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Medienmitteilungen 2012

14. Dezember 2012: Betriebsverlauf im November
 
Die Anlage produzierte im November 2012 nach Plan und ohne Unterbruch.

Im Berichtsmonat wurden 40 neue Brennelemente  aus wiederaufbereitetem Uran (WAU) angeliefert. Davon wurden bis Ende Monat 20 Brennelemente ins Trockenlager eingelagert.

Die Zahlen für den November 2012: Bruttoerzeugung 752'750 MWh, Nettoerzeugung 714'921 MWh, Minderstromproduktion infolge Abgabe von Dampf an benachbarte Kartonfabriken 6'010 MWh.

 
 
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14. November 2012: Betriebsverlauf im Oktober
 
Die Anlage produzierte im Oktober 2012 nach Plan und ohne Unterbruch.

Der Austausch des Hallenkrans im Maschinenhaus ist abgeschlossen. Belastungsprobe und Inbetriebnahme verliefen erfolgreich.

Die Zahlen für den Oktober 2012: Bruttoerzeugung 775'863 MWh, Nettoerzeugung 736'710 MWh, Minderstromproduktion infolge Abgabe von Dampf an benachbarte Kartonfabriken 5'553 MWh.
 
 
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10. Oktober 2012: Betriebsverlauf im September

 
Die Anlage produzierte im September 2012 nach Plan und ohne Unterbruch.  

Im Berichtsmonat bestanden drei Personen die Zulassungsprüfung zum B-Operateur.

Die Zahlen für den September 2012: Bruttoerzeugung 744'013 MWh, Nettoerzeugung 706'179MWh, Minderstromproduktion infolge Abgabe von Dampf an benachbarte Kartonfabriken 5'293MWh.
 
  
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1. Oktober 2012
 
Herbert Meinecke übernahm seine neue Funktion als Kraftwerksleiter am 1. Oktober 2012 als Nachfolger von Dr. Guido Meier. Er trat als stellvertretender Kraftwerksleiter am 1. März 2011 ins KKG ein.

Siehe auch Medienmitteilung vom 23. September 2010.
 
 

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13. August 2012: Betriebsverlauf im August 2012
 
Die Anlage produzierte im August 2012 nach Plan und ohne Unterbruch.  

Die Zahlen für den August 2012: Bruttoerzeugung 762'108 MWh, Nettoerzeugung 722'603 MWh, Minderstromproduktion infolge Abgabe von Dampf an benachbarte Kartonfabriken 5'368 MWh.
 
 
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10. August 2012: Betriebsverlauf im Juli
 
Nach der Reaktorabschaltung vom 30. Juni 2012 wurde die Anlage am 1. Juli 2012 um 04:47 Uhr wieder in Betrieb genommen, nachdem die defekte Überspannungsdiode im Reaktorschutz¬schrank ausgewechselt worden war. Seit dem 5. Juli 2012 um 16:30 befindet sich die Anlage wieder unter Volllast.

Am 9. Juli 2012 wurde die Anlage für geplante Reparaturen an zwei der drei Hautpspeisepumpen für 29 Stunden auf 500 MW heruntergefahren.

Am 16. Juli 2012 wurde die Leistung der Anlage während 55 Stunden um 26 MW reduziert, um eine Niederdruckkondensatpumpe zu reparieren.

Die Zahlen für den Juli 2012: Bruttoerzeugung 722'488 MWh, Nettoerzeugung 683'740 MWh, Minderstromproduktion infolge Abgabe von Dampf an benachbarte Kartonfabriken 5'038 MWh.
 
 
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16. Juli 2012: Betriebsverlauf im Juni
 
Die Anlage produzierte im Juni 2012 ohne Unterbruch bis zum geplanten Abfahrdatum zur Jahresrevision. Die Anlage wurde am 2. Juni 2012 für die Jahresrevision und den Brennelementwechsel abgestellt. 
 
