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Medienmitteilungen 2007

14. DEZEMBER 2007: BETRIEBSVERLAUF IM NOVEMBER 2007

Die Anlage produzierte im November 2007 nach Plan und ohne Unterbruch.

Die Zahlen für den November 2007:
Bruttoerzeugung 751'178 MWh, Nettoerzeugung 713'170 MWh, Minderstromproduktion infolge Abgabe von Dampf an die benachbarte Kartonfabrik 7'248 MWh.
 
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15. NOVEMBER 2007: BETRIEBSVERLAUF IM OKTOBER 2007

Die Anlage produzierte im Oktober 2007 nach Plan und ohne Unterbruch.

Die Zahlen für den Oktober 2007:
Bruttoerzeugung 770'536 MWh, Nettoerzeugung 730'432 MWh, Minderstromproduktion infolge Abgabe von Dampf an die benachbarte Kartonfabrik 6'836 MWh.
 
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15. OKTOBER 2007: BETRIEBSVERLAUF IM SEPTEMBER 2007

Die Anlage produzierte im September 2007 nach Plan und ohne Unterbruch.

Die Zahlen für den September 2007:
Bruttoerzeugung 742'101 MWh, Nettoerzeugung 704'227 MWh, Minderstromproduktion infolge Abgabe von Dampf an die benachbarte Kartonfabrik 6'101 MWh.
 
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12. SEPTEMBER 2007: BETRIEBSVERLAUF IM AUGUST 2007

Die Anlage produzierte im August 2007 nach Plan und ohne Unterbruch.
 
Das Hochwasser in der Aare vom 8.-9. August 2007 hatte auf den Anlagenbetrieb keine Auswirkung. Die Dampflieferung an die benachbarte Kartonfabrik wurde für kurze Zeit unterbrochen, weil die Isolation der Leitung im Bereich der Aarebrücke durch Treibgut beschädigt worden war.
 
Die Zahlen für den August 2007:
Bruttoerzeugung 761'655 MWh, Nettoerzeugung 722'468 MWh, Minderstromproduktion infolge Abgabe von Dampf an die benachbarte Kartonfabrik 4'965MWh.
 
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16. AUGUST 2007: BETRIEBSVERLAUF IM JULI 2007

Das Kernkraftwerk produzierte im Juli 2007 nach Plan und ohne Unterbruch.

Die Zahlen für den Juli 2007: Bruttoerzeugung 763'388 MWh, Nettoerzeugung 724'281 MWh, Minderstromproduktion infolge Abgabe von Dampf an die benachbarte Kartonfabrik 6'608 MWh.
 
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16. JULI 2007: BETRIEBSVERLAUF IM JUNI 2007

Die Anlage produzierte bis am 2. Juni 2007 im planmässigen Streckbetrieb. Am 2. Juni wurde das Kraftwerk für die Jahresrevision und den Brennelementwechsel abgestellt.
 
Im 28. Betriebszyklus, vom 26. Juni 2006 bis am 2. Juni 2007, produzierte das KKG brutto 8'495 Millionen kWh.
 
Im Verlauf der Jahresrevision wurden 44 der insgesamt 177 Brennelemente durch 24 neue Elemente aus wiederaufgearbeitetem Uran (WAU) und 20 neue Mischoxid-Elemente (MOX) ersetzt. Der Reaktorkern enthält im neuen Betriebszyklus somit 33 Uran-, 108 WAU- und 36 MOX-Brennelemente.
 
Zu den Schwerpunkten der diesjährigen Jahresrevision zählten umfangreiche zerstörungsfreie Prüfungen am primären Kühlkreislauf und am konventionellen Wasser-Dampf-Kreislauf. Die vorgeschriebenen Prüfungen wurden von der Aufsichtsbehörde (HSK) überwacht. Der Verein für Technische Inspektionen kontrollierte die Prüfungen an den druckführenden Komponenten. Eine der drei Niederdruckturbinen wurde umfassend revidiert. Die Wellendichtdampfregelung der Turbine wurde durch ein modernes digitales System ersetzt. Teile der Schutzausrüstungen der Hochspannungsanlage wurden erneuert.


Die Jahresrevision 2007 war mit 18 Tagen die kürzeste seit Inbetriebnahme des Kraftwerks im Jahre 1979.
 
Die Aufsichtsbehörde (HSK) überwachte sämtliche Arbeiten und Prüfungen und erteilte aufgrund ihrer Schlussrundgänge am 20. Juni die Bewilligung zum Wiederanfahren.
 
Am 20. Juni nahm das Kernkraftwerk Gösgen die Stromproduktion wieder auf und erreichte am 23. Juni 2007 100% Leistung.
 
 
Die Zahlen für den Mai 2007:
Bruttoerzeugung 268'733 MWh, Nettoerzeugung 249'930 MWh, Minderstromproduktion infolge Abgabe von Dampf an die benachbarte Kartonfabrik 2'113 MWh.
 
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13. JULI 2007: MEHR PLATZ FÜR UNTERHALTSARBEITEN

Nach 20-monatiger Bauzeit wird der Anbau zum Reaktorhilfsanlagengebäude bezogen. Mit der Gebäudeerweiterung stehen zusätzlich 8000 Kubikmeter für Werkstätten und für Lagerräume zur Verfügung. Im neuen Gebäude wurden die neuesten Erkenntnisse der Erdbebenforschung umgesetzt.


