Medienmitteilungen 2006
11. DEZEMBER 2006: BETRIEBSVERLAUF IM NOVEMBER 2006
Das Kernkraftwerk produzierte mit einer Ausnahme im November 2006 nach Plan und ohne Unterbruch.
Als Reaktion auf die europäische Netzstörung vom 04.11.2006 wurde die Leistung kurzzeitig auf 990 MW reduziert. Nach der Stabilisierung des Netzes konnte die Leistung wieder auf Vollast erhöht werden. Der Produktionsausfall betrug 0.01 Volllaststunden.
Am 30.11.2006 wurde die jährliche Notfallübung erfolgreich durchgeführt. Es wurden im Berichtsmonat 12 neue Mischoxid-Brennelemente (MOX) und 32 neue Uran-Brennelemente (REPU) angeliefert.
Die Zahlen für den November 2006:
Bruttoerzeugung 752'790 MWh, Nettoerzeugung 714'835 MWh, Minderstromproduktion infolge Abgabe von Dampf an die benachbarte Kartonfabrik 7'260 MWh.
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12.NOVEMBER 2006: BETRIEBSVERLAUF IM OKTOBER 2006
Das Kernkraftwerk produzierte im Oktober 2006 nach Plan und ohne Unterbruch.
Die Zahlen für den Oktober 2006:
Bruttoerzeugung 772'332 MWh, Nettoerzeugung 733'148 MWh, Minderstromproduktion infolge Abgabe von Dampf an die benachbarte Kartonfabrik 7'382 MWh.
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12.OKTOBER 2006: BETREIBSVERLAUF IM SEPTEMBER 2006
Das Kernkraftwerk produzierte im September 2006 nach Plan und ohne Unterbruch.
Die Zahlen für den September 2006:
Bruttoerzeugung 741'364 MWh, Nettoerzeugung 703'370 MWh, Minderstromproduktion infolge Abgabe von Dampf an die benachbarte Kartonfabrik 6'144 MWh.
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26. SEPTEMBER 2006: BETRIEBSVERLAUF IM AUGUST 2006
Die Anlage produzierte im August 2006 nach Plan und ohne Unterbruch.
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21. AUGUST 2006: BETRIEBSVERLAUF IM JULI 2006
Die Anlage produzierte im Juli mit einer Ausnahme nach Plan und ohne Unterbruch. Am 15. Juli führte ein Fehler in einem Messkreis zur Abschaltung einer Hauptkühlmittelpumpe. Reaktor- und Generatorleistung wurden automatisch reduziert. Der Fehler wurde behoben und die Anlage konnte wieder auf Vollast gefahren werden.
Die hohen Luft- und Aarewassertemperaturen im Juli hatten keinen Einfluss auf den Betrieb des Kernkraftwerks Gösgen.
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17. JULI 2006: KURZZEITIGE LEISTUNGSREDUKTION
Am Samstag, 15. Juli 2006, führte der Ausfall einer Hauptkühlmittelpumpe zu einer Leistungsreduktion. Die Ursache des Pumpenausfalls war ein Defekt in einem Messkreis, der eine Schutzfunktion auslöste. Nach der Defektbehebung wurde die Hauptkühlmittelpumpe wieder zugeschaltet und die Leistung auf Volllast angehoben.
Die Leistungsreduktion erfolgte kurz nach 13 Uhr um 750 Megawatt. Volllast wurde gegen 20 Uhr erreicht.
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12. JULI 2006: BETRIEBSVERLAUF
Betriebsverlauf
Die Anlage produzierte bis am 3. Juni 2006 im planmässigen Streckbetrieb. Am 3. Juni wurde das Kraftwerk für die Jahresrevision und den Brennelementwechsel abgestellt. Im 27. Betriebszyklus produzierte das KKG brutto 8391 Millionen kWh. Die Arbeitsausnutzung betrug bei einer Nennleistung von 1020 MW 101,6 Prozent.Im Verlauf der Jahresrevision wurden 52 der insgesamt 177 Brennelemente durch 24 neue Elemente aus wiederaufgearbeitetem Uran und 28 neue Mischoxid-Elemente ersetzt.Zu den Schwerpunkten der Jahresrevision zählten umfangreiche Prüfungen am Reaktorkühlkreislauf und am Wasser-Dampf-Kreislauf sowie die Grossrevision einer Niederdruckturbine. Ein Teil der elektrischen Schutzeinrichtungen der Hochspannungsanlagen wurde erneuert und die Erregermaschine des Generators ersetzt. Die zahlreichen Prüfungen bestätigten den guten Zustand der Anlage.Am 25. Juni nahm das Kernkraftwerk Gösgen die Stromproduktion wieder auf. Am 27. Juni wurde die Leistung reduziert und der Generator für rund zwei Stunden vom Netz getrennt, um eine Fehlfunktion des Erregers zu beheben.
