Unterbruch im Streckbetrieb bis zum geplanten Abfahrdatum zur Jahresrevision. Die Anlage wurde am 4. Juni 2010 für die Jahresrevision und den Brennelementwechsel abgestellt.  
Im Verlauf der Jahresrevision wurden 40 der insgesamt 177 Brennelemente durch neue Brennelemente ersetzt.  
Zu den Schwerpunkten der Revision gehörten zahlreiche wiederkehrende Prüfungen und Instandhaltungsarbeiten an bau-, maschinen-, elektro- und leittechnischen Systemen und Komponenten. Zu den Schwerpunkten der Revision gehörten der Austausch der Dichtungsgehäuse aller drei Hauptkühlmittelpumpen, der Austausch von Heizelementen am Druckhalter, Reparaturarbeiten an einem Druckspeicher sowie der Ersatz des Turbinenreglers. Zusätzlich wurden im Hinblick auf den für 2013 geplanten Austausch der Niederdruckturbinen Vorbereitungsarbeiten ausgeführt.
Am 30. Juni 2010 nahm das Kernkraftwerk Gösgen die Stromproduktion wieder auf und erreichte bis Mitternacht (Monatsende) eine Leistung von 536 MW.

Die Zahlen für den Juni 2011: Bruttoerzeugung 76'604 MWh, Nettoerzeugung 67'283 MWh, Minderstromproduktion infolge Abgabe von Dampf an benachbarte Kartonfabriken 414 MWh.
 
 
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4. Juli 2011: Nachweise zum Hochwasserschutz eingereicht

Am 28. Juni stellte das KKG dem Eidgenössischen Nuklearsicherheitsinspektorat (Ensi) fristgerecht alle erforderlichen Sicherheitsnachweise zum Hochwasserschutz zu. Die geforderten Nachweise betreffen die Beherrschung eines 10'000-jährlichen Hochwassers. Die KKG-Sicherheitsnachweise basieren auf Ensi-Verfügungen vom 18. März 2011 und vom 1. April 2011. Die vom KKG eingereichten Bewertungen weisen nach, dass ein sicheres Abfahren der Anlage auch bei einem extremen Hochwasser und bei Annahme eines lang andauernden Notstromfalls möglich ist. Die in dieser Situation zu erwartende Störfallfolgedosis für die Bevölkerung beträgt deutlich weniger als 1 mSv. Ein Zugang von externen Einsatzkräften kann aus radiologischer Sicht ohne Einschränkungen erfolgen. Das Ensi wird die Nachweisführung überprüfen.
 
 
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4. Juli 2011: Jahresrevision abgeschlossen

Nach 26 Tagen geplantem Produktionsunterbruch für Unterhaltsarbeiten und Brennelementwechsel hat das Kernkraftwerk Gösgen (KKG) am Donnerstag, 30. Juni 2011, die Stromproduktion wieder aufgenommen.
 
 
Die Jahresrevision 2011 dauerte vom 4. bis zum 30. Juni 2011. Während der Abstellung wurden der Brennelementwechsel, die wiederkehrenden Prüf- und Instandhaltungsarbeiten sowie die Anlagenerneuerungen planmässig ausgeführt.
 
Nachdem das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat Ensi das Wiederanfahren genehmigt hatte, wurde die Stromproduktion am Donnerstag um 19 Uhr aufgenommen. In den nächsten Tagen wird die Reaktorleistung schrittweise bis zur Volllast erhöht.
 
 
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10. Juni 2011: Betriebsverlauf im Mai

Die Anlage produzierte im  Mai 2011 ohne Unterbruch. Am 29. Mai 2011 begann der Streckbetrieb.

Die Zahlen für den Mai 2011: Bruttoerzeugung 755'907 MWh, Nettoerzeugung 716'869 MWh, Minderstromproduktion infolge Abgabe von Dampf an benachbarte Kartonfabriken 5'447 MWh.
 
 
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1. Juni 2011: Jahresrevision im Kernkraftwerk Gösgen

Am Samstag, 4. Juni 2011, wird das Kernkraftwerk Gösgen (KKG) planmässig zur Jahresrevision abgeschaltet. Der Betriebsunterbruch für den Brennelementwechsel und für die Unterhaltsarbeiten dauert etwa vier Wochen.
 
 
Der vergangene 32. Betriebszyklus dauerte 350 Tage. Ohne Unterbruch produzierte das KKG 8'200 Millionen Kilowattstunden Strom und deckt damit 13 Prozent des schweizerischen Strombedarfs. Die Anlage wurde ohne sicherheitstechnische Probleme betrieben. Zusätzlich zum Werkspersonal sind während der Revision im KKG über 700 auswärtige Fachkräfte von rund 140 in- und ausländischen Unternehmen tätig.
 