Ein schlanker, drei Etagen tragender Anbau erweitert das Reaktorhilfsanlagengebäude an seiner Westseite auf der Gesamtlänge von 65 Metern. Die Gebäudeerweiterung ist 7,5 Meter breit und 16,5 Meter hoch. Sie umfasst damit ein Volumen von rund 8000 Kubikmetern. In den neuen Räumen befinden sich Werkstätten für die Abteilungen Maschinen- und Elektrotechnik, zwei Werkzeugausgaben mit Hochregallager, eine Malerwerkstatt sowie Einrichtungen des praktischen Strahlenschutzes. Mit dem zusätzlichen Platzangebot wird die Lagerung von Materialien optimiert und der Brandschutz verbessert.


Rund 50 Firmen waren am Bau beteiligt, der in über hundert Betonieretappen ohne Arbeitsunfall fertiggestellt wurde. Das Investitionsvolumen betrug 30 Millionen Schweizer Franken. Für über 20 Millionen Franken wurden Aufträge an Schweizer Firmen vergeben.

Eckdaten des Bauablaufs
Die Bauarbeiten begannen im November 2005 mit Pfahlarbeiten. Anschliessend wurde die Baugrube stufenweise ausgehoben. Es folgten der Rohbau mit den Schalungs-, Armierungs- und Betonierarbeiten. Anfang Dezember 2006 wurde der letzte Kubikmeter Beton für die Erweiterung des Hilfsanlagengebäudes gemischt. Im Januar 2007 begann dann die Montage der Installationen und der Endausbau. Diese Arbeiten wurden im Juni 2007 abgeschlossen.


Der Anbau wurde als Totalunternehmerauftrag an Areva NP, Erlangen, Deutschland, vergeben. Die Colenco Power Engineering CPE, Baden, wurde zur Unterstützung der KKG-Projektleitung herangezogen. Die Baumeisterarbeiten führte die Implenia AG, Solothurn, aus.


Das Bauprojekt erforderte ein umfangreiches Bewilligungsverfahren. Zehn Amtsstellen waren einbezogen, darunter Bundesbehörden, kantonale Stellen und die Standortgemeinde Däniken. Rund 3000 Seiten an diversen Unterlagen mussten dafür zusammengestellt werden.

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Eigenheiten des Bauwerks


Der Anbau wurde mit dem Reaktorhilfsanlagengebäude nicht direkt verbunden, sondern mit einer Dilatationsfuge (Luftspalt) abgetrennt und als selbstständiges Bauwerk ausgebildet. Damit wird das dynamische Gebäudeverhalten des Reaktorhilfsanlagengebäudes im Falle eines Erdbebens nicht tangiert. Diese Entkopplung hatte zur Folge, dass der schlanke Anbau zur Sicherstellung der Erdbebenkippsicherheit mit 54 Zug- und Druckpfählen im Erdreich verankert werden musste. Diese Pfähle sind 13 Meter lang und haben einen Durchmesser von 1,30 Meter.


Zur Ableitung der Erdbebenkräfte enthält die zwei Meter dicke Fundamentplatte eine massive Armierung von 280 Kilogramm pro Kubikmeter Beton, was etwa dem fünffachen Eisengehalt für konventionelle Bauten entspricht. Dies erklärt die rund 700 Tonnen Stahl, die für den Anbau des Hilfsanlagengebäudes benötigt wurden.

Auskunft:
Dr. Bruno Elmiger
Konstantin Bachmann
Tel. 062 288 20 00
 
Zusatzinformation zum Reaktorhilfsanlagengebäude


Das Reaktorhilfsanlagengebäude gehört zusammen mit dem Reaktorgebäude zum nuklearen Teil der Anlage. Zusammen bilden die beiden Gebäude einen geschlossenen Kontrollbereich.


Das Reaktorgebäude umschliesst den Sicherheitsbehälter, in dem das gesamte unter Betriebsdruck stehende Reaktorkühl- und Druckhaltesystem und Teile der unmittelbar damit im Zusammenhang stehenden nuklearen Hilfsanlagen untergebracht sind.


Das Reaktorhilfsanlagengebäude enthält Hilfsanlagen, die den Reaktorbetrieb unterstützen, unter anderem die Aufbereitungsanlage für Abwässer, Konzentrate und Abgase, die zentrale Zuluft- und Abluftanlage für den Kontrollbereich sowie die Abfalllager für schwach- und mittelaktive Abfälle.


In den Räumen des Reaktorhilfsanlagengebäudes werden verschiedenste Arbeiten durchgeführt, zum Beispiel Unterhaltsarbeiten an elektro- und maschinentechnischen Komponenten, Dekontaminationsarbeiten und Laborarbeiten mit radioaktiven Stoffen. Die für die Unterhaltsarbeiten im nuklearen Bereich der Anlage benötigten Werkzeuge und Hilfsstoffe werden hier gelagert.
 
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Abbildung 1
Anbau zum Reaktorhilfsanlagengebäude (fensterlose Fassade in der Bildmitte, Juli 2007)
 
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Abbildung 2
Bezug einer Werkstätte der Maschinentechnik im Anbau zum Reaktorhilfsanlagengebäude
(Juli 2007)
 
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Abbildung 3
Bezug einer Werkstätte der Elektrotechnik im Anbau zum Reaktorhilfsanlagengebäude (Juli 2007)
 
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4. JULI 2007: BEITRAG AUS "WIRTSCHAFTSFLASH" DER SOLOTHURNER HANDELSKAMMER UND DES KANTONAL-SOLOTHURNISCHEM GEWERBEVERBANDES

Erfolgreich dank richtiger Strategie

Das Kernkraftwerk Gösgen-Däniken ist auf Erfolgskurs. Dies vor allem, weil von Anfang an die Strategie des «Safety first» gewählt und konsequent umgesetzt wurde. Denn Sicherheit bedeutet auch Wirtschaftlichkeit. Bis zum 3. April dieses Jahres produzierte das Kernkraftwerk insgesamt 200 Milliarden Kilowattstunden. Die jährliche Produktion ist dank gezielter Investitionen gestiegen, während die Gestehungskosten gesunken sind.  

