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Medienmitteilungen 2009

14. DEZEMBER 2009: BETRIEBSVERLAUF IM NOVEMBER

Die Anlage produzierte im November 2009 nach Plan und ohne Unterbruch.

Im Berichtsmonat wurden 36 neue Brennelemente aus wiederaufbereitetem Uran (WAU) angeliefert. Davon wurden acht Brennelemente in das Trockenlager eingelagert.

Zehn Personen des zulassungspflichtigen Personals bestanden die Requalifikation.

Die Zahlen für den November 2009: Bruttoerzeugung 749’180 MWh, Nettoerzeugung 711’043 MWh, Minderstromproduktion infolge Abgabe von Dampf an benachbarte Kartonfabriken 4’930 MWh.

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09. NOVEMBER 2009: BETRIEBSVERLAUF IM OKTOBER

Die Anlage produzierte im Oktober 2009 nach Plan und ohne Unterbruch.

Ein Operateur-Anwärter bestand die Zulassungsprüfung als B-Operateur.

eit der Inbetriebnahme des Kernkraftwerkes beliefert das KKG die Kartonfabrik Aarepapier AG in Niedergösgen mit Prozessdampf. Mit der Inbetriebnahme eines neuen zusätzlichen Wasser-Dampf-Kreislaufs versorgt das KKG seit dem 19. Oktober 2009 nun auch die Papierfabrik Cartaseta mit Heissdampf.

Ende Oktober 2009 erreichte das Kenkraftwerk Gösgen mit 30 Jahren erfolgreichem Anlagebetrieb einen wichtigen Meilenstein. Seit der kommerziellen Betriebsaufnahme im Jahre 1979 wurden über 220'000 GWh Nettoenergie produziert. Das entspricht mehr als vier Mal dem Jahresstrombedarf der Schweiz. In den letzten 30 Jahren erfolgten 27 Reaktorschnell-abschaltungen. Die meisten von ihnen während der Inbetriebsetzung und in den ersten Betriebsjahren. Die letzte Reaktorschnellabschaltung erfolgte vor fast 19 Jahren, ein im internationalen Vergleich herausragender Wert.

Die Zahlen für den Oktober 2009: Bruttoerzeugung 772’136 MWh, Nettoerzeugung 732’702 MWh, Minderstromproduktion infolge Abgabe von Dampf an benachbarte Kartonfabriken 4’306 MWh.

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23. OKTOBER 2009: PROZESSDAMPF AN CARTASETA

Das KKG liefert neu Prozessdampf an die Papierfabrik Cartaseta-Friedrich & Co. in Däniken. Nach erfolgreichem Abschluss der Inbetriebnahmetests wurde der Probebetrieb aufgenommen. Seit der Inbetriebnahme des Kernkraftwerkes beliefert das KKG die Kartonfabrik Aarepapier AG in Niedergösgen mit Prozessdampf im Umfang von durchschnittlich 35 Tonnen pro Stunde. Mit der Inbetriebnahme eines neuen zusätzlichen Wasser-Dampf-Kreislaufs versorgt das KKG seit dem 19. Oktober 2009 nun auch die Papierfabrik Cartaseta mit Heissdampf. Die neue Leitung ist für eine maximale Dampfmenge von 10 Tonnen pro Stunde ausgelegt. Für die Prozessdampfauskopplung zur Cartaseta wurde im KKG ein zusätzlicher Dampfumformer mit Vorwärmer und Überhitzer eingebaut sowie eine separate Dampf- und Kondensatleitung zur Cartaseta verlegt, die im Wesentlichen der zur Aarepapier führenden Dampfleitung folgt. Ein Teil der neuen Cartaseta-Dampfleitung verläuft oberirdisch, was die Leitungskontrolle und den -unterhalt erleichtert. Durch die Nutzung des KKG-Prozessdampfes entfällt nun auch bei der Cartaseta die Schwerölverbrennung zur Dampfproduktion. Die Aarepapier AG und die Cartaseta vermeiden damit die Abgabe an die Umwelt von insgesamt rund 70 000 Tonnen Kohlendioxid jährlich sowie den Ausstoss von Schwefeloxid, Stickoxiden und weiteren Luftschadstoffen.

