Die Verfügbarkeit kennzeichnet die Fähigkeit einer Anlage, Energie umzuwandeln, unab- hängig von der tatsächlichen Produktion. Ereignisse ausserhalb des Einflussbereiches der Betriebsführung, die eine Leistungs- beschränkung durch Ausseneinflüsse zur Folge haben, mindern die Verfügbarkeit nicht. Hingegen ist die Arbeitsausnutzung ein Mass für die tatsächliche Nutzung einer Anlage.
Die Arbeitsverfügbarkeit wird als Indikator zur Beurteilung des Leistungsvermögens und der Zuverlässigkeit einer Kraftwerkanlage herangezogen – sowohl aus technischer als auch aus wirtschaftlicher Sicht. Sie ist auch ein Indikator dafür, wie gut eine Anlage betrieben und gewartet wird. Hohe Arbeits- verfügbarkeit ist gleichbedeutend mit wenigen Störfällen und daher auch ein Mass für die Reaktorsicherheit. In Verbindung mit der Arbeitsausnutzung ist die Arbeitsverfügbar- keit der umfassendste Kennwert zur Gesamt- beurteilung einer Anlage. Das KKG hat die Verfügbarkeitswerte in den letzten Jahren kontinuierlich gesteigert und auf einem hohen Niveau gehalten. Der Wert von 94,2 Prozent für 2008 liegt deutlich über dem für die Druckwasserreaktoren geltenden Mittelwert von 84,12 Prozent.
12. Januar 2012: Betriebsverlauf im Dezember
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