Peter J. Aebi
 
Aus dem Magazin der Solothurner Wirtschaft 'Wirtschaftsflash', Ausgabe 4 Juli 2007, 28. Jahrgang : http://www.wirtschaftsflash.ch/Resources/WF_Juli_07.pdf
Herausgeber: Solothurner Handelskammer http://www.sohk.ch und Kantonal-Solothurnischer Gewerbeverband http://www.kgv-so.ch
 

Beeindruckende Zahlen präsentierte die Kernkraftwerk Gösgen-Däniken AG für das Jahr 2006: Eine neue Rekordproduktion von 8,1 Milliarden Kilowattstunden (kWh) bei Gestehungskosten von 4,1 Rappen pro kWh. Als das KKW Gösgen ans Netz ging, betrugen die Kosten noch 6,1 Rappen pro kWh. Seit der Inbetriebnahme des Kernkraftwerks konnte mit gezielten Investitionen die jährliche Produktion von rund sechs auf über acht Milliarden Kilowattstunden gesteigert werden. Damit entspricht die heute jährlich zusätzlich produzierte Energie etwa der 17-fachen Produktion des Flusskraftwerkes Ruppoldingen. Insgesamt sind es nun über zweihundert Milliarden Kilowattstunden Strom. Und noch wichtiger: In den inzwischen 28 Betriebsjahren kam es kaum zu nennenswerten Störungen und seit 16 Jahren zu keiner Reaktor-Schnellabschaltung. Eine Tatsache, die belegt, dass ein wirtschaftlicher Betrieb eben auch sicher ist. Dies ist das Resultat einer klaren Strategie, welche der Sicherheit die absolut oberste Priorität einräumt. Im Kernkraftwerk hat sich eine Sicherheitskultur entwickelt, die von den rund 400 Mitarbeitenden mit Überzeugung mitgetragen wird.

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Die vier Säulen der Strategie

Konstantin Bachmann von der Kommunikationsabteilung des Kernkraftwerks betont, dass die Unternehmensstrategie im Grundsatz auf vier Säulen ruhe: «Erstens auf einem umsichtigen Betrieb der Anlage, zweitens auf den kontinuierlichen Erneuerungs- und Verbesserungsinvestitionen in die technische Infrastruktur, drittens auf den Optimierungen des Managementsystems, wie das beispielsweise mit der Zertifizierung zum Ausdruck kommt, und viertens auf der Schaffung von Transparenz durch eine offene Information.» Die konsequente Umsetzung dieser Strategie war natürlich mit Kosten verbunden. Diese waren jedoch – wie ein Blick auf die aktuelle Situation zeigt – gut investiert. Zum Beispiel für die Aus- und Weiterbildung des Personals. Im Jahr 2000 wurde ein neues Schulungsgebäude mit einem Kraftwerkssimulator in Betrieb genommen. Der KKG-Simulator stellte weltweit eine technische Neuheit dar. Es handelte sich um den ersten Simulator auf dezentraler Basis mit PC. Damit ist es möglich, jegliche Szenarien trainieren zu können. Die Zertifizierung des Qualitäts-, Umwelt und Arbeitsschutzmanagements sind weitere Indikatoren, welche die Anstrengungen des KKG belegen.

Nur ein sicherer Betriebist wirtschaftlich

Das KKG steht unter der ständigen Kontrolle der Aufsichtsorgane des Bundes. Es vergeht kein Tag ohne Kontakte. Diese verursachen zwar Aufwand, werden aber vom KKG-Team als Chance zur ständigen Hinterfragung des eigenen Tuns gesehen. Und nur durch eine kritische Selbstbeurteilung konnte die beeindruckende Entwicklung bzw. das heutige Niveau erreicht werden. Man analysiert im internen Sicherheits-Ausschuss jede, noch so kleine Abweichung von der Norm und zieht daraus die nötigen Konsequenzen. Zur Beurteilung der Anlagensicherheit stützt sich das KKG auf Sicherheits- und Risikoanalysen und umfassende periodische Sicherheitsüberprüfungen. Zudem finden Audits durch internationale Expertengruppen statt, so zum Beispiel im Jahr 1999 durch ein Expertengremium der internationalen Atom-Energie Agentur (IAEA). In diesem Frühjahr fand eine Überprüfung sicherheitsrelevanter Aspekte durch Fachleute der Internationalen Vereinigung der Kernkraftwerkbetreiber (WANO) statt. Die rund 20 Experten beobachteten während drei Wochen den Betrieb. Das Ergebnis wird in einem ausführlichen Bericht festgehalten, der wiederum intern analysiert wird, damit man die richtigen Schlüsse daraus ziehen kann. «Fremde Augen sehen, was uns vielleicht entgeht», erläutert Konstantin Bachmann den Hintergrund dieser Audits. «Und wir nutzen sämtliche Hinweise für weitere Verbesserungen der Sicherheit.» Die WANO ist auch die Plattform für den internationalen Erfahrungsaustausch, der zum Ziel hat, grundsätzlich den Sicherheitsstandard der Kernkraftwerkeweltweit weiter zu erhöhen. Wird bei einem Mitglied der WANO ein Problem wahrgenommen, kann es so innert kürzester Zeit bei allen Kraftwerken ebenfalls thematisiert werden. «Für uns ist der systematische Erfahrungsaustausch unter den Betreibern ein wichtiges Instrument, um die Dynamik für ständige Verbesserungen in Gang zu halten», bestätigt Bachmann.