Im neuen Betriebszyklus enthält der Reaktorkern ausschliesslich Brennelemente aus wiederaufbereitetem Uran (WAU). Im letzten Zyklus kamen zum letzten Mal 16 plutoniumhaltige Mischoxid-(Mox) Brennelemente zum Einsatz.
 
Zu den Schwerpunkten der Revision gehörten Wirbelstromprüfungen an rund 11‘000 Heizrohren der Dampferzeuger und die Modernisierung der Frischdampfumleitregelung. Ausserdem wurde das Kugelmesssystem ersetzt, das der Berechnung der Leistungsverteilung im Reaktor dient.
 
Aufgrund der Überprüfungen nach den Ereignissen in Fukushima wurden im Rahmen der Revisionsarbeiten die bestehenden Dämpfer der Notstandsdiesel vorsorglich erneuert. Die neuen Dämpferelemente beherrschen höhere Erdbebenlasten.
 
Am 22. Juni 2012 nahm das Kernkraftwerk Gösgen die Stromproduktion wieder auf.
 
Am 23. Juni 2012 wurde ein Lastabwurf auf Eigenbedarf um 500 MW zur Prüfung der Frischdampfumleitregelung durchgeführt.
 
Am 30. Juni 2012 wurde um 18:26 Uhr eine Reaktorschnellabschaltung durch eine defekte Überspannungsdiode im Reaktorschutzschrank auslegungsgemäss ausgelöst.
 
Die Zahlen für den Juni 2012: Bruttoerzeugung 180'815 MWh, Nettoerzeugung 164''218 MWh, Minderstromproduktion infolge Abgabe von Dampf an benachbarte Kartonfabriken 1'225 MWh.
 
 
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13. Juli 2012: Volllastbetrieb
 
Seit Donnerstag, dem 12. Juli 2012, ist das Kernkraftwerk Gösgen (KKG) wieder mit voller Leistung am Netz.  
 
Das KKG reduzierte am 9. Juli 2012 die Reaktorleistung auf 50 Prozent, um Instandsetzungsmassnahmen an zwei Speisewasserpumpen im nicht-nuklearen Teil der Anlage durchzuführen. Bei den beiden Pumpen waren erhöhte Schwingungen gemessen worden.  Am vergangenen Mittwoch wurde eine der zwei vorsorglich abgestellten Speisewasserpumpen nach erfolgreicher Reparatur wieder in Betrieb gesetzt. Ursache der erhöhten Schwingungen an dieser Pumpe waren Schäden an der Verzahnung zwischen Pumpenwelle und Kupplung. Die betroffenen Komponententeile wurden ersetzt.  
 
Für den Volllastbetrieb sind zwei der drei vorhandenen Speisewasserpumpen nötig. Nach der Reparatur wurde folglich die Reaktorleistung wieder angehoben. Volllast wurde am Donnerstagmorgen erreicht.  
 
Bei der zweiten abgestellten Pumpe ist die Abklärung der Ursache für die erhöhten Schwingungen noch im Gange.
 
 
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9. Juli 2012: Leistungsreduktion im KKG
 
Im Verlauf des Vormittags wurde heute die Reaktorleistung im Kernkraftwerk Gösgen (KKG) um 50 Prozent abgesenkt. Grund der Leistungsreduktion ist die vorsorgliche Ausserbetriebnahme zweier Speisewasserpumpen im konventionellen Teil der Anlage.

An vorbereiteten Messstellen dieser Speisewasserpumpen wurden erhöhte Vibrationen gemessen. Um einen möglichen Schaden an den Pumpen zu vermeiden, werden die Ursachen abgeklärt und behoben. Die Arbeiten werden voraussichtlich einige Tage beanspruchen. 

Die Speisewasserpumpen haben keine sicherheitstechnische Bedeutung. Sie fördern Wasser von einem Speisewassertank im Maschinenhaus zu den Dampferzeugern.