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Einrichtung zur Prozessdampfauskopplung im Maschinenhaus des Kernkraftwerks Gösgen
 
 

 
Neue Dampfleitung zur Cartaseta
 
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15. OKTOBER 2009: BETRIEBSVERLAUF IM SEPTEMBER

Die Anlage produzierte im September 2009 nach Plan und ohne Unterbrechung.

Im Berichtsmonat bestanden zehn Personen des zulassungspflichtigen Personals die Requalifikation.

Die Zahlen für den September 2009: Bruttoerzeugung 739'264 MWh, Nettoerzeugung 701'120 MWh, Minderstromproduktion infolge Abgabe von Dampf an die benachbarte Kartonfabrik 5'304 MWh.
 
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11. SEPTEMBER 2009: BETRIEBSVERLAUF IM AUGUST

Die Anlage produzierte im August 2009 nach Plan und ohne Unterbrechung.

Die Zahlen für den August 2009: Bruttoerzeugung 758'416 MWh, Nettoerzeugung 718'784 MWh, Minderstromproduktion infolge Abgabe von Dampf an die benachbarte Kartonfabrik 5'836 MWh.
 
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1. SEPTEMBER 2009: ABBAU METEOTURM IN NIEDERGÖSGEN

Heute beginnen die Arbeiten zum Rückbau der Meteostation des Kernkraftwerks Gösgen (KKG) in Niedergösgen. Der über 100 Meter hohe Gittermast mit den dazugehörigen Einrichtungen wird demontiert. Die Abbauarbeiten dauern voraussichtlich bis Ende September. Seit 2007 erfolgt die für Störfallbetrachtungen benötigte meteorologische Datenerfassung an allen Kraftwerksstandorten über neue Standard-Meteostationen der MeteoSchweiz.

Die 1982 in Betrieb genommene, nicht weiter benötigte KKG-Meteostation wird deshalb zurückgebaut. Zur Demontage des Meteomastes wird ein Pneukran eingesetzt. Die Rückbauarbeiten an Gittermast, Fundament, Mess- und Trafostation, Werkleitungen und Arealumzäung dauern voraussichtlich bis Ende September.

Mit dem Bundesgesetz über den Bevölkerungsschutz und den Zivilschutz vom 4. Oktober 2002 wurde die Zuständigkeit für die Erhebung von meteorologischen Daten zur Notfallschutzplanung der MeteoSchweiz übertragen. Die technisch optimierten Stationen der MeteoSchweiz liefern die standortspezifischen Daten in das verdichtete Messnetz der MeteoSchweiz ein.

Auskunft: Tel. 062 288 20 00

Dr. Bruno Elmiger
Konstantin Bachmann
 
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12. AUGUST 2009: BETRIEBSVERLAUF IM JULI

Die Anlage produzierte im Juli 2009 nach Plan und ohne Unterbrechung.


Die Zahlen für den Juli 2009:
 
Bruttoerzeugung 759'877 MWh, Nettoerzeugung 720'203 MWh, Minderstromproduktion infolge Abgabe von Dampf an die benachbarte Kartonfabrik  5'527 MWh.
 
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19. JULI 2009: BETRIEBSVERLAUF IM JUNI

Am 6. Juni wurde das Kraftwerk für die Jahresrevision und den Brennelementwechsel abgestellt. Die Anlage produzierte bis zum geplanten Produktionsunterbruch im planmässigen Streckbetrieb.Im Verlauf der Jahresrevision wurden 36 der insgesamt 177 Brennelemente durch neue Brennelemente ersetzt. Der Reaktorkern enthält im neuen Betriebszyklus 4 Uran-, 125 WAU- und 48 MOX-Brennelemente.

Zu den Schwerpunkten der Revision gehörten umfangreiche Zustandsprüfungen am Reaktorkühlkreislauf und am konventionellen Wasser-Dampf-Kreislauf, insbesondere am Druckhalter und an einem Dampferzeuger. Eine Dichtheitsprüfung des Sicherheitsbehälters wurde vorgenommen. Zur Sicherstellung des langfristigen, sicheren Kraftwerksbetriebs wurden verschiedene Komponenten ersetzt, unter anderem ein Niederdruckvorwärmer im Maschinenhaus und Teile der Einbauten im Kühlturm.

Am 26. Juni 2009 nahm das Kernkraftwerk Gösgen die Stromproduktion wieder auf und erreichte am 28. Juni 2009 100% Leistung.

