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Medienmitteilungen 2008

10. DEZEMBER 2008: BETRIEBSVERLAUF IM NOVEMBER 2008

Die Anlage produzierte im November 2008 nach Plan und ohne Unterbrechung.

Die Zahlen für den November 2008:
 
Bruttoerzeugung 752'062 MWh, Nettoerzeugung 713'786 MWh, Minderstromproduktion infolge Abgabe von Dampf an die benachbarte Kartonfabrik  6'872 MWh

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11. NOVEMBER 2008: BETRIEBSVERLAUF IM OKTOBER 2008

Die Anlage produzierte im Oktober 2008 nach Plan und ohne Unterbruch.
 
Im Berichtsmonat bestanden 2 Mitarbeiter die Zulassungsprüfung zum B-Operateur.

Bruttoerzeugung 772'874 MWh, Nettoerzeugung 733'469 MWh, Minderstromproduktion infolge Abgabe von Dampf an die benachbarte Kartonfabrik 6'974 MWh

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20. OKTOBER 2008: BETRIEBSVERLAUF IM SEPTEMBER 2008

Die Anlage produzierte im September 2008 nach Plan und ohne Unterbrechung.

Die Zahlen für den September 2008:
 
Bruttoerzeugung 744'444 MWh, Nettoerzeugung 706'398 MWh, Minderstromproduktion infolge Abgabe von Dampf an die benachbarte Kartonfabrik 7'384 MWh

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11. SEPTEMBER 2008: BETRIEBSVERLAUF IM AUGUST 2008

Die Anlage produzierte im August 2008 nach Plan und ohne Unterbrechung.

Die Zahlen für den August 2008:
 
Bruttoerzeugung 763'028 MWh, Nettoerzeugung 723'512 MWh, Minderstromproduktion infolge Abgabe von Dampf an die benachbarte Kartonfabrik 7'178 MWh

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12. AUGUST 2008: BETRIEBSVERLAUF IM JULI 2008

Die Anlage produzierte im Juli 2008 nach Plan und ohne Unterbrechung.
 
Die Zahlen für den Juli 2008:
 
Bruttoerzeugung 762'643 MWh, Nettoerzeugung 723'041 MWh, Minderstromproduktion infolge Abgabe von Dampf an die benachbarte Kartonfabrik 6'273 MWh

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27. JUNI 2008: JAHRESREVISION ABGESCHLOSSEN

Nach 26 Tagen Produktionsunterbruch für Unterhaltsarbeiten und den Brennelementwechsel hat das Kernkraftwerk Gösgen (KKG) am Donnerstagabend die Stromproduktion wieder aufgenommen.

Die diesjährige Jahresrevision 2008 dauerte vom 31. Mai bis zum 26. Juni 2008. Während der Abstellung wurden nebst dem Brennelementwechsel zahlreiche wiederkehrende Prüfungen und Instandhaltungsarbeiten an maschinen-, elektro- und leittechnischen Systemen und Komponenten vorgenommen. Nachdem die Hauptabteilung für die Sicherheit der Kernanlagen (HSK) das Wiederanfahren genehmigt hatte, wurde die Stromproduktion am Donnerstagabend um 17.01 Uhr aufgenommen.

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24. JUNI 2008: KERNKRAFTWERK GÖSGEN VOR DEM WIEDERANFAHREN

Seit dem 31. Mai 2008 ist das Kernkraftwerk Gösgen (KKG) planmässig zur Jahresrevision abgeschaltet. Während des Stillstandes wurden die Brennelemente ausgewechselt und Revisionsarbeiten ausgeführt. Gegenwärtig laufen die Vorbereitungen zur Inbetriebnahme der Anlage für den 30. Betriebszyklus.
 