Für den Volllastbetrieb sind zwei der drei vorhandenen Speisewasserpumpen nötig. Eine verminderte Speisewasserzufuhr zieht eine Leistungsreduktion nach sich.

Das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat (Ensi) wurde über die Lastabsenkung informiert.

Auskunft: Tel. 062 288 20 00
Dr. Bruno Elmiger, Konstantin Bachmann 

 
 
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9. Juli 2012: Erdbebennachweis
 
Stellungnahme des Kernkraftwerks Gösgen (KKG)
 
Das Ensi hat den Erdbebennachweis des KKG heute akzeptiert.  

Es stellt jedoch Forderungen zur Vervollständigung der Analysen. Wir nehmen dazu wie folgt Stellung: Die Analysen zur Erdbebenfestigkeit der Brennelementlagerbecken sind erbracht und werden von KKG noch ergänzt werden. Die Analysen zur Kernkühlung werden wie verlangt in Teilen überarbeitet werden.
Bei der Nachweisführung zum Versagen der im Umkreis des KKG gelegenen Stauanlagen sind die konkreten Forderungen des Ensi noch ausstehend. Das KKG wird die neue Forderung bezüglich der Wechselwirkungen der Komponenten im Reaktordruckbehälter im Erdbebenfall umfassend analysieren. 
Die geforderte unbestrittene Anpassung der technischen Spezifikationen im radiologischen Bereich wird umgesetzt. Es handelt sich dabei um einen Grenzwert, der bereits heute im Betriebshandbuch enthalten ist.

Auskunft: Tel. 062 288 20 00
Dr. Bruno Elmiger, Konstantin Bachmann 
  
 
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1. Juli 2012: Kernkraftwerk Gösgen wieder am Netz
 
Um 04:45 Uhr hat das Kernkraftwerk Gösgen die Stromproduktion wieder aufgenommen. Die defekte Diode wurde ersetzt und sämtliche Sicherheitssysteme wurden überprüft.

 
Zusätzliche Informationen
 
 
An der Kernkraftwerk Gösgen-Däniken AG sind folgende fünf Aktionäre beteiligt: 
 
Alpiq AG, Olten 40 %
Axpo AG, Baden 25 %
Centralschweizerische Kraftwerke AG (CKW), Luzern 12,5 %
Energie Wasser Bern (ewb), Bern 7,5 %
Stadt Zürich 15 %  
 
 
Reaktortyp: Druckwasserreaktor
Elektrische Leistung: 1035 Megawatt
Inbetriebnahme: 1979  


Kennzahlen für das 32. Betriebsjahr 2011:  
 
Jahresproduktion netto: 7,91 Milliarden kWh Jahreskosten: 315,1 Millionen Schweizer Franken Produktionskosten: 3,98 Rappen pro kWh.  
Kontakt: Kernkraftwerk Gösgen-Däniken AG
 
 
Medienstelle Telefon +41 62 288 20 00 www.kkg.ch
 
 
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30. Juni 2012: Schnellabschaltung im Kernkraftwerk Gösgen


Um 18:26 Uhr wurde durch eine defekte Diode ein falsches Schutzsignal ausgelöst. Dadurch führte die Anlage auslegungsgemäss eine Reaktorschnellabschaltung aus. Als Folge davon wurde sichtbar und hörbar Dampf abgeblasen. Die Anlage ist abgeschaltet und befindet sich in einem sicheren Zustand. Durch diesen Vorfall ist keine Radioaktivität ausgetreten. Die Sicherheitsbehörde ENSI ist umgehend informiert worden.  
 
Nach Behebung des Fehlers und entsprechenden Prüfungen wird die Anlage die Produktion wieder aufnehmen.
 