In der Jahresrevision werden 40 der insgesamt 177 Brennelemente durch neue Elemente aus wiederaufgearbeitetem Uran (WAU) ersetzt. Im nächsten Zyklus kommen zum letzten Mal 16 plutoniumhaltige Mischoxid-(Mox-) Brennelemente zum Einsatz, die bereits drei Standzeiten hinter sich haben. Danach wird der Reaktor ausschliesslich WAU-Brenn­elemente enthalten. Auf diese Weise wird alles Plutonium, welches bei der Wiederaufarbeitung abgebrannter Brennelemente zurückgewonnen wurde, im KKG zur Energieerzeugung verwendet sein.
 
Die Jahresrevision umfasst zahlreiche wiederkehrende Prüfungen und Instandhaltungsarbeiten an bau-, maschinen-, elektro- und leittechnischen Systemen und Komponenten. Zu den Schwerpunkten der Revision gehören der Austausch der Dichtungsgehäuse aller drei Hauptkühlmittelpumpen, der Austausch von Heizelementen am Druckhalter, Reparaturarbeiten an einem Druckspeicher  sowie der Ersatz des Turbinenreglers.
 
Im Hinblick auf den für 2013 geplanten Austausch der Niederdruckturbinen werden bereits Vorbereitungsarbeiten ausgeführt.
 

 
An der Kernkraftwerk Gösgen-Däniken AG sind beteiligt:

  • Alpiq AG, Olten (40%)
  • Axpo AG, Baden (25%)
  • Centralschweizerische Kraftwerke (CKW), Luzern (12,5%)
  • Energie Wasser Bern (ewb), Bern (7,5%)
  • Stadt Zürich (15%)

 
Reaktortyp: Druckwasserreaktor
Elektrische Leistung: 1035 Megawatt
Inbetriebnahme: 1979
 
 
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13. Mai 2011: Betriebsverlauf im April

Die Anlage produzierte im  April 2011 ohne Unterbruch. Am 15. April wurde aufgrund eines Motorentausches einer Nebenkondensatpumpe die Leistung für zwei Stunden um 20 MW abgesenkt.

Im Berichtsmonat wurden 24 abgebrannte Brennelemente mit Hilfe eienes Transportbehälters vom Typ TN 12/2 vom Reaktorgebäude ins Nasslager transferiert.

Im April 2011 bestand ein Mitarbeiter die Zulassungsprüfung zum Schichtchef.

Die Zahlen für den April 2011: Bruttoerzeugung 737'18 MWh, Nettoerzeugung 699'441 MWh, Minderstromproduktion infolge Abgabe von Dampf an benachbarte Kartonfabriken 5'360 MWh.
 
 
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5. Mai 2011: Stellungnahme des Kernkraftwerk Gösgen zur ENSI Verfügung vom 5. Mai 2011

Nach den Ereignissen in Japan hat das ENSI die Sicherheit der Schweizer Kernkraftwerke überprüft und weitreichende Forderungen erhoben, die über den heutigen, bereits sehr strengen gesetzlichen Rahmen hinausgehen.
  
Aufgrund der bereits sehr umfassenden ursprünglichen Auslegung gegen externe Ereignisse und den bisher getätigten Nachrüstungen von mehr als 500 Mio Franken sind wir zuversichtlich, dass das Kernkraftwerk Gösgen auch die neuen strengeren Anforderungen erfüllen wird.
  
Aus Sicht des ENSI ist die Kühlmittelversorgung  der Sicherheitssysteme  des KKGs gegen Überflutung und Erdbeben geschützt. Mit den dreifach redundanten Beckenkühlkreisläufen, die ebenfalls erdbebengeschützt sind, erreiche das KKG einen hohen Schutz zur Gewährleistung einer ausreichenden Wärmeabfuhr aus dem Brennelementlagerbecken. Beim externen Nasslager bestätigt das ENSI dem KKG gar einen ausserordentlich hohen Schutz gegen externe Ereignisse.
  
Wie in der Kerntechnik üblich, sollen  auch aus den Vorfällen in Japan Lehren gezogen werden. Deshalb wird das KKG aufgefordert, Lösungsansätze vorzulegen wie im Notstandleitstand die Instrumentierung zur Überwachung der Brennelementbeckentemperatur und des Füllstandes nachgerüstet werden kann. Diese Instrumente sind heute ausschliesslich im Kommandoraum verfügbar. Das KKG wird die geforderten zusätzlichen Temperatur- und Niveauanzeigen im Notstandleitstand nachrüsten. Auch den geforderten Bericht zu Wasserstoffexplosionen im Bereich der Brennelementbecken wird KKG termingerecht einreichen.


