Die alten Griechen waren überzeugt, dass sich Atome (atomos = altgriechisch für unteilbar) nicht teilen lassen. Doch 1938 entdeckten deutsche Wissenschafter bei einem bahnbrechenden Experiment, dass sich Atome eben doch spalten lassen.
In der Folge fanden Physiker rund um die Welt noch etwas heraus: Bei der Spaltung der sehr schweren Atomkerne des Urans wird nicht nur sehr viel Energie frei, sondern der Spaltungsprozess kann auch so gesteuert werden, dass die auseinanderbrechenden Uranatome in einer Kettenreaktion immer weitere Uranatome spalten und so die Energiefreisetzung selbsterhaltend weitergeht, ohne dass Energie zugeführt werden muss.
Dieses Naturphänomen ist die Grundlage für die Nutzung der Kernenergie für die Stromproduktion in Kernkraftwerken bzw. Atomkraftwerken.