 
Zusätzliche Informationen  
 
An der Kernkraftwerk Gösgen-Däniken AG sind folgende fünf Aktionäre beteiligt: 
 
Alpiq AG, Olten 40 %
Axpo AG, Baden 25 %
Centralschweizerische Kraftwerke AG (CKW), Luzern 12,5 %
Energie Wasser Bern (ewb), Bern 7,5 %
Stadt Zürich 15 %  
 
 
Reaktortyp: Druckwasserreaktor
Elektrische Leistung: 1035 Megawatt
Inbetriebnahme: 1979  


Kennzahlen für das 32. Betriebsjahr 2011:  
 
Jahresproduktion netto: 7,91 Milliarden kWh Jahreskosten: 315,1 Millionen Schweizer Franken Produktionskosten: 3,98 Rappen pro kWh.  
Kontakt: Kernkraftwerk Gösgen-Däniken AG
 
Medienstelle Telefon +41 62 288 20 00 www.kkg.ch  
 
 
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25. Juni 2012: Jahresrevision abgeschlossen
 
Nach 20 Tagen geplantem Produktionsunterbruch für Unterhaltsarbeiten und Brennelementwechsel hat das Kernkraftwerk Gösgen (KKG) am Freitag, 22. Juni 2012, die Stromproduktion wieder aufgenommen.
 
Die Jahresrevision 2012 dauerte vom 2. bis zum 22. Juni 2012. Während der Abstellung wurden der Brennelementwechsel, die wiederkehrenden Prüf- und Instandhaltungsarbeiten sowie die Anlagenerneuerungen planmässig ausgeführt.  
 
Zu den Schwerpunkten der Revision gehörten Wirbelstromprüfungen an rund 11‘000 Dampferzeuger-Heizrohren, die Modernisierung der Frischdampfumleitregelung und der Ersatz des Kugelmesssystems, das der Berechnung der Leistungsverteilung im Reaktor dient.
 
Aufgrund der Überprüfungen nach den Ereignissen in Fukushima wurden im Rahmen der Revisionsarbeiten die bestehenden Dämpfer der Notstandsdiesel vorsorglich erneuert. Die neuen Feder-Dämpfer-Elemente beherrschen höhere Erdbebenlasten.  
 
Im neuen Betriebszyklus enthält der Reaktorkern ausschliesslich Brennelemente aus wiederaufgearbeitetem Uran (WAU). Somit wurde alles Plutonium, welches bei der Wiederaufarbeitung abgebrannter Brennelemente zurückgewonnen wurde, im KKG zur Energieerzeugung verwendet. Im letzten Zyklus kamen zum letzten Mal 16 plutoniumhaltige Mischoxid-(Mox) Brennelemente zum Einsatz.  
 
Nachdem das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat Ensi das Wiederanfahren genehmigt hatte, wurde die Stromproduktion am Freitag, um 17:44 Uhr aufgenommen. In den nächsten Tagen wird die Reaktorleistung schrittweise bis zur Volllast erhöht.
 
 
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22. Juni 2012: Legionellenmessung


Seit Anfang 2012 wurden in einzelnen Proben bei Untersuchungen im Kühlturmwasser Legionellen nachgewiesen. Die Überwachung des Kühlturmwassers ist deshalb intensiviert und das Messprogramm erweitert worden. Um einen Anstieg der Legionellenkonzentration zu vermeiden, ist das Kühlturmwasser häufiger mit Javelwasser behandelt worden.  
 
Aufgrund unterschiedlicher Ergebnisse verschiedener Messungen wird die Javeldosierung ab der Betriebsaufnahme nach der Jahresrevision erhöht werden. Vorsorglich werden für Arbeiten im Kühlturm Staubmasken getragen und der Zutritt zum Kühlturm bleibt für Besucher vorläufig gesperrt.   Die Legionellen-Werte der letzten Messung vor der Abstellung zur Jahresrevision waren auf einem unbedenklichen Niveau.  

Siehe auch Medienmitteilung vom 5. April 2012
 
 
Auskunft: Tel. 062 288 20 00
 
Dr. Bruno Elmiger, Konstantin Bachmann
 
 
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1. Juni 2012: Jahresrevision 2012

 
Am Samstag, 2. Juni 2012, wird das Kernkraftwerk Gösgen (KKG) planmässig zur Jahresrevision abgeschaltet. Der Betriebsunterbruch für den jährlichen Brennelementwechsel und für die Unterhaltsarbeiten dauert etwa drei Wochen.
 
