Medienmitteilungen 2004
14. OKTOBER 2004: BETRIEBSUNTERBRUCH IM KERNKRAFTWERK GÖSGEN BEENDET
Das Kernkraftwerk Gösgen hat am Mittwochabend um 17.15 Uhr die Stromproduktion wie geplant wieder aufgenommen. Die am Dienstag angekündigten Reparaturarbeiten zur Behebung einer geringfügigen Dampfleckage an einem Steuerventil des nicht nuklearen Dampfkreislaufes konnten gestern wie geplant erfolgreich abgeschlossen werden. Nach diversen Prüfungen nahm das Kernkraftwerk Gösgen die Stromproduktion wie geplant am Mittwoch, den 13. Oktober 2004 wieder auf und erreichte um 22 Uhr die volle Reaktorleistung.
KERNKRAFTWERK GÖSGEN-DÄNIKEN AG
Auskunft: Tel. 062 288 20 00
Dr. Bruno Elmiger
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12. OKTOBER 2004: BETRIEBSUNTERBRUCH IM KERNKRAFTWERK GÖSGEN
Das Kernkraftwerk Gösgen wird in der Nacht von Dienstag, 12. auf Mittwoch, 13. Oktober 2004 geplant abgestellt, damit eine geringfügige Dampfleckage behoben werden kann.
Im Rahmen eines routinemässigen Kontrollganges wurde am Wochenende an einem Steuerventil des nichtnuklearen Dampfkreislaufes eine geringfügige Leckage festgestellt. Aus der Abdichtung des Ventilgehäuses traten kleinste Mengen von nichtradioaktivem Wasserdampf aus. Entsprechend der KKG-Instandhaltungsphilosophie wird dieser Zustand nun sofort definitiv behoben. Dabei wird das betroffene Ventil gegen ein neues ausgetauscht. Weil aber dieser Austausch nur in drucklosem Zustand durchgeführt werden kann, muss die gesamte Anlage abgestellt werden. Die eigentlichen Reparatur-Arbeiten beginnen am Mittwochmorgen und dürften ca. 2 Stunden beanspruchen, sodass die Anlage voraussichtlich am Mittwochabend die Stromproduktion wieder aufnehmen wird. Die Hauptabteilung für die Sicherheit der Kernanlagen (HSK), wurde über die geplante Reparatur informiert.
Das Vorkommnis hat keine Auswirkungen auf die Umwelt.
Mit freundlichen Grüssen
KERNKRAFTWERK GÖSGEN-DÄNIKEN AG
Auskunft:
Dr. Bruno Elmiger
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11. AUGUST 2004: MEDIENMITTEILUNG VON SWISSELECTRIC UND SWISSNUCLEAR ZUR VERNEHMLASSUNG ÜBER DIE KERNENERGIEVERORDNUNG
30. JUNI 2004: BUNDESRAT ERTEILT DEM KERNKRAFTWERK GÖSGEN (KKG) DIE BAU- UND BETRIEBSBEWILLIGUNG FÜR EIN BRENNELEMENTLAGER
Am 30. Juni 2004 erteilte der Bundesrat dem KKG die Bau- und Betriebsbewilligung für ein Lager für verbrauchte Brennelemente. Das Gesuch wurde im Juni 2002 dem Bundesrat eingereicht. Mit dem Bau wird voraussichtlich im Juli 2004 begonnen. Die Inbetriebnahme ist auf Juni 2007 geplant. Die Projektkosten belaufen sich auf rund 70 Millionen Schweizer Franken.
Aufträge
Die Realisierung des Projekts wurde der Siemens-Beteiligungsgesellschaft Framatome ANP (Advanced Nuclear Power) als Generalunternehmerin übertragen. Für die Bauherrschaft begleitet Colenco Power Engineering AG das Projekt. Die Bauarbeiten werden von der Batigroup AG ausgeführt.
Mehr als ein Drittel des Auftragsvolumens konnte an Schweizer Firmen vergeben werden. Rund die Hälfte davon geht an Unternehmen im Kanton Solothurn.
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Die Gründe für die Nasslagererweiterung
Mit der Erweiterung der Lagerkapazität im KKG werden die Folgen des im neuen Kernenergiegesetz festgeschriebenen Wiederaufarbeitungs- Moratoriums aufgefangen. Ohne Wiederaufarbeitung wäre das bestehende Lager im KKG schon bald voll. Brennelemente, die in Würenlingen (ZWILAG) zwischengelagert werden, müssen nämlich vor dem Transport länger gekühlt werden als solche, die wiederaufgearbeitet werden.
Mischoxid-(MOX-)Brennelemente müssen nach dem Entladen aus dem Reaktorkern länger in einem wassergekühlten Lager (Nasslager) aufbewahrt werden als Uran-Brennelemente. Nur so können die für die Zwischenlagerung im ZWILAG bestimmten Transport- und Lagerbehälter voll beladen und die Lagerkapazität im ZWILAG (Trockenlagerung) optimal ausgeschöpft werden. Die dazu erforderlichen Abkühlzeiten liegen zwischen 8 und 16 Jahren. Das gegenwärtige Fassungsvermögen des Nasslagers erlaubt jedoch nur Abkühlzeiten von gegen 5 Jahren.