Umfangreiche Zustandsprüfungen

Während der Jahresrevision wurden zahlreiche wiederkehrenden Prüfungen und Instandhaltungsarbeiten an bau-, maschinen-, elektro- und leittechnischen Systemen und Komponenten durchgeführt. Zu den Schwerpunkten der diesjährigen Jahresrevision gehörten Zustandsprüfungen der drei Dampferzeuger, der Ersatz der Dichtungssysteme aller Hauptkühlmittelpumpen, der Austausch von Kühlturmeinbauten sowie der Ersatz des Blocktransformators und zweier Niederdruckvorwärmer im Maschinenhaus. Das KKG-Werkspersonal wurde bei den Revisionsarbeiten von über 700 auswärtigen Fachleuten unterstützt.
 
Brennelementwechsel und -reparatur

Unter den aus dem Reaktor entladenen Brennelementen befanden sich vier Elemente mit je einem defekten Brennstab. Ein Brennstabdefekt hatte sich durch die höhere Kühlmittelaktivität im vergangenen Betriebszyklus angekündigt. Bei einem der betroffenen Brennelemente wurde der schadhafte Brennstab entfernt und durch einen Stahlstab ersetzt. Das Brennelement kommt im nächsten Zyklus wieder zum Einsatz. Die anderen drei defekten Elemente werden vorläufig nicht eingesetzt. Sie werden im Herbst repariert. Für den neuen Betriebszyklus wurden insgesamt 40 von 177 Brennelementen durch Brennelemente aus wiederaufgearbeitetem Uran ersetzt.

Austausch von 8000 Kubikmeter Kunststoffkühler

Die aufwändigsten Arbeiten betrafen den Kühlturm. Im Jahre 2005 wurden die Eterniteinbauten im Kühlturm entfernt und durch neue Kunststoffeinbauten ersetzt. Die Inspektionen der Kunststoffkühler während und nach der Jahresrevision 2007 zeigten, dass sich das neue Folienmaterial nicht bewährt. Es genügt den Ansprüchen des KKG bezüglich Wirkungsgrad und Festigkeit nicht. Um einem Ver­sagen der Einbauten vorzubeugen, wurden während der Jahresrevision 2008 rund 45 Prozent der Folienpakete ersetzt. Das sind rund 4000 Quadratmeter Einbaufläche bzw. 8000 Kubikmeter Material. Der Ersatz der restlichen Kühleinheiten wird voraussichtlich in den Jahresrevisionen 2009 und 2010 erfolgen.
 
2 der 3 Niederdruckvorwärmer ersetzt

Während der Revision 2005 wurde bei Inspektionen im Dampfeinströmbereich von einem der drei Niederdruckvorwärmer, die direkt unterhalb der Niederdruckturbinen in den Kondensatoren eingebaut sind, Abnutzungserscheinungen festgestellt. Aufgrund ähnlicher Befunde in den beiden anderen Niederdruckvorwärmern, entschied das KKG, alle drei Komponenten komplett zu ersetzen. Bei den neuen Vorwärmern sind Wärmetauscherrohre, Mantel und Rohrabstützungen aus erosionsbeständigem Werkstoff gefertigt. Während der Revision 2008 wurden zwei der drei Vorwärmer ausgetauscht. Der Ersatz des dritten erfolgt in der Jahresrevision 2009.

Umbau der Dichtungssysteme der Hauptkühlmittelpumpen

Bei den Hauptkühlmittelpumpen wurden dieses Jahr die Dichtungssysteme auf den neusten Stand der Technik gebracht. Im Rahmen dieser Arbeiten sind bei einer Routineprüfung im Innenbereich der massiven Gehäuse der Pumpen feine Oberflächenhaarrisse festgestellt worden. Die Lieferfirma der Pumpen konnte trotz dieser Befunde die Umbauarbeiten auf die verbesserten Dichtungssysteme wie vorgesehen abschliessen. Mit Laboruntersuchungen sollen nun die Ursachen für die Rissbildung ermittelt werden. Das KKG beabsichtigt, die betroffenen Teile nach sorgfältiger Planung und entsprechenden Vorbereitungsarbeiten in einigen Jahren auszutauschen. Die Aufsichtsbehörde HSK hat der Inbetriebnahme der Pumpen für den nächsten Produktionszyklus zugestimmt. Die Hauptkühlmittelpumpen sind für die Verfügbarkeit des Kraftwerkes wichtig. Sie haben aber keine sicherheitstechnische Bedeutung für die Beherrschung von Störfällen.