Der vergangene 33. Betriebszyklus dauerte 338 Tage. Ohne Unterbruch produzierte das KKG 7940 Millionen Kilowattstunden Strom und deckt damit 13 Prozent des schweizerischen Strombedarfs. Die Anlage wurde ohne sicherheitstechnische Probleme betrieben.  

In der Jahresrevision werden 36 der insgesamt 177 Brennelemente durch neue Elemente aus wiederaufgearbeitetem Uran ersetzt. An bau-, maschinen-, elektro- und leittechnischen Systemen und Komponenten werden zahlreiche wiederkehrende Prüfungen und Instandhaltungsarbeiten durchgeführt. Zu den Schwerpunkten der Revision gehören Wirbelstromprüfungen an rund 11‘000 Heizrohren der 3 Dampferzeuger, die Modernisierung der Frischdampfumleitregelung und der Ersatz des Kugelmesssystems, das der Berechnung der Leistungsverteilung im Reaktor dient.  

Während der Jahresrevision sind im KKG zusätzlich zum Werkspersonal über 700 auswärtige Fachkräfte von rund 140 in- und ausländischen Unternehmen tätig.  

Am Samstagmorgen führt das KKG, wie jedes Jahr zu Revisionsbeginn, eine Funktionsprüfung an Frischdampfventilen durch. Beim Öffnen der Ventile wird Dampf abgeblasen. Das dabei verursachte Rauschen ist in der näheren Umgebung des Kraftwerks hörbar.    

Auskunft: Tel. 062 288 20 00
Dr. Bruno Elmiger, Konstantin Bachmann      

An der Kernkraftwerk Gösgen-Däniken AG sind beteiligt:

  • Alpiq AG, Olten (40%)
  • Axpo AG, Baden (25%)
  • Centralschweizerische Kraftwerke (CKW), Luzern (12,5%)
  • Energie Wasser Bern (ewb), Bern (7,5%)
  • Stadt Zürich (15%).
  Reaktortyp: Druckwasserreaktor Elektrische Leistung:1035 Megawatt Inbetriebnahme:1979
 
 
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15. Mai 2012: Betriebsverlauf im April
 
Die Anlage produzierte im Apirl 2012 ohne Unterbruch. Das Kernkraftwerk Gösgen wurde vom Netzbetreiber aufgefordert, wegen eines geringeren Bedarfs die Leistung am 8. April und am 29. April für zwei Stunden um 80 MW zu reduzieren.
 
Im Berichtsmonat wurden 15 Brennstäbe in einem Transportbehälter vom Typ NCS-45 vom PSI zurücktransportiert.

Die Zahlen für den April 2012: Bruttoerzeugung 748'735 MWh, Nettoerzeugung 710'804 MWh, Minderstromproduktion infolge Abgabe von Dampf an benachbarte Kartonfabriken 5'445 MWh.
 
 
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11. Mai 2012: Kurzzeitige Leistungssreduktion im KKG

Am Freitag, 11.5.2012 wurde die thermische Reaktorleistung nach dem Ausfall einer Hauptkühlmittelpumpe reduziert.

Um 05.16 Uhr verursachte die fehlerhafte Auswertung eines Messsignals des Komponentenschutzsystems einer der drei Hauptkühlmittelpumpen deren vorsorgliche Abschaltung. Auslegungsgemäss wurde die Reaktorleistung in der Folge automatisch auf 30% reduziert.
Der Fehler im Überwachungssystem der Pumpe konnte schnell identifiziert und behoben werden. Um 07.43 Uhr war die defekte Elektronikkarte bereits ausgetauscht und die Hauptkühlmittelpumpe konnte wieder in Betrieb genommen werden. Ab 07.55 Uhr wurde die Reaktorleistung schrittweise erhöht und um 11.30 Uhr erreichte das KKG wieder den Volllastbetrieb.
 
