Radioaktive Abfälle entstehen an vielen Orten: vorab in den Kernkraftwerken bzw. Atomkraftwerken, aber zu rund einem Drittel der Gesamtmenge auch bei der Anwendung radioaktiver Stoffe in der Medizin (z.B. in der Strahlentherapie), in der Industrie (z.B. bei Leuchtziffern und Rauchmeldern) und in der Forschung.
Diese Abfälle haben sehr unterschiedliche Eigenschaften bezüglich ihrer Radioaktivität und damit auch ungleiche Gefahrenpotenziale. Ihre Menge ist im Vergleich zu den anderen Sonderabfällen, die wir tagtäglich hinterlassen, gering. Deshalb ist es technisch möglich und wirtschaftlich machbar, diese Abfälle zurückzuhalten, einzuschliessen und für ausreichend lange Zeiträume sicher zu entsorgen.
