Stromproduktionsanteil in der Schweiz: weniger als 0,05%
Produktionskosten pro Kilowattstunde: 17–40 Rappen
Ausbaupotenzial: limitiert durch Flächenbedarf und Landschaftsschutz
Windkraftwerke liefern umweltschonenden Strom. Dort, wo der Wind regelmässig und stark bläst und es genug Platz hat, kann Windenergie gut genutzt werden. Windkraftwerke liefern aber nur Strom, wenn der Wind bläst, und nicht unbedingt dann, wenn Strom benötigt wird. Sie müssen immer von Reservekraftwerken begleitet werden, die einspringen, wenn der Wind einschläft oder so stark weht, dass die Windräder abgestellt werden müssen. Windparks können daher Atomkraftwerke nicht ersetzen, sondern nur ergänzen.
Die Schweiz gehört innerhalb Europas zu den windschwächsten Gebieten überhaupt. Geeignete Standorte gibt es nur auf den Bergrücken im Jura, in den Voralpen und den Alpen. Von diesen stehen viele unter Natur- oder Landschaftsschutz. Anders als in Ländern mit windreichen Meeresküsten kann der Wind in der Schweiz nur eine ergänzende Rolle in der Stromproduktion spielen.