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Offene Information sorgt für Vertrauen

Das Selbstbewusstsein, die Tore des KKG für interessierte Besucher offen zu halten, hat also gute Gründe. Schliesslich hat man einen ausserordentlich hohen Sicherheitsstand erreicht und der Prozess zur weiteren Verbesserung geht – wie gesagt – ständig weiter. Das ist auch gut so, denn noch immer steht man unter sehr genauer Beobachtung. «Nach einem Zwischenfall in irgendeinem Kernkraftwerk der Welt rufen uns die Medienvertreter an, um herauszufinden, ob das bei uns auch möglich wäre. Das zeigt, wie sensibel das Umfeld immer noch ist. Und entsprechend verhalten wir uns auch.» Das Rezept des KKG heisst Transparenz. Die offene Kommunikation ist daher ein wesentlicher Teil der erfolgreichen KKG Strategie. Kernenergie ist in der Schweiz nach wie vor keine Wunschenergie, auch wenn die Diskussion rund um die Abstimmung zur Ausstiegs- und Moratoriumsinitiative ein deutlich sachlicheres Klima offenbarten, als man es in der Schweiz auch schon erlebt hatte.«Unsere offene Informationspolitik hat sich eindeutig bewährt», erklärt Bachmann. Dazu gehören natürlich regelmässige, institutionalisierte Kontakte zu den Standortgemeinden, die über den Betriebsverlauf und aktuelle Projekte informiert werden. Vor allem aber setzte man von Anfang an auf offene Türen. Seit 1974 sind nicht weniger als 750'000 Personen in kleinen Gruppen durch das Werk geführt worden. Bachmann dazu: «Es ist eine der wichtigsten Massnahmen. Die Besucher können Anlagenteile besichtigen und Fragen stellen. Das schafft natürlich Vertrauen.» Aus der ganzen Schweiz reisen Interessierte an. In letzter Zeit hat der Zustrom erneut zugenommen. «Das Schwergewicht des Interesses hat sich etwas verlagert. Früher stellte man vor allem Fragen zur Sicherheit. Heute will man mehr über die allgemeinen Vorund Nachteile der verschiedenen Energieproduktions-Arten erfahren. Entsprechend haben wir auch unseren Besucherpavillon ausgerichtet.»

Zukunftsaussichten...

Dank der ständigen Erneuerung und Modernisierung der Anlage darf von einer Betriebszeit von gegen 60, statt wie ursprünglich angenommen von 40 Jahren ausgegangen werden. Entsprechend langfristig wird im KKG geplant. Die grosse Herausforderung ist für absehbare Zeit der Generationenwechsel in der Belegschaft. Nicht zuletzt deshalb hat man gezielt in die Aus- und Weiterbildung investiert. Mit äusserster Umsicht werden die Ablösungen geplant und umgesetzt. «Wir nehmen in Kauf, dass wir für gewisse Übergangsfristen zum Teil Doppelbesetzungen haben, damit der Know-how-Transfer möglich wird», betont Konstantin Bachmann. Trotz diesen Zusatzaufwendungen erwartet er weiterhin sinkende Gestehungskosten pro Kilowattstunde. «Die Optimierungen zeigen gute Wirkung», erläutert Bachmann. Durch den steigenden Stromverbrauch und die in absehbarer Zeit zu erwartende Stilllegung der drei ältesten Kernkraftwerke der Schweiz sowie der auslaufenden Lieferverträge mit Frankreich, droht in der Schweiz eine Versorgungslücke. Die Diskussionen über das Vorgehen ist bereits im Gang. Zur Diskussion steht auch ein zweites Kernkraftwerk am Standort des KKG im Niederamt. Der Standort bietet wesentliche wichtige Voraussetzungen: Landreserven und Wasser für die Kraftwerkskühlung wären vorhanden und der Netzanschluss wäre gewährleistet. Der erarbeitete Vertrauensbonus lässt dies auch politisch durchaus als machbar erscheinen.

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Die Kennzahlen des Kernkraftwerks Gösgen-Däniken AG 2006

Produktion: 8.1 Mrd. kWh.
Betriebsaufwand: 268'296'001 Franken
Kapitalaufwand: 28'298'000 Franken
Ertrag vor Steuern: 28'298'000 Franken
Jahresgewinn: 18'650'000 Franken
Struktur der Jahreskosten 2006
Betrieb: 44,5%
Kernbrennstoff: 12,3%
Nukleare Entsorgung: 18,5%
Stilllegung und Nachbetrieb: 5,2%
Finanzerfolg und Gewinn: 5,9%

Die Aktionäre der KKW Gösgen-Däniken AG

Aare Tessin AG für Elektrizität (ATEL), Olten: 40%
Centralschweizerische Kraftwerke AG (CKW), Luzern: 12,5%
Energie Wasser Bern (EWB), Bern: 7,5%
Nordostschweizerische Kraftwerke AG (NOK), Baden: 25%
Stadt Zürich: 15%

Die Schweiz braucht 57,3 Milliarden kWh Strom pro Jahr

Der Stromverbrauch nimmt in der Schweiz weiterhin zu. Im Jahr 2005 waren es 2,1 Prozent. Insgesamt lag der Verbrauch bei 57,3 Milliarden Kilowattstunden. Durchschnittlich verbraucht ein Schweizer Haushalt rund 5'500 kWh elektrische Energie pro Jahr. Zum Vergleich: Das Sonnenkraftwerk im Stade de Suisse erzeugte im ersten Betriebsjahr 2005 rund 700'000 kWh Solarstrom, die weltweit höchstgelegene Gross-Windturbine auf dem Gütsch bei Andermatt rund 1,5 Millionen kWh. Das Laufwasserkraftwerk Ruppoldingen produziert rund 115 Millionen kWh Strom pro Jahr.
 