Neue Blocktransformatoren

Im Hinblick auf einen langfristigen, störungsfreien Betrieb der Anlage beschloss das KKG alle drei im Einsatz stehenden sanierungsbedürftigen Blocktransformatorpole sowie den Reservepol durch neue Pole gleicher Bauart zu ersetzen. Bis zur Jahresrevision waren alle Ersatzpole vom Transformatorenhersteller JST Transformateurs in Lyon, Frankreich, angeliefert worden.  Die vier Blocktransformatoren wiegen 210 Tonnen und haben eine Gesamtleistung von 1200 Megavoltampere. Während der Jahresrevision wurden die alten Pole des Blocktransformators durch die neuen erstetzt. Wie bei einer Neuanlage üblich, erfolgt die Inbetriebsetzung nach einem ganz speziellen umfangreichen Testprogramm.
 
Vorbereitungen für den 30. Betriebszyklus

Das KKG bereitet gegewärtig mit umfangreichen Funktionsprüfungen die Betriebsaufnahme vor. Nach Erhalt der Freigabe zum Wiederanfahren von der Hauptabteilung für die Sicherheit der Kernanlagen (HSK) wird das KKG den 30. Betriebszyklus aufnehmen.


Auskunft: Tel. 062 288 20 00

Dr. Bruno Elmiger, Konstantin Bachmann
 

An der Kernkraftwerk Gösgen-Däniken AG sind folgende fünf Aktionäre beteiligt:

· Aare-Tessin AG für Elektrizität (Atel), Olten (40%)
· Nordostschweizerische Kraftwerke (NOK), Baden (25%)
· Centralschweizerische Kraftwerke (CKW), Luzern (12,5%)
· Energie Wasser Bern (EWB) (7,5%)
· Stadt Zürich (15%).
 
Reaktortyp: Druckwasserreaktor
Elektrische Leistung: 1020 Megawatt
Inbetriebnahme: 1979

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13. JUNI 2008: BETRIEBSVERLAUF IM MAI 2008

Die Anlage produzierte im Mai 2008 seit der Jahresrevision nach Plan und ohne Unterbrechung.

Die Zahlen für den Mai 2008:
 
Bruttoerzeugung 712'337 MWh, Nettoerzeugung 674'068 MWh, Minderstromproduktion infolge Abgabe von Dampf an die benachbarte Kartonfabrik 4'277 MWh

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30. MAI 2008: JAHRESREVISION IM KERNKRAFTWERK GÖSGEN

Am Samstag, 31. Mai 2008, wird das Kernkraftwerk Gösgen (KKG) planmässig zur Jahresrevision abgeschaltet. Der diesjährige Betriebsunterbruch für den Brennelementwechsel und für die Unterhaltsarbeiten dauert voraussichtlich dreieinhalb Wochen.
 
Das Kraftwerk wird am Samstag, 31. Mai 2008, zur jährlichen Revision vom Netz genommen. Weit herum wird sichtbar sein, dass die Kühlturmfahne fehlt. Im 29. Betriebszyklus, der 345 Tage dauerte, produzierte das KKG 8095 Millionen Kilowattstunden Strom. Die Anlage konnte wiederum ohne sicherheitstechnische Probleme betrieben werden.

Zusätzlich zum Werkspersonal sind während der Revision im KKG rund 750 auswärtige Fachkräfte von über 100 in- und ausländischen Unternehmungen tätig. Die Jahresrevision umfasst zahlreiche wiederkehrende Prüfungen und Instandhaltungsarbeiten an bau-, maschinen-, elektro- und leittechnischen Systemen und Komponenten.

Zu den Schwerpunkten der Revision gehören umfangreiche Zustandsprüfungen der drei Dampferzeuger und der Ersatz der Dichtungssysteme aller Hauptkühlmittelpumpen, der Austausch von Teilen der Einbauten im Kühlturm sowie der Ersatz des Blocktransformators. Der Blocktransformator verbindet das Kraftwerk mit dem Schweizer Hochspannungsnetz. Ebenfalls werden zwei Niederdruckvorwärmer im Maschinenhaus ersetzt, die Schutzausrüstungen der Hochspannungsanlagen erneuert und die Wasserstoffversorgung des Generators auf den aktuellen Stand der Technik gebracht.
 