Bruttoerzeugung 209'629 MWh, Nettoerzeugung 192'827 MWh, Minderstromproduktion infolge Abgabe von Dampf an die benachbarte Kartonfabrik 999 MWh.
 
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29. JUNI 2009: JAHRESREVISION ABGESCHLOSSEN

Nach 20 Tagen Produktionsunterbruch für Unterhaltsarbeiten und den Brennelementwechsel hat das Kernkraftwerk Gösgen (KKG) am Freitag die Stromproduktion wieder aufgenommen. Die diesjährige Jahresrevision 2009 dauerte vom 6. Juni bis zum 26. Juni 2009. Während der Abstellung wurden nebst dem Brennelementwechsel zahlreiche wiederkehrende Prüfungen und Instandhaltungsarbeiten an maschinen-, elektro- und leittechnischen Systemen und Komponenten vorgenommen. Nachdem das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat ENSI das Wiederanfahren genehmigt hatte, wurde die Stromproduktion am Freitag um 18.50 Uhr aufgenommen und über das Wochenende schrittweise bis zur vollen Leistung erhöht.
 
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12. JUNI 2009: BETRIEBSVERLAUF IM MAI 2009

Die Anlage produzierte im Mai 2009 nach Plan und ohne Unterbruch.

Am 12. Mai 2009 begann der Streckbetrieb.

Im Berichtsmonat wurden 12 abgebrannte Brennelemente mit Hilfe eines Transportbehälters vom Typ TN 12/2 vom Reaktorgebäude ins Nasslager transferiert.

Im Berichtsmonat bestand ein Mitarbeiter die Zulassungsprüfung zum Schichtchef und ein Mitarbeiter die Zulassungsprüfung zum A-Operateur.

Bruttoerzeugung 750'180 MWh, Nettoerzeugung 710'922 MWh, Minderstromproduktion infolge Abgabe von Dampf an die benachbarte Kartonfabrik 6'000 MWh
 
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5. JUNI 2009: JAHRESREVISION IM KERNKRAFTWERK GÖSGEN
Am Samstag, 6. Juni 2009, wird das Kernkraftwerk Gösgen (KKG) planmässig zur Jahresrevision abgeschaltet. Der Betriebsunterbruch für den Brennelementwechsel und für die Unterhaltsarbeiten dauert voraussichtlich drei Wochen.
 
Das Kraftwerk wird am Samstag, 6. Juni 2009, zur jährlichen Revision abgestellt. Im 30. Betriebszyklus, der 345 Tage dauerte, produzierte das KKG 8095 Millionen Kilowattstunden Strom. Die Anlage wurde ohne sicherheitstechnische Probleme betrieben.

In der Jahresrevision werden 36 der insgesamt 177 Brennelemente durch neue Elemente aus wiederaufgearbeitetem Uran ersetzt. Die Jahresrevision umfasst zahlreiche wiederkehrende Prüfungen und Instandhaltungsarbeiten an bau-, maschinen-, elektro- und leittechnischen Systemen und Komponenten. Zu den Schwerpunkten der Revision gehören Zustandsprüfungen am Reaktorkühlkreislauf und am konventionellen Wasser-Dampf-Kreislauf, insbesondere am Druckhalter und an einem Dampferzeuger. Dieses Jahr wird eine Dichtheitsprüfung des Sicherheitsbehälters vorgenommen, die letztmals 2005 durchgeführt wurde. Zur Sicherstellung des langfristigen, sicheren Kraftwerksbetriebs werden verschiedene Komponenten ersetzt; unter anderem ein Niederdruckvorwärmer im Maschinenhaus und Teile der Einbauten im Kühlturm.

Zusätzlich zum Werkspersonal sind während der Revision im KKG über 700 auswärtige Fachkräfte von rund 140 in- und ausländischen Unternehmen tätig.
 
Auskunft: Tel. 062 288 20 00

Dr. Bruno Elmiger
Konstantin Bachmann
 
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Austausch des Niederdruckvorwärmers während der Jahresrevision 2008
 
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11. MAI 2009: BETRIEBSVERLAUF IM APRIL 2009

Die Anlage produzierte im April 2009 nach Plan und ohne Unterbruch.