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22. JUNI 2007: JAHRESREVISION ABGESCHLOSSEN

Nach nur achtzehn Tagen Produktionsunterbruch für Unterhaltsarbeiten und den Brennelementwechsel hat das Kernkraftwerk Gösgen (KKG) am Mittwochabend die Stromproduktion wieder aufgenommen.

Die diesjährige Jahresrevision 2007 war die bisher kürzeste seit der Inbetriebnahme des KKG im Jahre 1979. Sie dauerte vom 2. Juni bis zum 20. Juni 2007. Während der 18-tägigen Abstellung wurden nebst dem Brennelementwechsel zahlreiche wiederkehrende Prüfungen und Instandhaltungsarbeiten an maschinen-, elektro- und leittechnischen Systemen und Komponenten vorgenommen. Nachdem die Hauptabteilung für die Sicherheit der Kernanlagen (HSK) das Wiederanfahren genehmigt hatte, wurde die Stromproduktion am Mittwochabend um 20.29 Uhr planmässig wieder aufgenommen.
 
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13. JUNI 2007: BETRIEBSVERLAUF IM MAI 2007

Das Kernkraftwerk produzierte im Mai 2007 nach Plan und ohne Unterbruch. Am 15. Mai begann der Streckbetrieb.

Die Zahlen für den Mai 2007:
Bruttoerzeugung 756'176 MWh, Nettoerzeugung 717'015 MWh, Minderstromproduktion infolge Abgabe von Dampf an die benachbarte Kartonfabrik 6'756 MWh.
 
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1. JUNI 2007: JAHRESREVISION IM KERNKRAFTWERK GÖSGEN

Am Samstag, 2. Juni 2007, wird das Kernkraftwerk Gösgen (KKG) zur Jahresrevision planmässig abgestellt. Der diesjährige Betriebsunterbruch für Brennelementwechsel und für Unterhaltsarbeiten dauert voraussichtlich knapp drei Wochen.

Der 28. Betriebszyklus geht am Samstag, 2. Juni 2007, nach 342 Tagen zu Ende. Das Kraftwerk wird zur jährlichen Revision abgestellt. Im 28. Zyklus produzierte das KKG 8060 Millionen Kilowattstunden Strom. Der Betrieb der Anlage erfolgte wiederum ohne sicherheitstechnische Probleme.

Dieses Jahr werden 44 der insgesamt 177 Brennelemente durch 24 neue Elemente aus wiederaufgearbeitetem Uran und 20 neue Elemente aus Uran-Plutonium-Mischoxid ersetzt. Während der Revision werden umfangreiche wiederkehrende Prüfungen und Instandhaltungsarbeiten an maschinen-, elektro- und leittechnischen Systemen und Komponenten vorgenommen.

Zu den Schwerpunkten der Jahresrevision gehören umfassende Zustandsprüfungen am Reaktorkühlkreislauf, insbesondere an der Hauptkühlmittelleitung, Prüfungen am konventionellen Wasser-Dampf-Kreislauf sowie die Grossrevision einer Niederdruckturbine. Im Hinblick auf den für nächstes Jahr geplanten Austausch des Blocktrarnsformators werden vorbereitende Arbeiten ausgeführt. Der Blocktransformator verbindet das Kraftwerk mit dem Schweizer Hochspannungsnetz. Zudem werden weitere Teile der Schutzausrüstungen der Hochspannungsanlagen erneuert und eine Teilkomponente der Turbinenregelung durch ein modernes, digitales System ersetzt.

Zusätzlich zum Werkspersonal sind im KKG während der Revision rund 500 auswärtige Fachkräfte von gegen hundert in- und ausländischen Unternehmen tätig.

Mit freundlichen Grüssen
KERNKRAFTWERK GÖSGEN-DÄNIKEN AG

Auskunft:
Dr. Bruno Elmiger
Konstantin Bachmann
Tel. 062 288 20 00
 
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7. MAI 2007: EINE DREIVIERTELMILLION BESUCHER IM KERNKRAFTWERK GÖSGEN

Seit Herbst 1974 führt das Kernkraftwerk Gösgen Werkbesichtigungen durch.
750 000 Besucherinnen und Besucher haben bis am Montag, 7. Mai 2007, die Ausstellung und die Anlage besichtigt.
 