Dieses Jahr werden 40 der insgesamt 177 Brennelemente durch neue Elemente aus wiederaufgearbeitetem Uran ersetzt. Im vergangenen Betriebszyklus wurden zum letzten Mal frische Elemente aus Uran-Plutonium-Mischoxid (MOX) aus den bestehenden Wiederaufarbeitungsverträgen zugeladen. Wegen des faktischen Wiederaufarbeitungsverbots, bedingt durch das gültige Transportmoratorium für abgebrannte Brennelemente, kommen in absehbarer Zeit keine neuen MOX-Brennelemente zum Einsatz.
 
Das Kernkraftwerk Gösgen ist ein Druckwasserreaktor mit einer elektrischen Leistung von 1020 Megawatt. Die Anlage ging 1979 in Betrieb. Im Jahr 2007 hat das KKG als bisher einzige Stromproduktionsanlage in der Schweiz die Marke von 200 Milliarden Kilowattstunden erreicht.

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23. MAI 2008: BETRIEBSJAHR MIT REKORDWERTEN

Im Jahr 2007 erzielte das Kernkraftwerk Gösgen (KKG) einen neuen Produktionsrekordwert und wies dabei die tiefsten Gestehungskosten seit der Inbetriebnahme der Anlage aus. Als bisher einzige Erzeugungsanlage in der Schweiz erreichte das KKG am 3. April 2007 die Marke von 200 Milliarden Kilowattstunden kumulierter Stromproduktion.
 
Produktionsrekord bei tiefsten Gestehungskosten

Die ordentliche Generalversammlung der Aktionäre vom 20. Mai 2008 würdigte das Betriebsergebnis des KKG im 28. Betriebsjahr: ein Rekord-Produktionsergebnis von netto 8,16 Milliarden Kilowatt­stunden (kWh) und die tiefsten Gestehungskosten seit der Aufnahme des kommerziellen Betriebes im November 1979. Die Jahreskosten beliefen sich 2007 auf 297,3 Millionen Franken (2006: 333,6 Millionen Franken). Die Gestehungs­kosten sanken auf 3,64 Rappen pro kWh (2006: 4,12 Rappen pro kWh).

Das Werk lieferte 2007 während 8313 Stunden (2006: 8230 Stunden) zuverlässig Strom ans Netz. Ausserhalb der kurzen Abstellungszeit von 18 Tagen zur Jahresrevision wurde die Energieabgabe ins Netz nie unterbrochen oder abgesenkt. Das Jahr 2007 war das 17. Jahr in Folge ohne ungeplante Reaktorschnellabschaltung, eine im internationalen Vergleich einzigartige Zeitspanne.

200 Milliarden kWh

Seit November 1979 speist das KKG im 24-Stunden-Dauerbetrieb Strom über die nahegelegene 400-Kilovolt-Schaltanlage ins Schweizer Stromnetz ein. Am 3. April 2007 erreichte es als bisher einzige Stromproduktionsanlage in der Schweiz die Marke von 200 Milliarden kWh. Dazu benötigte das Kernkraftwerk während der rund 28 Betriebsjahre insgesamt 217 000 Stunden. Weltweit haben bisher etwa 20 Kernkraftwerke diese Stromproduktionsmenge überschritten.

Über die Jahre wurden Sicherheit, Verfügbarkeit und Wirtschaftlichkeit des KKG kontinuierlich verbessert durch Anlagenänderungen, durch eine effizientere Bewirtschaftung des Brennstoffes und durch kürzere Stillstandszeiten der Jahresrevisionen. Die jährliche Nettostromproduktion wurde um rund 2 Milliarden kWh auf mittlerweile über 8 Milliarden kWh gesteigert. Die Stromgestehungskosten inklusive aller Entsorgungsverpflichtungen sind von 6,3 Rappen pro kWh im Jahr 1980 auf 3,64 Rappen pro kWh im Jahr 2007 gesunken. Die andauernde Modernisierung der Anlage trägt zur weiteren Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit bei.

