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Umwelt

Lichtkunst G. Hofstetter

Forschungsresultate des Projekts ExternE der Europäischen Kommission zeigen, dass Kern- kraftwerke zu den Stromerzeugungssystemen gehören, die die geringsten Gesundheits- und Umweltkosten – so genannte externe Kosten – verursachen. Dies zum einen, weil die Kern- energie praktisch keine Treibhausgase oder sonstigen Abgase ausstösst, zum anderen, weil die Kosten für die Entsorgung und den sicheren Einschluss der radioaktiven Abfälle sowie für die spätere Stilllegung und den Abbruch der Anla- gen bereits im Produktionspreis für Strom aus Kernenergie inbegriffen sind. Zudem ist die Wahrscheinlichkeit eines nuklearen Unfalls mit schwerwiegenden Folgen für Mensch und Umwelt – auch das ein externer Kostenfaktor – extrem klein.
 
Kernkraftwerke sind ökonomisch und ökologisch zugleich: Einerseits ist ihre Leistungsfähigkeit und damit verbunden ihre Wirtschaftlichkeit bei der Stromproduktion derjenigen von fossilen Grosskraftwerken gleichwertig oder überlegen. Andererseits verursachen Kernkraftwerke geringe Gesundheits- und Umweltbelastungen, wie dies auch für die regenerativen Energie- quellen Wasserkraft und Windenergie typisch ist.
 

Medienmitteilung

21. Juni 2010: Jahresrevision abgeschlossen

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