Brennstofftransport
Im Juni wurde ein Brennelement-Transportbehälter mit abgebrannten Brennelementen per Bahn zur Wiederaufarbeitungsanlage der COGEMA in La Hague transportiert.
Ausbildung
Im Juni 2006 bestanden sieben Mitarbeiter die Lizenprüfung zum Reaktoroperateur der Stufe B.
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27. JUNI 2006: KURZER UNTERBRUCH DER STROMPRODUKTION
Zur Behebung einer Fehlfunktion in der Erregungseinrichtung im nicht-nuklearen Teil der Anlage wurde der Generator heute kurzfristig vom Netz getrennt. Die Erregermaschine war während der Jahresrevision ersetzt worden. Die Fehlfunktion wurde nach der Wiederaufnahme des Betriebes bei Prüfungen festgestellt. Um die Arbeiten in spannungslosem Zustand durchführen zu können, wurde der Generator kurz nach 17 Uhr vom Netz getrennt und die Reaktorleistung reduziert. Die Hauptabteilung für die Sicherheit der Kernanlagen (HSK) wurde über den Produktionsunterbruch informiert. Der Unterbruch dauerte zwei Stunden.
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27. JUNI 2006: JAHRESREVISION ABGESCHLOSSEN
Nach dreiwöchigem Produktionsunterbruch für die Jahresrevision und den Brennelementwechsel hat das Kernkraftwerk Gösgen (KKG) am Sonntagmorgen die Stromproduktion wie geplant wieder aufgenommen.
Die Jahresrevision dauerte vom 3. Juni bis zum 24. Juni 2006. Am Sonntagmorgen nahm das KKG die Stromproduktion wieder auf. Während der 22-tägigen Abstellung wurden nebst dem Brennelementwechsel zahlreiche wiederkehrende Prüfungen und Instandhaltungsarbeiten an maschinen-, elektro- und leittechnischen Systemen und Komponenten vorgenommen. Die Prüfungen bestätigten den guten Zustand der Anlage. Nachdem die Hauptabteilung für die Sicherheit der Kernanlagen (HSK) das Wiederanfahren genehmigt hatte, wurde das Kernkraftwerk schrittweise in Betrieb genommen.
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2. JUNI 2006: JAHRESREVISION IM KERNKRAFTWERK GÖSGEN
Am Samstag, den 3. Juni 2006 wird das Kernkraftwerk Gösgen (KKG) zur Jahresrevision planmässig abgestellt. Der diesjährige Betriebsunterbruch für Brennelementwechsel und für Unterhaltsarbeiten dauert voraussichtlich drei Wochen.
Der 27. Betriebszyklus geht am Samstag, den 3. Juni 2006 nach 336 Tagen zu Ende. Das Kraftwerk wird zur jährlichen Revision abgestellt. Im 27. Zyklus produzierte das KKG 7942 Millionen Kilowattstunden Strom. Der Betrieb der Anlage erfolgte ohne sicherheitstechnische Probleme.
Im Verlauf der diesjährigen Jahresrevision werden 52 der insgesamt 177 Brennelemente durch 24 neue Elemente aus wiederaufgearbeitetem Uran und 28 neue Elemente aus Uran-Plutonium-Mischoxid ersetzt. Während der Revision werden umfangreiche wiederkehrende Prüfungen und Instandhaltungsarbeiten an maschinen-, elektro- und leittechnischen Systemen und Komponenten vorgenommen.
Zu den Schwerpunkten der Jahresrevision gehören umfangreiche Zustandsprüfungen an den grossen Komponenten des Reaktorkühlkreislaufes, insbesondere am Reaktordruckbehälter und an dessen Deckel, Prüfungen am konventionellen Wasser-Dampf-Kreislauf sowie die Grossrevision einer Niederdruckturbine. Ein Teil der elektrischen Schutzeinrichtungen der Hochspannungsanlagen wird erneuert. Am Generator wird die Erregermaschine ausgebaut und durch einen Reserve-Erreger ersetzt. Die Erregermaschine wird zur Generalüberholung zum Hersteller geschickt.
Freundliche Grüsse
Kernkraftwerk Gösgen-Däniken AG
Auskunft:
Dr. Bruno Elmiger, Konstantin Bachmann
Tel. 062 288 20 00
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