Betriebsaufnahme des neuen Brennelementlagergebäudes
 
Die Bauarbeiten am Brennelementlagergebäude, das auf dem Areal die Nasslagerkapazität für verbrauchte Brennelemente um 1000 Standplätze erweitert, wurden 2007 abgeschlossen. Nach erfolgreichen Abnahmetests erteilte die Hauptabteilung für die Sicherheit der Kernanlagen (HSK) am 8. April 2008 die Betriebsfreigabe. Mitte Mai 2008 konnten die ersten Brennelemente im neuen Lagergebäude eingelagert werden (siehe auch KKG-Medienmitteilung vom 9. Mai 2008 "Freigabe für den Betrieb des Lagergebäudes für verbrauchte Brennelementen" ).


Auskunft: Tel. 062 288 20 00

Dr. Bruno Elmiger, Konstantin Bachmann


Der Geschäftsbericht ist elektronisch verfügbar unter: http://www.kkg.ch/upload/cms/user/KKG_GB20071.pdf

Bestellung der gedruckten Version bei Gilberte De Gasperin über diesen Link.


Zusätzliche Informationen
 
Das Kraftwerk Gösgen als Partnerwerk
 
Die Kernkraftwerk Gösgen-Däniken AG ist als Partnerwerk geführt. Partnerwerke sind dadurch gekennzeichnet, dass die Aktionäre die gesamte Energieproduktion übernehmen und im Ge­genzug die sich ergebenden Jahreskosten erstatten. An der Kernkraftwerk Gösgen-Däniken AG sind folgende fünf Aktionäre beteiligt:
 

· Aare-Tessin AG für Elektrizität (Atel), Olten (40%)
· Nordostschweizerische Kraftwerke (NOK), Baden (25%)
· Centralschweizerische Kraftwerke (CKW), Luzern (12,5%)
· Energie Wasser Bern (EWB) (7,5%)
· Stadt Zürich (15%).

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15. MAI 2008: BETRIEBSVERLAUF IM APRIL 2008

Die Anlage produzierte im April 2008 nach Plan und ohne Unterbrechung.

Die Zahlen für den April 2008:

Bruttoerzeugung 745'480 MWh, Nettoerzeugung 707'521 MWh, Minderstromproduktion infolge Abgabe von Dampf an die benachbarte Kartonfabrik 6'430 MWh.

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15. APRIL 2008: BETRIEBSVERLAUF IM MÄRZ 2008

Die Anlage produzierte im März 2008 nach Plan und ohne Unterbrechung.

Die Zahlen für den März 2008:

Bruttoerzeugung 772'122 MWh, Nettoerzeugung 732'972 MWh, Minderstromproduktion infolge Abgabe von Dampf an die benachbarte Kartonfabrik 5'732 MWh.

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9. APRIL 2008: FREIGABE FÜR DEN BETRIEB DES LAGERGEBÄUDES FÜR VERBRAUCHTE BRENNELEMENTE

Am 8. April 2008 erteilte die Hauptabteilung für die Sicherheit der Kernanlagen (HSK) dem Kernkraftwerk Gösgen (KKG) die Freigabe für die Betriebsaufnahme eines Lagergebäudes für verbrauchte Brennelemente (Nasslager). Es erweitert die Lagerkapazität für Brennelemente im KKG von 600 auf 1600 Standplätze. Für das Projekt wurde ein bundesrätliches Bau- und Betriebsbewilligungsverfahren durchgeführt. Bau-, Montage- und Inbetriebsetzungsphase dauerten dreieinhalb Jahre.
 