Die Aufsichtsbehörde ENSI wurde umgehend über den aufgetretenen Fehler und die Massnahmen zur Störungsbehebung informiert.
 
Das Ereignis hatte keinen Einfluss auf die Umwelt und liegt ausserhalb der siebenstufigen internationalen Ereignisskala „INES“.
 
Auskunft:    Tel. 062 288 20 00    Dr. Bruno Elmiger
 
 
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17. April 2012: Betriebsverlauf im März

Die Anlage produzierte im März 2012 ohne Unterbruch. Das Kernkraftwerk Gösgen wurde am 25. März 2012 vom Netzbetreiber aufgefordert, wegen eines geringeren Bedarfs die Leistung für zwei Stunden um 100 MW zu reduzieren.
 
Im März 2012 bestanden drei Mitarbeiter die Zulassungsprüfung zum A-Operateur.

Die Zahlen für den März 2012: Bruttoerzeugung 774'500 MWh, Nettoerzeugung 735'150 MWh, Minderstromproduktion infolge Abgabe von Dampf an benachbarte Kartonfabriken 6'410 MWh.
 
 
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5. April 2012: Chlorierung im Kühlturm

Heute beobachteten einige Anwohner in der Umgebung des KKG, wie Schaumfetzen aus dem Kühlturm ausgetragen wurden. Dies führte zu vereinzelten Nachfragen.
 
Gemäss den Auflagen eines Regierungsratsbeschlusses des Kantons Solothurn aus dem Jahre 1978 muss das Kühlwasser hinreichend entkeimt werden. Dies geschieht seit der Inbetriebnahme des KKG mittels regelmässiger Beimischung von Javelwasser.
 
Diese Massnahme minimiert die Bildung von Algen und Biofilm im Kühlturm. Dabei kommt es erwartungsgemäss zu Schaumbildung. Einzelne Schaumfetzen können je nach Witterung über die Kühlturmkrone ausgetragen werden.
 
 
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22. März 2012: Betriebsverlauf im Februar

Die Anlage produzierte im Februar 2012 ohne Unterbruch.
 
Im Februar 2012 bestand ein Mitarbeiter die Zulassungsprüfung zum A-Operateur.

Die Zahlen für den Februar 2012: Bruttoerzeugung 729'655 MWh, Nettoerzeugung 692'625 MWh, Minderstromproduktion infolge Abgabe von Dampf an benachbarte Kartonfabriken 6'375 MWh.
 
 
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24. Februar 2012: Überprüfung der Brennstoffversorgungsstrategie

Unser Vertragspartner für die Lieferung von Brennelementen ist ausschliesslich Areva. Wir haben keine direkten Kontakte zu Rosatom. Wir haben deshalb Areva, die über eine bedeutende Markstellung verfügt, aufgefordert, mehr Transparenz über die Produktionsbedingungen und die sukzessive Sanierung von radiologischen Altlasten bei den russischen Unterlieferanten herzustellen.
 
Unsere Lieferverträge mit Areva über den Bezug von Brennelementen aus russischer Fertigung laufen im Jahre 2016 aus und sind vor Ablauf dieser Frist nicht kündbar. Für die Zeit danach erarbeiten wir gegenwärtig eine neue Brennstoffversorgungsstrategie. Sämtliche Optionen und Alternativen zur Brennstoffbeschaffung werden geprüft. Vorrangig bei der Beurteilung der Optionen sind Brennstoffqualität für den sicheren Einsatz im Reaktor, Versorgungssicherheit, Umweltverträglichkeit und Wirtschaftlichkeit. Wir werden dabei insbesondere auch die Transparenz der Lieferkette bzw. die mit der Herstellung des Brennstoffes verbundenen Prozessschritte und deren Umweltauswirkungen berücksichtigen.
 