Auskunft:     Dr. Bruno Elmiger  

                   Tel. 062 288 20 00
 
 
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13. April 2011: Betriebsverlauf im März

Die Anlage produzierte im  März 2011 nach Plan und ohne Unterbruch.  

Im März 2011 wurden 24 abgebrannte Brennelemente mit Hilfe eienes Transportbehälters vom Typ TN 12/2 vom Reaktorgebäude ins Nasslager transferiert.

Im Berichtsmonat bestanden zwei Mitarbeiter die Zulassungsprüfung zum Pikettingenieur und ein Mitarbeiter die Zulassungsprüfung zum Schichtchef.

Die Zahlen für den März 2011: Bruttoerzeugung 766'117 MWh, Nettoerzeugung 727'107 MWh, Minderstromproduktion infolge Abgabe von Dampf an benachbarte Kartonfabriken 5'827 MWh.
 
 
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12. März 2011: Betriebsverlauf im Februar

Die Anlage produzierte im Februar 2011 nach Plan und ohne Unterbruch.  

Im Berichtsmonat wurden die restlichen 24 Brennelemente, die im Vormonat angeliefert wurden, ins Trockenlager eingelagert.

Ausserdem wurden sieben Brennstäbe zur Nachbestrahlungsuntersuchung an das Insitute of Transuranium in Karlsruhe (ITU), Deutschland transferiert. Zehn weitere Brennstäbe wurden vom ITU zurück zum Kernkraftwerk Gösgen transportiert.    

Im Berichtsmonat bestanden zwei Mitarbeiter die Zulassungsprüfung zum Pikettingenieur.

Die Zahlen für den Februar 2011: Bruttoerzeugung 699'259 MWh, Nettoerzeugung 663'741 MWh, Minderstromproduktion infolge Abgabe von Dampf an benachbarte Kartonfabriken 5'399 MWh.
 
 
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14. Februar 2011: Betriebsverlauf im Januar

Die Anlage produzierte im Januar 2011 nach Plan und ohne Unterbruch. Das Kernkraftwerk Gösgen wurde am 9. Januar 2011 vom Netzbetreiber aufgefordert, wegen eines geringeren Bedarfs die Leistung um 100 MW für neun Stunden zu reduzieren.

Im Berichtsmonat wurden 44 neue Brennelemente aus wiederaubereitetem Uran (WAU) angeliefert. Davon wurden 20 Brennelemente in das Trockenlager eingelagert.

Die Zahlen für den Januar 2011: Bruttoerzeugung 775'806 MWh, Nettoerzeugung 736'514 MWh, Minderstromproduktion infolge Abgabe von Dampf an benachbarte Kartonfabriken 6'676 MWh.
 
 
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      2009 28
Bruttoerzeugung Mio. kWh 8 469 8 516 8 400
Nettoerzeugung Mio. kWh 8 029 8 072 7 964
Betriebsstunden   8 220 8 267 8 148
Zeitverfügbarkeit   93,8% 94,4% 92,8%
Arbeitsausnutzung   93,4% 95,3% 93,8

 
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1. Februar 2011: Jahresrückblick 2010

Betriebsverlauf

Das Kernkraftwerk Gösgen (KKG) produzierte 2010 netto 8,03 Milliarden kWh (2009: 8,07 Mrd. kWh) elektrischer Energie ohne Abgabe von klima­schädi­genden Gasen und Luftschadstoffen. Ausserhalb der Jahresrevision wurde die Energieabgabe ins Netz nie unterbrochen. Am 11. Februar 2010 wurde für die Reparatur der Gleitringdichtung an einer Nebenkondensatpumpe die Leistung abgesenkt. Am 29. April wurde manuell eine Lastabsenkung wegen Neutronenflußrauschen durchgeführt. Am 1. Juli 2010 wurde für die Reparatur der Gleitringdichtung an der zweiten Nebenkondensatpumpe die Leistung reduziert.  
 
Die Jahresrevision dauerte vom 28. Mai bis zum 19. Juni 2010. Während der Abstellungszeit wurden umfangreiche Prüfungen und Instandhaltungsarbeiten an maschinen-, leit- und starkstromtechnischen Komponenten und Einrichtungen vorgenommen. Zu den Schwerpunkten der Jahresrevision zählten zerstörungsfreie Prüfungen der Heizrohre von zwei Dampferzeugern sowie der Verschraubungen am unteren Kerngerüst. Alle Prüfungen zeigten durchwegs gute Ergebnisse. Vorsorglich wurden erstmals zwei Druckhalterheizstäbe ausgetauscht. In den nächsten Jahren werden weitere Heizstäbe ausgetauscht werden.
  