 

(Von links) Konstantin Bachmann, stv. Leiter Kommunikation, KKG; Sandro Fischer; Philipp Gut; Adrian Ruoss; Dr. Guido Meier, Kraftwerksleiter Kernkraftwerk Gösgen

 
Bildlegende:

 (Von links) Konstantin Bachmann, stv. Leiter Kommunikation, KKG; Sandro Fischer; Philipp Gut; Adrian Ruoss; Dr. Guido Meier, Kraftwerksleiter Kernkraftwerk Gösgen

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Die Klasse 3A der Sekundarschule Hofacker in Triengen staunte am Montag Nachmittag über den aussergewöhnlichen Empfang im Besucherzentrum des Kernkraftwerks Gösgen (KKG). Die Gruppe wurde vom Kraftwerksleiter Guido Meier persönlich begrüsst. Die Parallelklasse 3B hatte das KKG bereits am vergangenen Freitag besucht. Heute durfte der Schüler Philipp Gut als 750 000. Besucher einen Blumenstrauss, eine Uhr und einen Gutschein für ein Jahr Gratisstrom in Empfang nehmen. Seine Kameraden Sandro Fischer und Adrian Ruoss gingen als 749 999 und 750 001. Besucher hervor. Guido Meier hielt mit Genugtuung fest, dass die Ausstellung und die Werkrundgänge alle Altersgruppen ansprechen. Er freue sich, den Hauptpreis einem Schüler übergeben zu dürfen, da sich Jugendliche vermehrt für Energiefragen interessieren und sich eine eigenständige Meinung über die Kernenergie bilden wollen. Besucherführerin Eliane Spichiger übernahm anschliessend die Gruppe für den Rundgang durch die Multimediaausstellung und das Kraftwerk.


Mit freundlichen Grüssen
KERNKRAFTWERK GÖSGEN-DÄNIKEN AG

Auskunft:
Konstantin Bachmann, Dr. Bruno Elmiger
Tel. 062 288 20 00
 
 
 

4. MAI 2007: BETRIEBSVERLAUF IM APRIL 2007

Das Kernkraftwerk produzierte im April 2007 nach Plan und ohne Unterbruch.

Die Zahlen für den April 2007:
Bruttoerzeugung 745'663 MWh, Nettoerzeugung 707'661 MWh, Minderstromproduktion infolge Abgabe von Dampf an die benachbarte Kartonfabrik 6'763 MWh.
 
 
 

17. APRIL 2007: BETRIEBSVERLAUF IM  MÄRZ 2007

Das Kernkraftwerk produzierte im März 2007 nach Plan und ohne Unterbruch.

Die Zahlen für den März 2007:
Bruttoerzeugung 778'888 MWh, Nettoerzeugung 739'513 MWh, Minderstromproduktion infolge Abgabe von Dampf an die benachbarte Kartonfabrik 6'918 MWh.
 
 
 

4. APRIL 2007: 200 MILLIARDEN KILOWATTSTUNDEN STROM PRODUZIERT

Am 3. April 2007 erzeugte das Kernkraftwerk Gösgen als bisher einzige Schweizer Produktionsanlage die zweihundertmilliardste Kilowattstunde Strom. Diese kumulierte Stromproduktionsmenge wurde im 28. Betriebsjahr erreicht. Sie entspricht etwa dem vierfachen Jahresstromverbrauch der Schweiz.

Seit Anfang November 1979 speist das Kernkraftwerk Gösgen (KKG) im 24-Stunden-Dauerbetrieb Strom über die nahegelegene 400-Kilovolt-Schaltanlage ins Schweizer Stromnetz ein. Am 3. April 2007 erreichte das KKG als bisher einzige Stromproduktionsanlage in der Schweiz die Marke von 200 Milliarden Kilowattstunden (kWh). Dazu benötigte das Kernkraftwerk während der rund 28 Betriebsjahre insgesamt 217 000 Stunden. Weltweit haben bisher etwa 20 Kernkraftwerke diese Produktionsmarke überschritten.

Zusätzlich zum Strom erzeugt das KKG Prozessdampf für die nahe gelegene Kartonfabrik Mondi Packaging Niedergösgen AG. Die seit der Aufnahme der Dampflieferung im Jahre 1980 abgegebene Dampfmenge entspricht der thermischen Energie von 4 Milliarden kWh. Durch die Nutzung der Energie aus dem KKG vermied die Kartonfabrik die Verbrennung von etwa 360 000 Tonnen Öl und damit die Abgabe von über einer Million Tonnen Kohlendioxid an die Umwelt.

Seit über 16 Jahren wird das Kraftwerk ohne automatische Reaktorabschaltung betrieben, was im internationalen Vergleich eine einzigartige Leistung darstellt. Über die Jahre wurden Sicherheit, Verfügbarkeit und Wirtschaftlichkeit des KKG kontinuierlich verbessert durch Anlagenänderungen, durch eine effizientere Bewirtschaftung des Brennstoffes und durch kürzere Stillstandszeiten der Jahresrevisionen. Die jährliche Nettostromproduktion wurde um rund 2 Milliarden kWh auf mittlerweile 8 Milliarden kWh gesteigert. Die Stromgestehungskosten inklusive aller Entsorgungsverpflichtungen sind von 6,3 Rappen pro kWh im Jahr 1980 auf 4,12 Rappen pro kWh im Jahr 2006 gesunken. Die andauernde Modernisierung der Anlage trägt zur weiteren Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit bei.

Auskunft:

Dr. Bruno Elmiger, Konstantin Bachmann          
Tel. 062 288 20 00

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Zusätzliche Informationen

Das Kraftwerk als Partnerwerk Das KKG wird als Partnerwerk betrieben. An der Kernkraftwerk Gösgen-Däniken AG sind folgende fünf Aktionäre beteiligt:

Aare-Tessin AG für Elektrizität (Atel), Olten (40%) ·     
Nordostschweizerische Kraftwerke (NOK), Baden (25%) ·     
Centralschweizerische Kraftwerke (CKW), Luzern (12,5%) ·    
Energie Wasser Bern (EWB) (7,5%) ·    
Stadt Zürich (15%).