Im Berichtsmonat wurden 12 abgebrannte Brennelemente mit Hilfe eines Transportbehälters vom Typ TN 12/2 vom Reaktorgebäude ins Nasslager transferiert.
 
Im Berichtsmonat bestand ein Mitarbeiter die Zulassungsprüfung zum Schichtchef.

Bruttoerzeugung 742'557 MWh, Nettoerzeugung 704'428 MWh, Minderstromproduktion infolge Abgabe von Dampf an die benachbarte Kartonfabrik 6'017 MWh
 
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15. APRIL 2009: BETRIEBSVERLAUF IM MÄRZ 2009

Die Anlage produzierte im März 2009 mit einer Ausnahmen nach Plan und ohne Unterbrechung.

Im Berichtsmonat wurden 24 abgebrannte Brennelemente mit Hilfe eines Transportbehälters vom Typ TN 12/2 vom Reaktorgebäude ins Nasslager transferiert.


Die Zahlen für den März 2009:
 
Bruttoerzeugung 773'549 MWh, Nettoerzeugung 733'970 MWh, Minderstromproduktion infolge Abgabe von Dampf an die benachbarte Kartonfabrik  5'649 MWh.
 
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6. APRIL 2009: OBERFLÄCHENSCHUTZ AM ABLUFTKAMIN

Gegenwärtig wird ein Gerüst am Abluftkamin des Kernkraftwerks Gösgen (KKG) errichtet. Anschliessend wird der Kamin gereinigt und mit einem Oberflächenschutz versehen. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis zum Herbst 2009.
 
Während der letzten periodischen Überprüfung des Abluftkamins wurde die Kaminaussenseite ausführlich inspiziert. Dabei wurden die nach 30 Jahren üblichen umweltbedingten Alterungserscheinungen festgestellt.
 
In den kommenden Monaten wird die Betonaussenfläche des Kamins deshalb vollständig gereinigt und versiegelt. Mit dieser Oberflächenbehandlung wird die Kaminaussenwand gegen Umwelteinflüsse vorbeugend geschützt. Die Arbeiten am Abluftkamin werden voraussichtlich im Herbst abgeschlossen.
 
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6. MÄRZ 2009: BETRIEBSVERLAUF IM FEBRUAR 2009

Die Anlage produzierte im Februar 2009 mit einer Ausnahmen nach Plan und ohne Unterbrechung.

Um ein Entlüftungsventil im nichtnuklearen Teil der Anlage reparieren zu können, mussten vom 4. bis 5. Februar 2009 die Zwischenüberhitzer ausser Betrieb genommen werden. Dazu wurde die Leistung um 30 MW abgesenkt.

Die Zahlen für den Februar 2009:
 
Bruttoerzeugung 702'056 MWh, Nettoerzeugung 666'306 MWh, Minderstromproduktion infolge Abgabe von Dampf an die benachbarte Kartonfabrik  6'976 MWh.
 
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6. FEBRUAR 2009: BETRIEBSVERLAUF IM JANUAR 2009

Die Anlage produzierte im Januar 2009 nach Plan und ohne Unterbrechung.

Vor 30 Jahren, am 20. Januar 1979 verzeichnete das Kernkraftwerk Gösgen um 03:57 Uhr die erste selbsterhaltende Kettenreaktion.

Die Zahlen für den Januar 2009:
 
Bruttoerzeugung 781'349 MWh, Nettoerzeugung 741'646 MWh, Minderstromproduktion infolge Abgabe von Dampf an die benachbarte Kartonfabrik  7'609 MWh.
 
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30. JANUAR 2009: JAHRESRÜCKBLICK 2008

BETRIEBSVERLAUF

 
Das Kernkraftwerk Gösgen (KKG) produzierte 2008 netto 7,96 Milliarden kWh (2007: 8,16 Mrd. kWh) elektrischer Energie ohne Abgabe von klima­schädi­genden Gasen und Luftschadstoffen.
 