In einem der vier Stränge wurde eine leittechnische Grossrevision mit zahlreichen Baugruppenprüfungen durchgeführt. Im Notstandsgebäude wurden an den Schaltanlagen eines Stranges Wartungsarbeiten durchgeführt. Das Erdungssystem wurde vom Prinzip des zentralen Erdungspunktes auf Flächenerdung umgestellt. Die Umrüstung entspricht den Erfordernissen der heutigen Geräte- und Installationstechnik für Steuerungen, Datenerfassung und Regelungen.
  
Während der Jahresrevision wurden 40 der insgesamt 177 Brennelemente ersetzt. Im 32. Produktionsjahr enthält der Reaktor 141 WAU-, 32 MOX- und 4 Uran-Brennelemente. Von den MOX-Elementen sind 16 in der dritten Standzeit und weitere 16 in der vierten Standzeit eingesetzt. Somit besteht das Kerninventar mit Ausnahme der 4 Uran-Brennelemente aus rezykliertem Spaltmaterial. Der Einsatz von MOX- und WAU- Brennelementen trägt wesentlich zur Ressourcenschonung des Urans bei. Insgesamt dauerte die Revision 22 Tage (2009: 20 Tage).
  
Während der Jahresrevision wurden drei Brennelemente mit insgesamt sechs defekten Brennstäben entladen. Die defekten Brennelemente wurden untersucht und repariert. Bisherige Nachbestrahlungsuntersuchungen an einzelnen Brennstäben in den Heisszellen des Paul Scherrer Instituts bestätigen die Hypothese, dass die Brennstabschäden erhöhte Hüllrohrspannungen wegen Abplatzung an den Brennstofftabletten verursacht worden sind. Zur Verhinderung weiterer Stabschäden werden neue Oberflächenstandards für die Brennstofftabletten und eine neue Tablettengeometrie eingeführt.
  
Seit Oktober 2009 wird neben der Aarepapier AG auch die Papierfabrik Cartaseta-Friedrich & Co. in Däniken mit Heizdampf versorgt. Die bezogenen Dampfmengen entsprechen der thermischen Energie von 167 Millionen kWh. Durch den Bezug des Heizdampfes von KKG vermieden die beiden Dampfbezüger die Verbrennung von etwa 18 000 Tonnen Öl und damit die Abgabe von rund 55 000 Tonnen Kohlendioxid an die Umwelt.
  
Das Jahr 2010 war das 20. Jahr in Folge ohne Reaktorschnellabschaltung, was im internationalen Vergleich einen herausragenden Wert darstellt.
 
Verschiedenes

Die durch den Betrieb in der Umgebung verursachte maximale Strahlendosis der Bevölkerung lag weit unter dem Dosisrichtwert von 0,3 mSv pro Jahr und Person. Die Kollektivdosis aller im Kraftwerk tätigen beruflich strahlenexponierten Personen erreichte 2010 mit 595 Millisievert (mSv) einen sehr guten Wert.
  
Das KKG beschäftigte Ende Jahr 476 Personen (2009: 478), was insgesamt 457 Vollzeitpensen entspricht (2009: 455,8). Darin enthalten sind 18 Lernende mit den Berufszielen Elektroniker, Polymechaniker, Laborant, Elektroinstallateur, Hauswirtschafterin, Kauffrau und Informatiker. 59 Mitarbeiter hatten vom ENSI die Zulassung als Pikettingenieure, Schichtchefs und Reaktoroperateure. Insgesamt verfügten im Strahlenschutz 15 Mitarbeiter über eine Anerkennung als Strahlenschutzsachverständiger, als Strahlenschutztechniker oder als Strahlenschutzfachkraft. In zahlreichen Kursen und Workshops erweiterten Mitarbeitende aller Abteilungen ihr Fachwissen und trainierten ihre beruflichen Fertigkeiten.
  
  
Insgesamt besichtigten rund 18 000 Personen das Werk. Im August nahmen Lehrerinnen und Lehrer an einem Kurs über die Schweizer Stromproduktion teil.
 
 

        2010   2009   2008
Bruttoerzeugung   Mio. kWh   8 469   8 516   8 400
Nettoerzeugung   Mio. kWh   8 029   8 072   7 964
Betriebsstunden       8 220   8 267   8 148
Zeitverfügbarkeit       93,8%   94,4%   92,8%
Arbeitsausnutzung       93,4%   95,3%   93,8%

 
 
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12. Januar 2011: Betriebsverlauf im Dezember 2010

Die Anlage produzierte im Dezember 2010 nach Plan und ohne Unterbruch.Die Zahlen für den Dezember 2010: Bruttoerzeugung 780'134 MWh, Nettoerzeugung 740'841 MWh, Minderstromproduktion infolge Abgabe von Dampf an benachbarte Kartonfabriken 4'004 MWh.
 
 
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Communication presse

17 avril 2012: Betriebsverlauf im März

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