Lage, Kraftwerkstyp und Besonderheiten Das KKG liegt am Jurasüdfuss auf halbem Weg zwischen den Städten Olten und Aarau in der Nähe grosser Verbraucherschwerpunkte des nördlichen Mittellandes. Das Areal von 14 Hektaren befindet sich in einer Flussschlaufe der Aare auf dem Gebiet der Gemeinde Däniken, Kanton Solothurn. Im Osten, in 300 Meter Abstand, steht die 400-Kilovolt-Schaltanlage der Atel, eine der wichtigsten Knotenpunkte des schweizerischen Hochspannungsnetzes.

Der KKG-Druckwasserreaktor ist weltweit der meistverbreitete Kraftwerkstyp. Er zeichnet sich durch einfache Bauart, hohen Abbrand der Brennelemente, einfache Reaktorregelung und gute Verfügbarkeit aus. Die Kraftwerkkühlung erfolgt über den Naturzug-Nasskühlturm. Das KKG liefert ein Grundangebot von sogenannter Bandenergie, während die Wasserkraft aus Speicherseen Spitzenenergie erzeugt, die bei Bedarf zugeschaltet werden kann. Rund 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten im Kraftwerk. Zusätzliches Personal wird hauptsächlich während der jährlichen Revisionen benötigt, die drei bis vier Wochen dauern.

Vergleichszahlen zur Stromproduktion ·        

Der Stromverbrauch der Schweiz ist 2005 um 2,1 Prozent auf 57,3 Milliarden kWh gestiegen. ·        
Durchschnittlich benötigte ein Schweizer Haushalt rund 5500 kWh elektrische Energie. ·        
Der Pro-Kopf-Stromverbrauch in der Schweiz im Jahre 2005 belief sich auf 7642 kWh. ·        
Das weltgrösste stadionintegrierte Sonnenkraftwerk Stade de Suisse Wankdorf Bern produzierte im ersten Betriebsjahr 2005 rund 700 000 kWh Solarstrom. ·        
Die weltweit höchstgelegene Gross-Windturbine auf dem Gütsch oberhalb Andermatt produziert rund 1,5 Millionen kWh Strom im Jahr. ·        
Die Kraftwerkanlagen der Kraftwerke Oberhasli AG in der Gebirgslandschaft der Grimsel und des Susten produzieren mit sechs Stauseen und einem natürlichen See über neun Kraftwerke aus rund 700 Millionen Kubikmeter Zuflüssen im Mittel pro Jahr 1,9 Milliarden kWh elektrische Energie. ·        
Das Laufwasserkraftwerk Ruppoldingen produziert rund 115 Millionen kWh Strom pro Jahr.

(Quellen: VSE Strom 2006 Zahlen und Fakten, www.strom.ch; Atel)
 
 
 

17. MÄRZ 2007: BETRIEBSVERLAUF IM FEBRUAR 2007

Das Kernkraftwerk produzierte im Februar 2007 nach Plan und ohne Unterbruch.

Die Zahlen für den Februar 2007:
Bruttoerzeugung 705'368 MWh, Nettoerzeugung 669'713 MWh, Minderstromproduktion infolge Abgabe von Dampf an die benachbarte Kartonfabrik 6'708 MWh.
 
 
 

28. FEBRUAR 2007: BETRIEBSVERLAUF IM JANUAR 2007

Das Kernkraftwerk produzierte im Januar 2007 nach Plan und ohne Unterbruch.

Die Zahlen für den Januar 2007:
Bruttoerzeugung 781'531 MWh, Nettoerzeugung 742'052 MWh, Minderstromproduktion infolge Abgabe von Dampf an die benachbarte Kartonfabrik 7'251 MWh.
 
 
 

28. FEBRUAR 2007: GUIDO MEIER WIRD KRAFTWERKSLEITER IM KERNKRAFTWERK GÖSGEN

Guido Meier wird Kraftwerksleiter im Kernkraftwerk Gösgen

Der Verwaltungsrat der Kernkraftwerk Gösgen-Däniken AG wählte gestern Dr. Guido Meier zum Nachfolger von Kurt Kohler. Guido Meier übernimmt seine neue Funktion als Kraftwerksleiter am 1. Mai 2007. Daniel Rebsamen wurde zum stellvertretenden Kraftwerksleiter ernannt.

Der promovierte Physiker Guido Meier ist seit 1977 im Kernkraftwerk Gösgen (KKG) für die Brennstoffbewirtschaftung und Brennstoffentwicklung tätig, seit  1987 als Leiter des Ressorts Nukleartechnik. Im Januar 2003 wurde ihm die Funktion des stellvertretenden Kraftwerksleiters übertragen. Guido Meier wohnt in Niedergösgen (SO).

Der in Unterentfelden wohnhafte diplomierte Maschineningenieur ETH Daniel Rebsamen trat 1995 als Ressortleiter Qualitätsüberwachung der Abteilung Maschinentechnik ins KKG ein. Zuvor war er während zehn Jahren in verschiedenen Führungsfunktionen in der Maschinenindustrie tätig. Seit Anfang Januar 2006 leitet er die Abteilung Maschinentechnik des KKG. Diese Funktion wird er auch als stellvertretender Kraftwerksleiter weiter ausüben.

Kurt Kohler tritt am 1. Mai 2007 in den Ruhestand. Der in Gretzenbach wohnhafte diplomierte ETH-Elektroingenieur ist seit 1974 für das KKG tätig. Von 1986 bis Ende 2002 leitete er die Abteilung Betrieb. Im Jahr 2000 wurde er zum stellvertretenden Kraftwerksleiter ernannt, seit Januar 2003 führt er das KKG als Kraftwerksleiter.