Das im neuen Lagergebäude für verbrauchte Brennelemente untergebrachte Becken kann im Endausbau bis zu 1008 Brennelemente aufnehmen. Das Gebäude aus Stahlbeton ist 37 Meter lang, 17 Meter breit und 25 Meter hoch. Es ist gegen aussergewöhnliche Ereignisse, wie Erdbeben, Hochwasser und Flugzeugabsturz, geschützt. Das Lagerbecken erweitert die bestehende Lagerkapazität des Brennelementlagerbeckens im Reaktorgebäude, welches rund 600 Standplätze umfasst. Die Brennelementeinlagerung erfolgt mittels Transport-behälter über das betriebsinterne Schienensystem.

Gebäude
 
Da im Reaktorgebäude die Platzverhältnisse keine Lagererweiterung zuliessen, wurde ein neues Lagergebäude mit gleicher Zweckbestimmung ausserhalb der bestehenden Gebäudestruktur nordwestlich des Abluftkamins in unmittelbarer Nähe des Reaktorhilfs-anlagengebäudes erstellt. Das neue Gebäude besteht aus dem Brennelementlager-gebäude, einem angebauten Systemtrakt mit Passerelle zum Reaktorhilfsanlagengebäude sowie zwei Trockenkühltürmen. Die Aussenstrukturen des Brennelementlagergebäudes  sind mindestens 1,5 Meter dick. Die inneren Gebäudestrukturen sind von den Aussen-wänden getrennt, das Brennelementbecken ist durch Feder- und Dämpferelemente vor Erschütterungen geschützt.
 
Kühlung
 
Das Beckenkühlsystem besteht aus vier symmetrisch aufgebauten unabhängigen Strängen, wobei jeweils zwei Stränge einem Kühlturm zugeordnet sind. Über einen Zwischen-kühlkreislauf, der im Naturumlauf arbeitet, wird die Abwärme aus den Brennelementen in die Umgebung abgeführt. Das Zwischenkühlmittel strömt dabei über Wärmetauscher, die im Lagerbecken eingehängt sind. Danach gibt es die Wärme mittels Naturzug über Wasser-Luft-Wärmetauscher an die Aussenluft ab. Nur bei fast vollem Brennelementlagerbecken und bei sehr hohen Umgebungstemperaturen wird die Luftzirkulation im Kühlturm mittels Ventilatoren unterstützt.

Projektabwicklung
 
Die Realisierung des Brennelementlagergebäudes wurde der Siemens-Beteiligungs-gesellschaft AREVA NP – vormals Framatome ANP (Advanced Nuclear Power) – als Generalunternehmerin übertragen. Für die Bauherrschaft begleitete Colenco Power Engineering AG das Projekt. Die Bauarbeiten wurden von der Implenia AG ausgeführt.

Mit der Betriebsfreigabe geht ein aufwändiges bundesrätliches Bewilligungsverfahren mit einer Bau-, Montage und Inbetriebsetzungsphase von dreieinhalb Jahren zu Ende. Es wurden rund 250 Ordner Genehmigungsunterlagen für das Projekt erstellt, 200 Verträge zwischen Generalunternehmer und Unterlieferanten abgeschlossen und schliesslich rund 11 000 Kubikmeter Beton und 2300 Tonnen Armierungsstahl verbaut.
 
Die Investitionskosten beliefen sich auf 87 Millionen Franken. Ein Drittel des Auftrags-volumens ging an Schweizer Firmen.
 
Gründe für die Nasslagererweiterung
 
Die Erweiterung der Nasslagerkapazität im KKG ist primär die Folge des im Kernenergiegesetz festgeschriebenen 10-jährigen Transportmoratoriums für abgebrannte Brennelemente zu Wiederaufarbeitungsanlagen. Ein Verzicht auf die Rezyklierung abgebrannter Brennelemente ohne zusätzliche Lagerkapazität hätte zu Engpässen im Brennelementlagerbecken des Reaktorgebäudes geführt, da dessen Fassungsvermögen – wie bei anderen von Siemens gebauten Anlagen – für den regelmässigen Abtransport der Brennelemente zur Wiederaufarbeitung bemessen wurde.

Das neue Nasslager ermöglicht eine ausreichende Abkühlung der bestrahlten Brennelemente für die spätere Zwischenlagerung in Lagerbehältern im Zentralen Zwischenlager für radioaktive Abfälle in Würenlingen.
 