 
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13. Februar 2012: Betriebsverlauf im Januar

Die Anlage produzierte im Januar 2012 ohne Unterbruch. Das Kernkraftwerk Gösgen wurde am 1. Januar 2012 vom Netzbetreiber aufgefordert, wegen eines geringeren Bedarfs die Leistung für drei Stunden um 90 MW zu reduzieren.

Im Januar 2012 bestand ein Mitarbeiter die Zulassungsprüfung zum B-Operateur.

Die Zahlen für den Januar 2012: Bruttoerzeugung 779'590 MWh, Nettoerzeugung 739'998 MWh, Minderstromproduktion infolge Abgabe von Dampf an benachbarte Kartonfabriken 6'230MWh.
 
 
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2. Februar 2012: Jahresrückblick 2011

Betriebsverlauf  
 
Das Kernkraftwerk Gösgen (KKG) produzierte 2011 netto 7,91 Milliarden kWh (2010: 8,03 Mrd. kWh) elektrischer Energie ohne Abgabe von Luftschadstoffen und klima­schädi­genden Gasen. Ausserhalb der Jahresrevision wurde die Energieabgabe ins Netz nie unterbrochen. Aufgrund eines Motorentausches einer Nebenkondensatpumpe fand am 15. April eine Lastabsenkung  für zwei Stunden um 20 MW statt. Im Auftrag der Übertragungsnetzbetreiberin Swissgrid AG wurde die Leistungsabgabe im Rahmen der Netzregelung dreimal um 100 MW während insgesamt 14 Stunden reduziert. Seit August 2010 stellt das KKG diese Systemdienstleistung an den wöchentlichen Auktionen von Swissgrid zur Verfügung. Zudem wurde vom 4. bis 7. Juli die Generatorleistung um 20 MW reduziert, als zur Freischaltung der Niederdruck-Kondensatpumpe eine Umführung der Vorwärmerstrasse durchgeführt wurde.  
 
Die Jahresrevision dauerte vom 4. bis zum 30. Juni 2011. Während der Abstellungszeit wurden umfangreiche Prüfungen und Instandhaltungsarbeiten an maschinen-, leit- und starkstrom-technischen Komponenten und Einrichtungen vorgenommen. Zu den Schwerpunkten der Jahresrevision zählten der Austausch der Dichtungsgehäuse aller drei Hauptkühlmittelpumpen, der vorsorgliche Ersatz zweier Druckhalterheizstäbe, Reparaturarbeiten an einem Druckspeicher sowie der Ersatz des Turbinenreglers, der nach 31 Betriebsjahren durch ein modernes zwei-kanaliges digitales System abgelöst wurde. Die Funktionstüchtigkeit des neuen Turbinenreglers wurde im Rahmen eines erfolgreich verlaufenden Lastabwurfs auf Eigenbedarf am 1. Juli demonstriert.  
 
In zwei der vier Stränge wurde eine leittechnische Grossrevision mit zahlreichen Baugruppen-prüfungen durchgeführt. Die im Ringraum verlegten 6-kV-Kabel der Notstromversorgung wurden ausgetauscht.  
 
Während der Revision wurden 40 abgebrannte Brennelemente durch 40 neue Brennelemente aus wiederaufgearbeitetem Uran (WAU) ersetzt. Die Kernbeladung des 33. Zyklus umfasst des Weiteren 137 teilabgebrannte Brennelemente. Davon sind 16 plutoniumhaltige Mischoxid-(MOX-) Brennelemente in der letzten Standzeit, 4 Uran-Brennelemente und 117 WAU-Brennelemente. Mit Ausnahme der vier Uran-Brennelemente stammt das Kerninventar somit aus rezykliertem Spaltmaterial. Der Einsatz von MOX- und WAU- Brennelementen trägt wesentlich zur Ressourcenschonung des Urans bei. Insgesamt dauerte die Revision 26,5 Tage (2010: 22 Tage).
 