Auskunft:
Konstantin Bachmann
Tel. 062 288 20 00
 
 
 

26. JANUAR 2007: BETRIEBSVERLAUF

Das Kernkraftwerk Gösgen erzielte 2006 mit netto 8,10 Milliarden kWh einen Rekord ohne Abgabe von klima­schädi­genden Gasen und Luftschadstoffen. Die im Vergleich zum Vor­jahr (7,58 Milliarden kWh) höhere Stromproduktion ist auf die in der Jahresrevision 2005 realisierten Wirkungs­graderhöhungen im Bereich der Hochdruckturbine und der Wasser­ab­scheider-Zwischen­überhitzer sowie auf die Verbesserungen am Kühlturm zurückzuführen.
 
Während der Jahresrevision wurden umfangreiche Prüfungen und Instandhaltungsarbeiten an maschinen-, leit- und starkstromtechnischen Komponenten und Einrichtungen vorgenommen. Schwerpunkt der Revisionsarbeiten waren am Reaktor­druckbehälter die zerstörungsfreien Materialprüfungen und die Entnahme von Bestrahlungsproben aus dem Reaktordruckbehälter. Zudem wurde die Erdbeben­instrumentierung, die Laufräder der drei Speisewasserpumpen und der Generator­erreger ausgetauscht.
 
Im Reaktorkern wurden 52 der insgesamt 177 Brennelemente ersetzt. Im 28. Produktionsjahr enthält der Reaktor 25 Uran-, 100 WAU- und 52 MOX-Brennelemente. Der grösste Teil der Kernbeladung stammt aus rezykliertem Spaltmaterial. Durch den Einsatz von MOX- und WAU- Brennelementen können pro Jahr rund 180 Tonnen Natururan eingespart werden. Insgesamt dauerte die Revision 22 Tage (2005: 41,5 Tage).
 
Die 2006 an die Mondi Packaging Niedergösgen AG abgegebene Heissdampfmenge entsprach der ther­mischen Energie von 193 Millionen kWh. Dank der Nutzung von Dampf aus dem Kernkraftwerk vermied die Kartonfabrik die Verbrennung von rund 19 000 Tonnen Öl und damit die Abgabe von mehr als 58 000 Tonnen Kohlendioxid.
 
Am 27. Juni wurde die Leistung reduziert und der Generator für rund zwei Stunden vom Netz getrennt, um eine Fehlfunktion des Erregers zu beheben. Am 15. Juli führte ein Fehler in einem Messkreis zur Abschaltung einer Hauptkühlmittelpumpe. Reaktor- und Generatorleistung wurden automatisch reduziert. Als Reaktion auf die europäische Netzstörung vom 4. November wurde die Leistung kurzzeitig auf 990 MW reduziert. Nach der Stabilisierung des Netzes konnte die Leistung wieder auf Volllast erhöht werden. Die letzte ungeplante Reaktorschnellabschaltung ereignete sich 1990.
 
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Verschiedenes
 
Beim Bau des Brennelement-Nasslagers wurden die Aussenwände sowie die Rohbauten am Lagerbecken, die Arbeiten an den Innenwänden im Bereich des Eingangs und des Lagergebäudes fertig gestellt. Die Erweiterung des Hilfsanlagengebäudes ist im Rohbau fertig. Der Innenausbau wurde in Angriff genommen.
 
Die durch den Betrieb des Kernkraftwerks Gösgen in der Umgebung verursachte maximale Strahlendosis der Bevölkerung lag weit unter dem Dosisrichtwert von 0,3 mSv pro Jahr und Person. Die Kollektivdosis aller im Kraftwerk beruflich strahlenexponierten Personen lag unter dem Mittelwert der letzten 10 Jahre.
 
Das KKG beschäftigte Ende Jahr 390 Vollzeitangestellte und 15 Lernende. Zusätzliche Teil­zeit­angestellte waren in der Reinigung, im Personalrestaurant und im Besucherwesen tätig. 59 Mitarbeiter waren von der HSK als Pikettingenieure, Schichtchefs und Reaktoroperateure lizenziert und 17 Mitarbeiter wurden als Strahlenschutzfachkräfte anerkannt. In zahlreichen Kursen und Workshops erweiterten Mitarbeitende aller Abteilungen ihr Fachwissen und trainierten ihre beruflichen Fertigkeiten.
 
Insgesamt besichtigten etwa 20 000 Personen das Werk. Im August nahmen 30 Lehrerinnen und Lehrer an einem alljährlich durchgeführten einwöchigen Weiterbildungskurs teil.


 
 
 
2006
2005
2004
Bruttoerzeugung
Mio. kWh
8 538
7 997
8 458
Nettoerzeugung
Mio. kWh
8 099
7 583
8 016
Betriebsstunden
 
8 230
7 755
8 300
Zeitverfügbarkeit
 
93,9%
88,5%
94,5%
Arbeitsausnutzung
 
95,6%
89,5%
94,4%


 
 
 

12. JANUAR 2007: BETRIEBSVERLAUF IM DEZEMBER 2006

Das Kernkraftwerk produzierte im Dezember 2006 nach Plan und ohne Unterbruch.

Die Zahlen für den Dezember 2006:
Bruttoerzeugung 781'910 MWh, Nettoerzeugung 742'595 MWh, Minderstromproduktion infolge Abgabe von Dampf an die benachbarte Kartonfabrik 6'180 MWh.

Medienmitteilung

12. Januar 2012: Betriebsverlauf im Dezember

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