Mit freundlichen Grüssen

KERNKRAFTWERK GÖSGEN-DÄNIKEN AG

Auskunft:        Tel. 062 288 20 00                 Bruno Elmiger     Konstantin Bachmann

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12. MÄRZ 2008: BETRIEBSVERLAUF IM FEBRUAR 2008

Die Anlage produzierte im Februar 2008 nach Plan und ohne Unterbrechung.

Die Zahlen für den Februar 2008:
 
Bruttoerzeugung 722'860 MWh, Nettoerzeugung 686'051 MWh, Minderstromproduktion infolge Abgabe von Dampf an die benachbarte Kartonfabrik 7'240 MWh.

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11. FEBRUAR 2008: BETRIEBSVERLAUF IM JANUAR 2008

Die Anlage produzierte im Januar 2008 nach Plan und ohne Unterbrechung.

Die Zahlen für den Januar 2008:
 
Bruttoerzeugung 776'577 MWh, Nettoerzeugung 737'324 MWh, Minderstromproduktion infolge Abgabe von Dampf an die benachbarte Kartonfabrik 8'137 MWh.

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28. JANUAR 2008: JAHRESRÜCKBLICK

Das Kernkraftwerk Gösgen erzielte 2007 mit netto 8,16 Milliarden kWh (2006: 8,10 Mrd. kWh) eine Rekord­produktion ohne Abgabe von klima­schädi­genden Gasen und Luftschadstoffen.
 
Die Jahresrevision dauerte vom 2. bis 20. Juni 2007. Während der Abstellungszeit wurden umfangreiche Prüfungen und Instandhaltungsarbeiten an maschinen-, leit- und starkstromtechnischen Komponenten und Einrichtungen vorgenommen. Schwerpunkt der Revisionsarbeiten waren die zerstörungsfreien Materialprüfungen an der Hauptkühlmittelleitung. Zudem wurden die Speisewasser-Volllastregelventile ausgetauscht, die Verankerung im Bereich der Druckentlastung des Reaktorkühlsystems saniert, ein Teil der analogen Turbinenregelung durch eine moderne digitale Regelung abgelöst und ein Fremdnetzttransformator ersetzt.
 
Während der Jahresrevision wurden 44 der insgesamt 177 Brennelemente ersetzt. Im 29. Produktionsjahr enthält der Reaktor 33 Uran-, 108 WAU- und 36 MOX-Brennelemente. Der grösste Teil der Kernbeladung stammt aus rezykliertem Spaltmaterial. Der Einsatz von MOX- und WAU- Brennelementen trägt wesentlich zur Ressourcenschonung des Urans bei. Insgesamt dauerte die Revision 18 Tage (2006: 22 Tage).
 
Die 2007 an die Mondi Packaging Niedergösgen AG abgegebene Heissdampfmenge entsprach der ther­mischen Energie von 201 Millionen kWh. Dank der Nutzung von Dampf aus dem Kernkraftwerk vermied die Kartonfabrik die Verbrennung von rund 20 000 Tonnen Öl und damit die Abgabe von mehr als 60 000 Tonnen Kohlendioxid.
 
Das Jahr 2007 war das 17. Jahr in Folge ohne Reaktorschnellabschaltung.
 
Verschiedenes
 
Im Herbst 2007 wurde der Rohbau des Brennelement-Lagergebäudes und des Systemtraktes abgeschlossen. Anschließend wurden wesentliche Einbauten montiert. Die Erweiterung des Hilfsanlagengebäudes wurde abgeschlossen und in Betrieb genommen.
 
Die durch den Betrieb des Kernkraftwerks Gösgen in der Umgebung verursachte maximale Strahlendosis der Bevölkerung lag weit unter dem Dosisrichtwert von 0,3 mSv pro Jahr und Person. Die Kollektivdosis aller im Kraftwerk beruflich strahlenexponierten Personen lag unter dem Mittelwert der letzten 10 Jahre.
 