Bei den Brennelementprüfungen während der Jahresrevision wurden keine Defekte festgestellt. Der schadenfreie Zyklus 32 und der bisherige Zyklus 33 bestätigen die Wirksamkeit der zur Defektvermeidung getroffenen Massnahmen. Dazu gehören neue Oberflächenstandards für die Brennstofftabletten, eine robustere Tablettengeometrie und eine schonende Leistungsaufnahme.
 
Seit Oktober 2009 wird neben der Aarepapier AG auch die Papierfabrik Cartaseta-Friedrich & Co. in Däniken mit Heizdampf versorgt. Die 2011 bezogenen Dampfmengen entsprechen der thermischen Energie von 174 Millionen kWh. Durch den Bezug des Heizdampfes von KKG vermieden die beiden Dampfbezüger die Verbrennung von etwa 18 000 Tonnen Öl und damit die Abgabe von rund 57 000 Tonnen Kohlendioxid an die Umwelt.
 
Das Jahr 2011 war das 21. Jahr in Folge ohne Reaktorschnellabschaltung, was im internationalen Vergleich einen herausragenden Wert darstellt. 

Verschiedenes

Die durch den Betrieb in der Umgebung verursachte maximale Strahlendosis der Bevölkerung lag weit unter dem Dosisrichtwert von 0,3 mSv pro Jahr und Person. Die Kollektivdosis aller im Kraftwerk tätigen beruflich strahlenexponierten Personen erreichte 2011 mit 500 Millisievert (mSv) einen sehr guten Wert. 
 
Das KKG beschäftigte Ende Jahr 489 Personen (2010: 476), was insgesamt 469 Vollzeitpensen entspricht (2010: 457). Darin enthalten sind 18 Lernende mit den Berufszielen Elektroniker, Polymechaniker, Laborant, Elektroinstallateur, Hauswirtschafterin, Kauffrau und Informatiker. 58 Mitarbeiter hatten vom ENSI die Zulassung als Pikettingenieure, Schichtchefs und Reaktor-operateure. Insgesamt verfügten im Strahlenschutz 15 Mitarbeiter über eine Anerkennung als Strahlenschutzsachverständiger, als Strahlenschutztechniker oder als Strahlenschutzfachkraft. In zahlreichen Kursen und Workshops erweiterten Mitarbeitende aller Abteilungen ihr Fachwissen und trainierten ihre beruflichen Fertigkeiten.     
 
Insgesamt besichtigten rund 20 000 Personen das Werk. Im Juli nahmen Lehrerinnen und Lehrer an einem Kurs in deutscher Sprache über die Schweizer Stromproduktion teil. 2011 wurde der gleiche Kurs erstmals zusätzlich in französischer Sprache angeboten. Der Kurs war mit den Teilnehmenden aus der Westschweiz ausgebucht und fand im August statt.
 
 
 


 

Unbenanntes Dokument

        2011   2010   2009
                 

Bruttoerzeugung

  Mio. kWh  

8 344

  8 469   8 516

 

               

Nettoerzeugung

  Mio. kWh   7 910   8 029   8 072

 

               

Betriebsstunden

      8 122   8 220   8 267

 

               

Zeitverfügbarkeit

      92,8%   93,8%   94,4%

 

               

Arbeitsausnutzung

      92,0%   93,4%   95,3%

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12. Januar 2012: Betriebsverlauf im Dezember 2011

 
Die Anlage produzierte im Dezember 2011 nach Plan und ohne Unterbruch.  

Im Berichtsmonat bestanden 13 Mitarbeiter die Requalifikation.

Die Zahlen für den Dezember 2011: Bruttoerzeugung 779'696 MWh, Nettoerzeugung 740'256 MWh, Minderstromproduktion infolge Abgabe von Dampf an benachbarte Kartonfabriken 5'166 MWh.
 
 

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Medienmitteilung

3. Mai: Jahresrevision 2013 - 180 Millionen Franken für verbesserte Energieeffizienz

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