Versorgungssicherheit bedeutet, dass jederzeit genügend Kraftwerke und Leitungen betriebsbereit vorhanden sind, um den Strombedarf von Bevölkerung und Wirtschaft zu decken. Ausserdem muss zusätzlich eine Reserve vorhanden sein, um den Ausfall eines grossen Kraftwerks auffangen zu können.
Importe aus dem Ausland sind keine Lösung: Dies würde den Strom hierzulande spürbar verteuern und wäre mit grossen Unsicherheiten verbunden. Strom wird in ganz Europa zusehends knapper, weshalb es fraglich ist, ob die benötigten Mengen in Zukunft bezogen werden können. Die Schweiz würde sich in eine Abhängigkeit begeben, die sowohl aus politischer wie auch aus wirtschaftlicher Sicht riskant wäre. Schliesslich bestehen auch technische Hindernisse: Begrenzte Transportkapazitäten schränken schon heute die Importmöglichkeiten ein und mit längeren Übertragungswegen steigt das Risiko technischer Strörungen.
Gegen Stromimporte im grossen Umfang sprechen auch die Naturgesetze: Je länger der Transportweg, desto grösser sind die Stromverluste bei der Übertragung. Der haushälterische Umgang mit Strom verlangt kurze Versorgungswege.
Und schliesslich: Kernkraftwerke im eigenen Land sind keine Last, sondern bedeuten Investitionen, Arbeitsplätze und Steuereinnahmen, und dies bei geringen Umweltbelastungen und sehr kleinem Landbedarf.