Das KKG beschäftigte Ende Jahr 398 Vollzeitangestellte und 14 Lernende. Zusätzliche Teil­zeit­angestellte waren in der Reinigung, im Personalrestaurant und im Besucherwesen tätig. 60 Mitarbeiter erlangten von der HSK ihre Zulassung als Pikettingenieure, Schichtchefs und Reaktoroperateure. 16 Mitarbeiter waren als Strahlenschutzfachkräfte anerkannt. In zahlreichen Kursen und Workshops erweiterten Mitarbeitende aller Abteilungen ihr Fachwissen und trainierten ihre beruflichen Fertigkeiten.
 
Insgesamt besichtigten rund 22 000 Personen das Werk. Am 7. Mai begrüßte die Kraftwerksleitung den
750 000. Besucher im Informationszentrum. Im August und Oktober nahmen Lehrerinnen und Lehrer an Kurse über die Schweizer Stromproduktion teil.

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        2007   2006   2005
                 
Bruttoerzeugung   Mio. kWh   8 603   8 538   7 997
                 
Nettoerzeugung   Mio. kWh   8 159   8 099   7 583
                 
Betriebsstunden       8 313   8 230   7 755
                 
Zeitverfügbarkeit       94,9 %   93,9 %   88,5 %
                 
Arbeitsausnutzung       96,3 %   95,6 %   89,5 %

 
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15. JANUAR 2008: BETRIEBSVERLAUF IM DEZEMBER 2007

Die Anlage produzierte im Dezember 2007 nach Plan und ohne Unterbruch.

Es wurden 36 neue Uran-Brennelemente (REPU) angeliefert und in das Trockenlager eingelagert.

Die Zahlen für den Dezember 2007:

Bruttoerzeugung 777'749 MWh, Nettoerzeugung 738'447 MWh, Minderstromproduktion infolge Abgabe von Dampf an die benachbarte Kartonfabrik 8'169 MWh.

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8. JANUAR 2008: REKORDPRODUKTION IM KERNKRAFTWERK GÖSGEN

Im Jahr 2007 erzielte das Kernkraftwerk Gösgen (KKG) mit einer Nettoenergieerzeugung von 8,16 Milliarden Kilowattstunden (2006: 8,10 Milliarden kWh) eine neue Rekordproduktion. Das Werk lieferte während  8313 Stunden (2006: 8230 Stunden) Strom ans Netz. Der unterbruchslose Betrieb und die kurze Revisionszeit trugen entscheidend zur hohen Produktion bei.

Bis zum 31. Dezember 2007 betrug die kumulierte Nettoenergieproduktion seit Inbetriebnahme des Kernkraftwerks 209,69 Milliarden Kilowattstunden. Dies entspricht etwa dem dreifachen Jahresstromverbrauch der Schweiz.

In der Absicht, die Betriebs- und Sicherheitsparameter ständig zu verbessern, hat das KKG seit der kommerziellen Betriebsaufnahme kleinere und grössere Anlagenänderungen vorgenommen. Dazu gehören zum Beispiel die Erhöhung der Schluckfähigkeit der Hochdruckturbine, der Austausch der Niederdruckturbinen und die Erhöhung der Reaktorleistung. Zusammen mit verkürzten Stillstandzeiten trugen diese Projekte dazu bei, dass die Nettostromproduktion gegenüber der Anfangsproduktion um 15 Prozent erhöht werden konnte, was einer zusätzlichen Milliarde Kilowattstunden jährlich entspricht.

Das Jahr 2007 war das 17. Jahr in Folge ohne ungeplante Reaktorschnellabschaltung, eine im internationalen Vergleich herausragende Zeitspanne.
Die 2007 im KKG produzierte Strommenge vermeidet den Ausstoss von rund 8 Millionen Tonnen CO2 gegenüber der Produktion in fossilen Kraftwerken. Gleichviel CO2 würde laut einer Studie der ETH eingespart, wenn 4 Millionen Schweizer konsequent vom Auto auf den öffentlichen Verkehr umsteigen würden.


Auskunft: 

Tel. 062 288 20 00   Bruno Elmiger   Konstantin Bachmann

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Medienmitteilung

12. Januar 2012: Betriebsverlauf im Dezember

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