Erweiterung der Nasslagerkapazität um 1000 Brennelemente
Das bestehende Nasslager für Brennelemente im Reaktorgebäude umfasst rund 600 Standplätze. Da die Platzverhältnisse keine Lagererweiterung im Reaktorgebäude zulassen, wird ein neues Lagergebäude mit gleicher Zweckbestimmung ausserhalb der bestehenden Gebäudestruktur erstellt. Das Lagerbecken im neuen Gebäude wird weitere 1000 Brennelemente aufnehmen können. Das gebunkerte Gebäude mit einer Länge von 37 Metern, einer Breite von 17 Metern und einer Höhe von 25 Metern wird nordwestlich des Abluftkamins errichtet werden. Es wird gegen Flugzeugabsturz und Erdbeben gesichert sein.
Mit freundlichen Grüssen
Kernkraftwerk Gösgen-Däniken AG
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Dr. Bruno Elmiger
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4. JUNI 2004: DAS KERNKRAFTWERK GÖSGEN WIRD ZUR JAHRESREVISION ABGESTELLT
Am Samstag, dem 5. Juni 2004, wird das Kernkraftwerk Gösgen (KKG) für umfangreiche Unterhalts- und Inspektionsarbeiten sowie für den alljährlichen Brennelementwechsel planmässig abgestellt. Der 25. Betriebszyklus geht damit nach 343 Tagen zu Ende. Im 25. Zyklus produzierte das KKG 7970 Millionen Kilowattstunden Strom. Der Betrieb der Anlage erfolgte wiederum ohne sicherheitstechnische Probleme.
Im Verlauf der diesjährigen Revision werden 44 der insgesamt 177 Brennelemente durch neue Brennelemente aus wiederaufgearbeitetem Uran ersetzt.
Zu den Schwerpunkten der Jahresrevision zählen umfangreiche wiederkehrende Prüfungen an Komponenten des Reaktorkühlsystems, die Fortsetzung der Sanierungsarbeiten an der Wasserverteilung im Kühlturm, umfangreiche elektro- und leittechnische Funktionsprüfungen sowie Revisionsarbeiten an Hochspannungs- und Mittelspannungsanlagen.
Die Arbeiten im Kühlturm führen zum kompletten Ersatz der Kühlturmeinbauten. Dieser erfolgt in drei Schritten während der jährlichen Kraftwerksrevisionen 2003 bis 2005. Während der diesjährigen Revision werden auf 2400 Quadratmetern die Eternitplatten der Wasserverteilung durch Kunststoffeinbauten ersetzt.
Zusätzlich zum Werkspersonal sind während der Revision rund 700 auswärtige Fachkräfte von rund hundert Unternehmen im KKG tätig. Der Produktionsunterbruch dauert voraussichtlich drei Wochen.
Mit freundlichen Grüssen
Kernkraftwerk Gösgen-Däniken AG
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18. MAI 2004: MANAGEMENTSYSTEM DES KERNKRAFTWERKS GÖSGEN ZERTIFIZIERT
Die Schweizerische Vereinigung für Qualitäts- und Management-Systeme hat das Managementsystem des Kernkraftwerks Gösgen (KKG) zertifiziert. Das KKG erfüllt damit die Normen für Qualitätsmanagement, Umweltmanagement und Arbeitsschutzmanagement. Am Montag, dem 17. Mai 2004 fand im KKG die Zertifikatsübergabe statt.
Das Kernkraftwerk Gösgen (KKG) hat 2003 ein prozessorientiertes Managementsystem eingeführt. Dieses Führungsinstrument verbessert die Lenkung von Unternehmensprozessen. Für die Planung, Steuerung und Überwachung von sicherheits- und umweltrelevanten Tätigkeiten schafft es grössere Transparenz.
Die Zertifizierung des KKG-Managementsystems durch die Schweizerische Vereinigung für Qualitäts- und Management-Systeme (SQS) schliesst die Erfüllung von drei Normforderungen ein: ISO 9001:2000 für Qualitätsmanagement, ISO 14001:1996 für Umweltmanagement sowie OHSAS 18001:1999 für Arbeitsschutzmanagement.
Während des dreitägigen Zertifizierungsaudits von Mitte April unterzogen die Sachverständigen der SQS sämtliche Bereiche des Unternehmens einer vertieften Prüfung.
Am Montag, dem 17. Mai 2004 erfolgte die Übergabe des SQS-Zertifikates im KKG.
Auskunft: Tel. 062 288 20 00
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Bildlegende: Das Zertifikat der Schweizerischen Vereinigung für Qualitäts- und Management-Systeme (SQS) wurde am 17. Mai 2004 im Besucherpavillon des Kernkraftwerks Gösgen überreicht. Von links: Hanspeter Graf, Leitender Auditor SQS; Kurt Kohler, Kraftwerksleiter; Manfred Frei, Leiter Qualitätsmanagement.
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