Die Jahresrevision dauerte vom 31. Mai bis 26. Juni 2008. Während der Abstellungszeit wurden umfangreiche Prüfungen und Instandhaltungsarbeiten an maschinen-, leit- und starkstromtechnischen Komponenten und Einrichtungen vorgenommen. Zu den Schwerpunkten der Revisionsarbeiten zählten der Austausch der drei 400-kV-Blocktransformatorpole durch neue Pole gleicher Bauart, der Austausch von zwei der drei Niederdruckvorwärmer, die Prüfungen an den Wärmetauscherrohren der drei Dampferzeuger und der Austausch des Dichtungssystems aller drei Hauptkühlmittelpumpen. An den Dichtungsgehäusen der Pumpen wurden feine Anrisse festgestellt. Die Integrität des Dichtungsgehäuses ist gewährleistet. Da die Hauptkühlmittlelpumpen auch für die Verfügbarkeit des Kraftwerks wichtig sind, beabsichtigt das KKG, die betroffenen Teile durch konstruktiv verbesserte Teile zu ersetzen.
 
Während der Jahresrevision wurden 40 der insgesamt 177 Brennelemente ersetzt. Im 30. Produktionsjahr enthält der Reaktor 20 Uran-, 125 WAU- und 32 MOX-Brennelemente. Ein grosser Teil der Kernbeladung stammt aus rezykliertem Spaltmaterial. Der Einsatz von MOX- und WAU- Brennelementen trägt wesentlich zur Ressourcenschonung des Urans bei. Insgesamt dauerte die Revision 27 Tage (2007: 18 Tage).
 
Die 2008 an die Mondi Packaging Niedergösgen AG abgegebene Heissdampfmenge entspricht der ther­mischen Energie von 189 Millionen kWh. Dank der Nutzung von Dampf aus dem Kernkraftwerk vermied die Kartonfabrik die Verbrennung von rund 20 000 Tonnen Öl und damit die Abgabe von mehr als 60 000 Tonnen Kohlendioxid.
 
Das Jahr 2008 war das 18. Jahr in Folge ohne Reaktorschnellabschaltung, was im internationalen Vergleich einen herausragenden Wert darstellt.
 
VERSCHIEDENDES
 
Die durch den Betrieb in der Umgebung verursachte maximale Strahlendosis der Bevölkerung lag weit unter dem Dosisrichtwert von 0,3 mSv pro Jahr und Person. Die Kollektivdosis aller im Kraftwerk beruflich strahlenexponierten Personen lag aufgrund der Revisionsarbeiten an Dampferzeugern, Hauptkühlmittelpumpen und Druckspeichern leicht über dem Mittelwert der letzten 10 Jahre.
 
Das KKG beschäftigte Ende Jahr 413 Vollzeitangestellte und 15 Lernende. Zusätzliche Teil­zeit­angestellte waren in der Reinigung, im Personalrestaurant und im Besucherwesen tätig. 61 Mitarbeiter hatten von der HSK die Zulassung als Pikettingenieure, Schichtchefs und Reaktoroperateure. 14 Mitarbeiter waren als Strahlenschutzfachkräfte anerkannt. In zahlreichen Kursen und Workshops erweiterten Mitarbeitende aller Abteilungen ihr Fachwissen und trainierten ihre beruflichen Fertigkeiten.
 
Insgesamt besichtigten rund 21 000 Personen das Werk. Im August nahmen Lehrerinnen und Lehrer an einem Kurs über die Schweizer Stromproduktion teil.
 
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2008 2007 2006
Bruttoerzeugung Mio. kWh 8 400 8 603 8 538
Nettoerzeugung Mio. kWh 7 964 8 159 8 099
Betriebsstunden 8 148 8 313 8 230
Zeitverfügbarkeit 92,8% 94,9% 93,9%
Arbeitsausnutzung 93,8% 96,3% 95,6%

 
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15. JANUAR 2009: BETRIEBSVERLAUF IM DEZEMBER 2008

Die Anlage produzierte im Dezeber 2008 nach Plan und ohne Unterbrechung.

Vor 18 Jahren, am 11. Dezember 1990 erreignete sich im Kernkraftwerk Gösgen die letzte ungeplante Reaktorschnellabschaltung, was im internationalen Vergleich ein herausragendes Ereignis darstellt und die hohe Verfügbarkeit der Anlage unterstreicht.

Die Zahlen für den Dezember 2008:
 
Bruttoerzeugung 779'985 MWh, Nettoerzeugung 740'553 MWh, Minderstromproduktion infolge Abgabe von Dampf an die benachbarte Kartonfabrik  4'565 MWh.

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Medienmitteilung

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